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Dienstag, 13. Juni 2023

[ #tierwelt ] School of Fish:15 Arbeitsblätter für den Unterricht


Zum Beispiel: Ordnet die verschiedenen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die im Fisch stecken, den richtigen Funktionen und Wirkungsweisen zu.

Die Weltmeere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche und ihre riesigen Fischgründe stellen weltweit eine wichtige Nahrungsquelle dar. Damit die Fischgründe auch in Zukunft noch lange genutzt werden können, brauchen wir ein gutes Fischerei-Management, das nachhaltig wirtschaftet.
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Freitag, 14. April 2023

[ #tiere ] Schnecken - Bestimmungsschlüssel

Es gibt zwar haufenweise "Hausmittel", wie man der Schnecken Herr(!) werden kann, doch wer kennt die sie wirklich? Ein Online-Bestimmungsschlüssel über die wichtigsten einheimischen Land- und Süßwasserschnecken hilft weiter. Mit Gehäuse, ohne Gehäuse, gewundenes Gehäuse, an Land, im Wasser, ...

Was weiß man schon? Fossile Schnecken sind seit dem frühen Kambrium vor ca. 530 Millionen Jahren bekannt. Schnecken (Gastropoda) bilden eine von acht Tierklassen aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca). Sie sind die artenreichste der acht Klassen und die einzige, die auch außerhalb des Meeres, sowohl im Süßwasser wie auf dem Festland vorkommt. Schnecken leben also nicht nur an Land, sondern auch im Meer und im Süßwasser. Nicht alle Schnecken ernähren sich rein pflanzlich, manche sind Aasfresser und es gibt auch einige Raubschnecken.

Ökosystem. Selbstverständlich gehören auch Schnecken ins Ökosystem - sie zerkleinern organisches Material und dienen als Futter für Igel, Kröten, Spitzmäuse, Laufkäfer und Blindschleichen. Die heimische "Große Wegschnecke" ernährt sich nur zu 5 % von frischen Pflanzen: Ihre Hauptnahrung bilden welkende Pflanzen, Früchte, Laub, Pilze, Flechten, Knollen, Aas und Kot.

Schneckologie. Insgesamt zählt man etwa 43.000 Schneckenarten. Die meisten Schnecken sind Zwitter, das heißt, sie besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane und befruchten sich wechselseitig.


Für alle 43.000 Schneckenarten wird der Bestimmungsschlüssel wohl nicht ausreichen, aber wenn man den eigenen Garten oder die nähere Umgebung in Augenschein nimmt, wird sich rasch die Anerkennung der Mitmenschen als Schneckologe verschaffen. Beim Smalltalk über den Gartenzaun hinweg wird man allenfalls auch ein anderes Thema damit finden können als des nächsten Nachbars leidigen Familienprobleme.


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Mittwoch, 1. März 2023

[ #tierwelt ] Flusskrebse in Vorarlberg

Flusskrebse zählen heute zu den äußerst seltenen und schützenswerten Arten.

Der Flusskrebs (Astacus astacus) zeichnet sich durch seine typische Gliederung des Körpers in Kopf-Brust-Bereich und Hinterleib aus. Beides wird von einem dicken Panzer bedeckt. Am Vorderkörper sitzen fünf Beinpaare, das vorderste ist zu großen Scheren umgebildet. Die restlichen dienen als Laufbeine, an denen Kiemen hängen, mit denen das Tier atmet. Flusskrebse sind dämmerungs- und nachtaktiv.

Astacus astacus. Als Einzelgänger scheuen sie nicht davor zurück, durch Häutung vorübergehend schutzlos gewordene Artgenossen zu fressen. Mit ihren großen Scheren packen sie die Beute, die kleineren Scheren des zweiten und dritten Laufbeinpaares zerteilen sie und führen sie zum Mund. Flusskrebse sind Allesfresser: Sie fangen Wasserinsekten, Würmer, Molche, Frösche, Schnecken und Muscheln. Leichter als gesunde Tiere sind kranke Fische und Aas zu bekommen – sie stehen deshalb häufiger auf ihrem Speiseplan. Aber auch Wasserpflanzen, Laub, Algen und modriges Holz werden von ihnen gefressen.

Paarungszeit ist von Oktober bis November. Nach einer rüden Begattung durch das Männchen (bei dem Weibchen werden, auf dem Rücken liegend, Samenpakete nahe der Geschlechtsöffnung deponiert) klebt sich das Weibchen die befruchteten Eier an die Gliedmaßen des Hinterleibs und trägt sie etwa ein halbes Jahr mit sich.

Erst gegen Mai bis Juni schlüpfen die Larven, die sich nur in Größe und Proportionen der Gliedmaßen von erwachsenen Tieren unterscheiden. Etwa zehn Tage lang klammern sich die kleinen Krebse am Muttertier fest, erst dann lassen sie los und beginnen ein selbständiges Dasein – allerdings überleben nur etwa zehn bis zwanzig Prozent.

Vorarlberg. Im Zuge der Erarbeitung des Vorarlberger Fließgewässerinventars wurde auch dem Krebsvorkommen verstärkt Augenmerk geschenkt. Während noch bis Ende des 19. Jahrhunderts Flusskrebse die heimischen Gewässer verbreitet besiedelten, zählen sie heute zu den äußerst seltenen und schützenswerten Arten. Durch eingeschleppte Krankheitserreger, Wasserverunreinigungen und Gewässerverbauungen wurden die Krebsbestände in den vergangenen Jahrzehnten stark dezimiert.

Die hier vorliegenden Studie, die in Zusammenarbeit mit der Fischereifachstelle des Landes und mit Unterstützung der Fischereivereine erstellt wurde, konnte nun der Nachweis erbracht werden, dass noch etliche heimische Gewässer intakte Krebsbestände beherbergen. So konnten bislang 14 Steinkrebs-, 6 Edelkrebs- und 6 Signalkrebsvorkommen nachgewiesen werden.

In der Broschüre des Umweltinstituts werden die in Vorarlberg und in angrenzenden Gebieten auftretenden Arten beschrieben und eine Bestimmungshilfe zur Unterscheidung der Krebse vorgestellt. Die nachgewiesenen Vorkommen und die einzelnen Krebsgewässer werden näher erläutert und in übersichtlichen Verbreitungskarten dargestellt.

Download. Der Bericht „Vorkommen und Verbreitung von Flusskrebsen in Vorarlberg“ ist in der Schriftenreihe Lebensraum Vorarlberg erschienen und steht auch als Download zur Verfügung.


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Samstag, 24. September 2022

[ #boden ] Bodentier-Kartei für den Unterricht


Die Gesamtheit der Bodentiere wird als Bodenfauna bezeichnet.

Sie setzt sich aus verschiedenen Tierarten zusammen, die sich durch eine geringe Körpergröße auszeichnen und im Wesentlichen folgenden Gruppen angehören: Einzeller (Protozoen), Fadenwürmer (Nematoden), Weichtiere (Mollusken), Ringelwürmer (Anneliden) und Gliederfüßer (Arthropoden). Daneben kommen auch einige Wirbeltierarten im Boden vor.
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Samstag, 25. Februar 2017

[ #gefährdete arten] Schweizer Rote Liste Weichtiere

Eine aktuelle Publikation (2012) zu den gefährdeten Arten unter den Weichtieren in der Schweiz als PDF-Download.

In der Schweiz werden 101 (41 Prozent) der 249 bewerteten Weichtierarten gemäss den IUCN-Kriterien als gefährdet eingestuft. Arten, welche in der Schweiz gefährdet sind, dürfen wohl auch hier geschützt werden.

40 Arten (16 Prozent) werden als potenziell gefährdet geführt. Dabei gelten 40 Prozent der 181 Landschnecken sowie 43 Prozent der 68 Wasserschnecken und Muscheln als bedroht. Am stärksten betroffen sind Arten der Feuchtgebiete sowie der Quellen, der Trockenwiesen und der Übergangsgebiete. Für das Überleben mehrerer der vom Aussterben bedrohten oder der stark bedrohten Arten trägt die Schweiz eine grosse Verantwortung, da sie lokalendemisch in der Schweiz vorkommen.

Die vorliegende revidierte Rote Liste der Weichtiere ersetzt die Erstausgabe (Turner et al. in Duelli 1994). Sie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

[ #natur #freunde #umwelt ]


Ein schneller Blick auf den Inhalt der Publikation vor dem Download?

Abstracts 5
Vorwort 7
Zusammenfassung 8

1 Einleitung 9

2 Empfehlungen für Massnahmen 11
2.1 Gewässer 12
2.2 Feuchtgebiete und Nasswiesen 18
2.3 Fels, Schutt, Geröll, Gruben 19
2.4 Wiesen, Weiden 21
2.5 Wälder 24
2.6 Bauten und Ruderalflächen 26
2.7 Empfehlung für mehr Forschung 28

3 Synthese: Zustand der Weichtiere 29
3.1 Gefährdung der Landschnecken und
Wasserschnecken und Muscheln (Weichtiere) 29
3.2 Gefährdung nach Lebensraum 30

4 Artenlisten mit Gefährdungskategorien 44
4.1 Rote Liste der Landschnecken 45
4.2 Rote Liste der Wassermollusken 48

5 Einstufung der Landschnecken 50
5.1 Übersicht 50
5.2 In der Schweiz ausgestorben (RE) 51
5.3 Vom Aussterben bedroht (CR) 52
5.4 Stark gefährdet (EN) 60
5.5 Verletzlich (VU) 74
5.6 Potenziell gefährdet (NT) 86
5.7 Nicht gefährdet (LC) 92
5.8 Ungenügende Datengrundlage (DD) 93
5.9 Nicht beurteilt (NE) 97

6 Interpretation und Diskussion
der Roten Liste Landschnecken 100
6.1 Die Artengruppe in der Schweiz 100
6.2 Vergleich mit der Roten Liste von 1994 100
6.3 Mögliche Einflüsse des Klimawandels 103

7 Einstufung der Wassermollusken 105
7.1 Übersicht 105
7.2 In der Schweiz ausgestorben (RE) 106
7.3 Vom Aussterben bedroht (CR) 106
7.4 Stark gefährdet (EN) 108
7.5 Verletzlich (VU) 112
7.6 Potenziell gefährdet (NT) 115
7.7 Nicht gefährdet (LC) 116
7.8 Ungenügende Datengrundlage (DD) 117
7.9 Nicht beurteilt (NE) 118

8 Interpretation und Diskussion
der Roten Liste Wassermollusken 120
8.1 Die Artengruppe in der Schweiz 120
8.2 Vergleich mit der Roten Liste von 1994 120
8.3 Mögliche Einflüsse des Klimawandels 122

Anhang 124
A1 Nomenklatur und Taxonomie 124
A2 Vorgehen bei der Erstellung der Roten Liste
der Weichtiere 127
A3 Die Roten Listen der IUCN 135
A4 Dank 143

Literatur 145