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Montag, 8. Mai 2023

[ #gefährdete arten] Online-Lexikon bedrohter Pflanzen- und Tierarten


[eLexika] Die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen.

Tauchen in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen ein und erfahre, mit welchen Projekten sich der WWF für deren Erhalt einsetzt. "Arten von A bis Z" bietet Hintergrundinformationen zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit Karten, Bildern, Tönen und Filmen von gefährdeten Arten oder Artengruppen. Neben Informativem findet man auch Unterhaltsames zu Tiger, Elefant und Co.

Das vom WWF herausgebene online "Arten A-Z" wird ständig erweitert.

Biologische Vielfalt.
Das größte Wunder des Planeten ist die ungeheure Vielfalt an Lebensformen. Etwa zwei Millionen Arten - Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen - wurden bislang beschrieben. Doch längst läuft ein tödlicher Countdown: Jeden Tag sterben bis zu 130 Arten aus. Welchen Bedrohungen sind sie ausgesetzt sind und mit welchen Projekten setzt man sich für deren Erhalt ein.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

            Freitag, 5. Mai 2023

            [ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg


            In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

            Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
            Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

             [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

            Mittwoch, 3. Mai 2017

            [ #gefährdete arten] Schwarzbauch-Höschenkolibri

            Black-breasted Puffleg - Schwarzbrust-Schneehöschen - Schwarzbauch-Höschenkolibri - Eriocnemis nigrivesti

            Die Höschenkolibris oder Schneehöschen sind kleine Kolibris der Gattungen Eriocnemis und Haplophaedia, die in den Andenregionen von Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela sowie in Argentinien beheimatet sind. Ihr Lebensraum sind tropische und subtropische Berg- und Nebelwälder sowie Grasländer in Höhen von 1500 bis 4500 m über dem Meeresspiegel.

            Die Männchen der Gattung Eriocnemis haben ein bunt schillerndes Gefieder. Ihr auffälligstes Merkmal sind dichte, weiße dunige Federbüschel an den Beinen, die den Eindruck von Wollhöschen erwecken. Bei einer Art – dem Schwarzhöschen – sind die Federhöschen allerdings schwarz, bei den Schneehöschen weiß. Weitere gemeinsame Merkmale aller Eriocnemis-Arten sind die goldgrünen Rückenfedern und der gegabelte Schwanz.

            Das Habitat der Schwarzbauch-Höschenkolibri liegt in Ecuador vor allem im Bereich des Vulkans Pichincha. Der Pichincha ist der „Hausberg“ von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der Vulkan besitzt zwei Gipfel, von denen der Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4.690 m) wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4.794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha). Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen.

            Das historische Habitat dieser Kolibirgattung ist durch Rodungen und Siedlungstätigkeit zu 93 Prozent verloren gegangen. Die saisonellen Feuer (Brandrodungen) in der Trockenzeit und eine neue Pipeline schränken die Lebensbedingungen weiter ein. Die Regierung hat zwischenzeitlich deswegen auch dort die Holzkohlenproduktion verboten und die Waldnutzung einer Kontrolle unterworfen.

            IUCN. Bei "The World Conservation Union" – abgekürzt der IUCN, handelt es sich um eine transnationale Organisation, die innerhalb globaler Konventionen bestrebt ist Umweltschutz und Biodiversitäts Strategien in den unterschiedlichsten Ländern zu implementieren

            Die IUCN wurde 1948 gegründet und stellt eine weltweite Partnerschaft mit über 800 Mitgliedern aus rund 125 Staaten dar.

            Sie versucht als Union weltweit auf die Gesellschaft Einfluss auszuüben, sie zu ermutigen und sie zu unterstützen, die Unversehrtheit und die Vielfalt der Natur zu erhalten sowie die Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltig gerecht und ökologisch zu gestalten.

            [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

            Samstag, 25. März 2017

            [ #artenschutz ] Bedrohte Arten: Der Europäische Aal

            Eines der größten Geheimnisse die diesen Fisch umgeben, ist seine Fortpflanzung.

            Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er ist vom Amerikanischen Aal kaum zu unterscheiden. und kommt in nahezu allen europäischen Gewässern - einschließlich Ostsee und Mittelmeerraum - in Süß- und Brackwasser sowie in den Meeresgewässern des Nordatlantik vor. Die lateinische Fachbezeichnung "anguilla" für den Aal ist die Verkleinerungsform von anguis "Schlange".

            Bodenfisch. Gleichwohl ist der Aal keine Schlange sondern ein am Boden lebender Knochen- und Raubfisch. Charakteristisch ist seine langgestreckte schlangenfömige Gestalt. Allen Aalen fehlen zwar die Bauchflossen, haben aber gut entwickelte Brustflossen, während Rücken-, Schwanz- und Afterflosse zu einem durchgehenden Flossensaum zusammengewachsen sind.Er hat kleine, tief in die Haut eingebettete Schuppen. Die weiblichen Aale übertreffen die männlichen in der Größe gewaltig: Sie werden zwischen 60 cm und 130 cm lang und bis zu 6 kg schwer. Männliche Aale bleiben wesentlich kleiner, höchstens 60 cm.  Als nacht- und dämmerungsaktiver Bodenfisch lebt der Aal tagsüber in Unterständen, wie Baumwurzeln, Krautfeldern oder unterspülten Uferbereichen. Seine Nahrung umfasst das ganze vorhandene Spektrum von Würmern und Wasserinsekten, Schnecken, Krebsen, bis hin zu Fischen. Die verbreitete Meinung, er sei ein Aasfresser, ist unrichtig. Weibliche Tiere werden mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif, männliche bereits in einem Alter von sechs bis neun Jahren.

            Wanderfisch. Die Aale ziehen zum Laichen vom Süßwasser ins Meer bis in die Sargassosee (ein Meeresgebiet im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln) dauert ein bis anderthalb Jahre. Es erscheint wie ein Wunder und ist auch nicht wirklich belegt. Man hatt dort noch nie laichende Aale beobachtet, wohl aber die kleinsten/jüngsten Aallarven nachgewiesen. Da es ein sehr strömungsarmes Gebiet ist, wird ausgeschlossen, dass die Aallarven willkürlich dorthin geraten sein könnten. Das Gebiet gilt übrigens auch für den Amerikanischen Aal als Laichgebiet. Das schließt auch aus, dass die etwa 7 cm langen Aallarven nur zufällig durch die Strömung wieder an den amerikanischen oder europäischen Kontinent getrieben würden. Sie schwimmen vielmehr aktiv in ihre "Heimat". Diese sogenannten "Weidenblattlarven"  wandeln  sich an den Küsten dann innerhalb eines Tages in die typische Aalgestalt um. Wegen ihrer "Durchstigkeit" und Schlankehit werden sie als Glasaale bezeichnet und sind in einigen ländern eine Delikatesse. Insbesondere im Baskenland sind Glasaale ein traditionelles Weihnachtsgericht. Das dürfte auch mit ihrer Ankunft in diesen Gewässern zu tun haben: Die Aale erreichen die Küsten Frankreichs und Großbritanniens etwa im September, Die Aale erreichen unsere Küste im Februar (Ostsee im Mai), die Küsten Frankreichs und Großbritanniens im September davor.

            Der Aal steckt auch sonst noch voller Geheimnisse und Überraschungen. Während seiner Rückwanderung in die Sargassosee gebraucht er seine Schwimmblase um sich kräfteschonend im Wasser zu bewegen. Aale schwimmen tagsüber in bis zu 500 m Tiefe, nachts aber bewegen sie sich nahe der Oberfläche. Sie bilden ihre Verdauungsorgane zu Gunsten der Geschlechtsorgane während dieser Reise zurück. Sie brauchen sie nach dem Laichen auch nicht mehr, denn Aale laichen nur ein einziges Mal und sterben dann.

            Obwohl der Aal in manchen Regionen ein sehr begehrter Speisefisch ist, ist es trotz jahrelanger, intensiver Bemühungen immer noch nicht gelungen, Aale zu züchten. Zwar haben japanische Forscher Aale bis zum Weidenblattstadium erbrüten können, doch die Larven verhungerten, weil man immer noch nicht weiß, wovon sie sich ernähren. Deshalb kann man Aale in Aquakulturen nur mästen.

            Gefahren. Seit Mitte der 1980er Jahre hat die  Anzahl der an den Küsten Europas ankommenden Weidenblatt-Larven bzw. Glasaale stark abgenommen. Als Ursachen werden natürliche und vom Menschen verursachte Faktoren in der ozeanischen und kontinentalen Lebensphase der Aale vermutet, denen sie im Zusammenhang mit Ihrem Wanderverhalten ausgesetzt sind. Dabei spielen bei der Rückwanderung der Glasaale sicher die Verbauung der Gewässer durch Wasserkraftwerke und andere unüberwindbare Barrieren eine Rolle. Auch die Nachfrage nach Aal bringt die Fische in Bedrängnis – vor allem der Fang von Glasaalen.

            Der Wegfang der Glasaale und die direkte Verarbeitung zu Fischkonserven vor allem in Frankreich, Portugal und Spanien, hat zur Dezimierung beigetragen. Ebenso wie der Export der Glasaale nach Fernost für die Aalmast. Die meisten Glasaale werden an der französischen Atlantikküste in der Girondemündung gefangen, die dann nach Fernost exportiert und dort gemästet werden. Logisch, dass diese Aale dem Vermehrungszyklus verloren gehen.

            Zusätzlich anthropogenen Gefahren, hat der Aal auch noch biologische Feinde, wie den Schwimmblasenwurm oder das Aal-Herpesvirus die den Bestand massiv gefährden, ganz abgesehen von anderen Tieren, fischen und Vögeln.

            Schutzmaßnahmen. Solche sind so kompliziert wie das leben des Aals voller Wunder.  So sollen neben anderen Maßnahmen erstmals eine bestimmte Menge gefangener Glasaale verpflichtend zur Aufzucht in den Binnengewässern ausgesetzt werden.  Auch das Weltartenschutzabkommen CITES hat auf seiner 14. Vertragsstaatenkonferenz ein Rettungsprogramm und strenge Handelsbeschränkungen für Aale beschlossen, um den bedrohten Fisch besser zu schützen. Von der Angelfischerei droht weniger Gefahr, sind doch die Fichereiverbände an der Erhaltung des Aals interessiert und investieren deshalb erhebliche Mittel in eigene Besatzmaßnahmen.

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            Dienstag, 28. Februar 2017

            [ #roteliste ] Gefährdete Arten: Puerto-Rico-Nachtschwalbe

            Die Wiederentdeckung einer vermeintlich ausgestorbenen Art. 

            Die Langschwanz-Nachtschwalbe (Caprimulgus macrurus) zählt innerhalb der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae) zur Gattung Caprimulgus. Im Englischen wird die Langschwanz-Nachtschwalbe Large-tailed Nightjar genannt. Die Ziegenmelker oder Echten Nachtschwalben (Caprimulgus) sind die artenreichste Vogelgattung aus der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae). Der Gattung werden zur Zeit etwa 90 Arten (15 Gattungen) zugerechnet, die meisten gelten in ihrem Bestand als ungefährdet, wobei allerdings der der Artstatus einiger Spezies nach wie vor ungeklärt ist.

            Caprimulgus nocterus. Die Puerto-Rico-Nachtschwalbe (Caprimulgus nocterus), die als ausgestorben galt, wurde in einer kleinen Population 1961 wiederentdeckt und gilt als stark gefährdet. Unklar ist der Bestand der Vaurie-Nachtschwalbe (Caprimulgus centralasicus), der Prigogine-Nachtschwalbe (Caprimulgus prigoginei) sowie der Nechisar-Nachtschwalbe (Caprimulgus solala), von denen kaum gesicherte Freilandbeobachtungen bestehen, sondern allein Belegexemplare in naturkundlichen Sammlungen vorhanden sind.

            Die sehr seltene Puerto-Rico-Nachtschwalbe ist dämmerungs- und nachtaktiv. Damit teilt sie sich mit den Fledermäusen die gleiche ökologische Nische. Wie diese spielen auch sie eine wichtige Rolle in dem sie helfen, die Moskitopopulation unter Kontrolle zu halten. Fledermäuse sind übrigens die einzigen noch lebenden heimischen Landsäugetiere Puerto Ricos. Alle anderen heute vorkommenden Landsäugetiere, wie Katzen, Kleine Mungos, Hausziegen und Schafe, wurden durch den Menschen eingeführt. Puerto Ricos Vogerlwelt hat sich durch Aussterben und Ausrottung, teils durch natürliche Einflüsse, teils durch menschliche, stark verkleinert. Schutzmaßnahmen versuchen nun dem gegenzusteuern und die inseleigene Artenvielfalt zu erhalten.

            Die Puerto-Rico-Nachtschwalbe schläft tagsüber und lebt von Käfern und Insekten, die sie in der Regel im Flug fängt. Sie zählt zu den 16 Arten der Avifauna Puerto Ricos die auf dem Archipel endemisch sind. Von den amerikanische kontinentalen Nachtschwalben (Nightjars, Whip-poor-will, Caprimulgus vociferus) unterscheidet sie sich in Größe und Farbe: Sie hat ein dünkleres Federkleid und ist kleiner: Adulte Tiere weden etwa 215 mm groß und messen mit ausgestreckten Flügeln 135 mm. Die Kehle und oberer Brustbereich sowie die Flügelenden sind rotbraun gefärbt. Die Schwanzfedern zeigen weniger weiß als die kontinentalen amerikanischen Arten. Die Brutzeit ist im April/Mai. Die Vögle legen zwischen ein und zwei Eiern, die sie am Boden im trockenen Laub - jedoch ohne Nest - ausbrüten.

            Die selten Nachtschwalbenart galt eigentlich als ausgestorben und wurde 1888 erstmals aufgrund von Knochenfunden in Höhlen beschrieben. Ihr Habitat ist heute der im südestlichen Küstenbereich von Puerto Rico. Man schätzt die Zahl dort (endemisch) auf nur rund 2000 Exemplare. Die Art steht unter Naturschutz und ist auch zur Hälfte seines Bestandes im LAGUNA CARTAGENA NATIONAL WILDLIFE REFUGE beheimatet. Die Gefahr droht dem Bodenbrüter vor allem durch Hunde, Katzen und Ratten, aber auch Mungos. Die ursprünglich im Südatischen beheimateten (kleinen) Mungos wurden aus Gründen der Schädlingsbekämpfung in zahlreichen Regionen der Welt, darunter auf zahlreichen Karibischen Inseln, dem nördlichen Südamerika, und eben auf pazifischen Inseln eingeführt, 1877 auch in Puerto Rico. Er ernährt sich zwar vorwiegend von Insekten aber auch von bodenbrütenden Vöglen. Naturschützer kritisieren, dass rund fünf Prozent der Population durch Windparks aktuell gefährdet seien.

            Puerto Rico. Puerto Rico ist eines der US-amerikanischen Außengebiete. Der Inselstaat liegt in der Karibik und besteht aus der Insel Puerto Rico und den kleineren Nebeninseln Vieques, Culebra, Culebrita, Desecheo, Palomino, Mona, Caja de Muertos, und Monito. Puerto Rico ist die östlichste und kleinste Insel der Großen Antillen. Ungefähr 150 km im Westen liegt die Insel Hispaniola und die Dominikanische Republik, 100 km östlich liegen die Jungferninseln und 800 km südlich, jenseits der Karibik, befindet sich Südamerika. Der umgebende Ozean ist sehr tief: Im Norden der Inseln gibt es das 9.219 Meter tiefe Milwaukeetief im Puerto-Rico-Graben im Atlantik, im Süden das 5.649 m tiefe Venezolanische Becken der Karibik. Die Insel ist in weiten Teilen gebirgig (60 Prozent der Oberfläche), aber es gibt auch Gebiete mit Regenwäldern und Wüsten. Die Insel hat tropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen von etwa 28 °C. Die Nordküste und das Hochland verzeichnen die häufigsten Regenfälle, während der Süden relativ trocken ist.

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            Samstag, 25. Februar 2017

            [ #gefährdete arten] Schweizer Rote Liste Weichtiere

            Eine aktuelle Publikation (2012) zu den gefährdeten Arten unter den Weichtieren in der Schweiz als PDF-Download.

            In der Schweiz werden 101 (41 Prozent) der 249 bewerteten Weichtierarten gemäss den IUCN-Kriterien als gefährdet eingestuft. Arten, welche in der Schweiz gefährdet sind, dürfen wohl auch hier geschützt werden.

            40 Arten (16 Prozent) werden als potenziell gefährdet geführt. Dabei gelten 40 Prozent der 181 Landschnecken sowie 43 Prozent der 68 Wasserschnecken und Muscheln als bedroht. Am stärksten betroffen sind Arten der Feuchtgebiete sowie der Quellen, der Trockenwiesen und der Übergangsgebiete. Für das Überleben mehrerer der vom Aussterben bedrohten oder der stark bedrohten Arten trägt die Schweiz eine grosse Verantwortung, da sie lokalendemisch in der Schweiz vorkommen.

            Die vorliegende revidierte Rote Liste der Weichtiere ersetzt die Erstausgabe (Turner et al. in Duelli 1994). Sie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

            [ #natur #freunde #umwelt ]⇒


            Ein schneller Blick auf den Inhalt der Publikation vor dem Download?

            Abstracts 5
            Vorwort 7
            Zusammenfassung 8

            1 Einleitung 9

            2 Empfehlungen für Massnahmen 11
            2.1 Gewässer 12
            2.2 Feuchtgebiete und Nasswiesen 18
            2.3 Fels, Schutt, Geröll, Gruben 19
            2.4 Wiesen, Weiden 21
            2.5 Wälder 24
            2.6 Bauten und Ruderalflächen 26
            2.7 Empfehlung für mehr Forschung 28

            3 Synthese: Zustand der Weichtiere 29
            3.1 Gefährdung der Landschnecken und
            Wasserschnecken und Muscheln (Weichtiere) 29
            3.2 Gefährdung nach Lebensraum 30

            4 Artenlisten mit Gefährdungskategorien 44
            4.1 Rote Liste der Landschnecken 45
            4.2 Rote Liste der Wassermollusken 48

            5 Einstufung der Landschnecken 50
            5.1 Übersicht 50
            5.2 In der Schweiz ausgestorben (RE) 51
            5.3 Vom Aussterben bedroht (CR) 52
            5.4 Stark gefährdet (EN) 60
            5.5 Verletzlich (VU) 74
            5.6 Potenziell gefährdet (NT) 86
            5.7 Nicht gefährdet (LC) 92
            5.8 Ungenügende Datengrundlage (DD) 93
            5.9 Nicht beurteilt (NE) 97

            6 Interpretation und Diskussion
            der Roten Liste Landschnecken 100
            6.1 Die Artengruppe in der Schweiz 100
            6.2 Vergleich mit der Roten Liste von 1994 100
            6.3 Mögliche Einflüsse des Klimawandels 103

            7 Einstufung der Wassermollusken 105
            7.1 Übersicht 105
            7.2 In der Schweiz ausgestorben (RE) 106
            7.3 Vom Aussterben bedroht (CR) 106
            7.4 Stark gefährdet (EN) 108
            7.5 Verletzlich (VU) 112
            7.6 Potenziell gefährdet (NT) 115
            7.7 Nicht gefährdet (LC) 116
            7.8 Ungenügende Datengrundlage (DD) 117
            7.9 Nicht beurteilt (NE) 118

            8 Interpretation und Diskussion
            der Roten Liste Wassermollusken 120
            8.1 Die Artengruppe in der Schweiz 120
            8.2 Vergleich mit der Roten Liste von 1994 120
            8.3 Mögliche Einflüsse des Klimawandels 122

            Anhang 124
            A1 Nomenklatur und Taxonomie 124
            A2 Vorgehen bei der Erstellung der Roten Liste
            der Weichtiere 127
            A3 Die Roten Listen der IUCN 135
            A4 Dank 143

            Literatur 145