Freitag, 23. März 2012

Lehrermodul: Der Handel mit CO²-Zertifikaten als zentrales Instrument der [deutschen und] europäischen Umweltpolitik


Die globale Erwärmung wird großen Einfluss auf Natur und Mensch haben und daher sind erhebliche Anstrengungen für wirksamen Klimaschutz notwendig. Mehr als 80 Prozent der für den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgasemissionen entfallen auf Kohlendioxid (CO²), das hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe − also Erdöl, Erdgas und Kohle − freigesetzt wird. Daher besteht eine grundsätzliche Verständigung darüber, dass der Ausstoß aus diesen Quellen deutlich abgesenkt werden muss

Der Emissionsrechtehandel oder auch Handel mit Emissionszertifikaten ist ein Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel, Schadstoffemissionen mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu verringern. In der Europäischen Union wurde der EU-Emissionshandel für Kohlendioxidemission 2005 gesetzlich eingeführt.

Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung gelten. Freilich hat die Weltklimapolitik  im Rahmen der UNFCC und des Kyoto-Protokolls von 1995 bis 2010 nicht zu einer nennenswerten Reduktion des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen geführt!

Die Kenntnis der Umstände des Handels mit CO²-Zertifikaten ist denkbar niedrig. Ein Lernmodul für Lehrkräfte wurde im Rahmen des Programms Aktion Klima! der deutschen BildungsCent-Initiative erstellt und steht als Download den Lehrern und den interessierten Bürgern zur Verfügung.

Link ➨  
Der Handel mit CO²-Zertifikaten als zentrales Instrument der [deutschen und] europäischen Umweltpolitik, pdf., 45 S., 1,2 MB, 1.4.2010 
21.8.10/18.10.11//23.3.12/

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