Posts mit dem Label [ #pflanzenwelt ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [ #pflanzenwelt ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. September 2023

[ #nutzpflanzen ] Zwiebelgemüse


Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. 

Sie existiert, von Verwilderungen abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze in der Obhut des Menschen. Es sind weder wildwachsende Populationen bekannt, noch konnte bisher eine andere wildlebende Art als direkter Vorfahre identifiziert werden.


Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 17. September 2023

[ #pflanzenwelt ] Bäume schenken Leben!


Bäume machen ein Grundstück erst zu einem Garten. Denn sie schaffen Struktur und übernehmen viele wichtige Funktionen: Am Garteneingang etwa weisen sie den Weg zum Haus – neben Terrasse oder Sandkiste spenden sie Schatten; oder sie dienen einfach als angenehmer Rückzugsort für erholsame Stunden.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Dienstag, 15. August 2023

[ #pflanzenwelt ] Auwälder in Vorarlberg

 


Auwälder zählen zu den artenreichsten Lebensräumen im Mitteleuropa. 

In Vorarlberg nehmen die verbliebenen Auwaldfragmente noch ca. 2500 ha ein. Es gibt hier zwar keine spektakulären großen Augebiete wie in anderen Ländern, und nur an wenigen Stellen gibt es noch Überflutungen in natürlicher Dynamik. Dennoch sind diese Lebensräume sehr wertvoll; artenreich und attraktiv.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 6. August 2023

[ #pflanzenwelt ] Bienenweidepflanzenkatalog

Verbesserung der Bienenweide und des Artenschutzes

Bienen spielen durch die Blütenbestäubung eine zentrale Rolle für die Sicherung unserer Nahrungsgrundlagen und die Bewahrung der biologischen Vielfalt Der Bienenweidekatalog beinhaltet Tipps und Anregungen zum Ausbau des Nahrungsangebotes für Wild- und Honigbienen und zur Verbesserung der Lebensgrundlagen blütenbesuchender Insekten allgemein

Der Katalog wendet sich an an Imker, Landwirte, Hobbygärtner, Verantwortliche für öffentliche Grünflächen, Forstwirte, Jäger und Waldbesitzer, Streuobstwiesenbewirtschafter, Naturschutzinteressierte und Betreuer von Unternehmensgeländen.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 
Lohnt sich ein Download. Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis:
1 Bedeutung der Bienen für Mensch und Natur 6
1.1 BIOLOGISCHE VIELFALT 6
1.2 WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG 6
1.3 PFLANZENREICHTUM ALS BEITRAG ZU NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSGESTALTUNG 6
1.4 BIENENHALTUNG - WIE SIEHT DIE PRAKTISCHE IMKEREI HEUTE AUS? 7
1.5 FÖRDERMÖGLICHKEITEN 7
1.5.1 Fördermöglichkeiten für Landwirte  7
1.5.2 Fördermöglichkeiten für Imker 7
2 Bienenweide 8
2.1 WAS IST BIENENWEIDE? 8
2.2 BEDINGUNGEN EINER OPTIMALEN BIENENWEIDE FÜR HONIGBIENEN 8
2.3 BLÜHZEITRÄUME 9
3.Allgemeine Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensgrundlagen für Bienen und andere Insekten 10
3.1 VERBESSERUNG DER LEBENSGRUNDLAGEN FÜR DIE HONIGBIENE 10
3.2 VERBESSERUNG DER LEBENSGRUNDLAGEN FÜR WILDBIENEN 10
3.3 NISTHILFEN 12
3.4 VERBESSERUNG DES NAHRUNGSANGEBOTS FÜR ANDERE INSEKTEN 13
3.5 UMGANG MIT BIENENGEFÄHRLICHEN MITTELN 14
4 Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensgrundlage für Bienen und andere Insekten 16
4.1 LANDWIRTE 16
4.1.1 Maßnahmen im Ackerbau 16
4.1.1.1 Ansaaten mit Blühmischungen 16
4.1.1.2 Hauptfrüchte mit Blühangebot anbauen 17
4.1.1.3 Mischfruchtanbau 18
4.1.1.4 Zwischenfruchtanbau, Untersaaten 18
4.1.1.5 Reduktion des Herbizideinsatzes bzw Verzicht; Ackerrandstreifen; Acker-Lichtstreifen; Bienenhügel  18
4.1.1.6 Saum- und Kleinbiotope 19
4.1.2 Maßnahmen im Grünland 22
4.1.2.1 Erhaltung arten- und blütenreicher Grünlandflächen  22
4.1.2.2 Förderung von Blütenbestäubern im intensiv genutzten Grünland 22
4.1.2.3 Vermeiden von Tierverlusten beim Mähen 22
4.1.2.4 Neuanlage blütenreicher Grünlandbestände 23
4.1.3 Maßnahmen im Wein- und Obstbau 23
4.2 HAUS- UND KLEINGÄRTNER 25
4.3 ÖFFENTLICHE/KOMMUNALE FLÄCHEN 27
4.4 IMKER 30
4.5 FORSTWIRTE, JÄGER, WALDBESITZER 30
4.6 STREUOBSTWIESENBEWIRTSCHAFTER 31
4.6.1 Neuanlage, Pflege und Erhaltung des Baumbestands 31
4.6.2 Bewirtschaftung des Unterwuchses 32
4.7 UNTERNEHMEN  33
4.7.1 Unternehmen schaffen Naturparadiese – naturnahe Gestaltung von Firmenarealen 33
4.7.1.1 Aus Arbeitsorten kleine Naturparadiese machen  34
4.7.1.2 Kosten halbieren mit naturnahen Flächen  34
4.7.2 Unternehmen bieten mit – Naturschutz-Auktionen als neues Instrument der Naturschutzfinanzierung 35
5
Inhaltsverzeichnis
5 Projekte, Initiativen und Organisationen 36
5.1 PROJEKTE 36
5.1.1 Maßnahmen zur Biotopvernetzung in Kooperation mit der Landwirtschaft  36
5.1.2 Wildbienen am Schickhardt-Gymnasium Stuttgart 36
5.1.3 Schulimkerei und Bienenweide am Beispiel Nagold 37
5.1.4 „Aktionsgemeinschaft Paradies“ in Laichingen  37
5.1.5 Wildbienenuntersuchung ausgewählter
Ackerrandstreifen in Heilbronn  37
5.1.6 Pilotprojekte im Bereich des Obstbaus 38
5.1.6.1 Gezielte Fachberatung zur Förderung der Biodiversität auf ökologisch bewirtschafteten Obstbetrieben 38
5.1.6.2 Einbindung von Vermarktern und Lebensmitteleinzelhandel in eine nachhaltige Obstproduktion 39
5.2 INITIATIVEN UND ORGANISATIONEN 39
5.2.1 Initiative „Bunte Wiese“  39
5.2.2 Netzwerk Blühende Landschaft  39
5.2.3 Netzwerk Blühender Bodensee 40
5.2.4 Naturnahe Gärten 40
6 Pflanzenlisten und Steckbriefe 41
6.1 BEDEUTUNG GEBIETSFREMDER UND GEBIETSHEIMISCHER PFLANZEN 41
6.2 BLÜHMISCHUNGEN 42
6.3 HINWEISE ZUR BENUTZUNG DER PFLANZENLISTEN  45
6.4 PFLANZENLISTEN 46
6.4.1 Bäume 46
6.4.2.Sträucher und Zwergsträucher 54
6.4.3.Kletterpflanzen 66
6.4.4 Stauden 69
6.4.5 Einjährige Pflanzen  101
6.4.6 Zweijährige Pflanzen 110
6.4.7 Zwiebelpflanzen - Geophyten  116
6.5 PFLANZENSTECKBRIEFE 118
6.5.1 Bäume 118
6.5.2 Sträucher 119
6.5.3 Kletterpflanzen 120
6.5.4 Stauden 121
6.5.5 Einjährige Pflanzen 122
6.5.6 Zweijährige Pflanzen  123
6.5.5 Zwiebelpflanzen - Geophyten 124
7 Links  125
8 Tabellenverzeichnis 125
9 Quellen und weiterführende Literatur 126
10 Autorenteam 128
11 Bildnachweis 129
12 Hinweis zur Wahlwerbung 129

Montag, 17. Juli 2023

[ #garten ] Leitfaden "Krankheiten und Schädlinge im Arznei- und Gewürzpflanzenanbau"


Der Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen und die Sicherung der hohen Qualitätsansprüche an die pflanzliche Rohware setzen umfangreiches Wissen zu den verschiedenen Kulturen voraus.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Mittwoch, 28. Juni 2023

[ #eLexika ] Biodiversität Online: 40.000 Tier- und Pflanzenarten aus Österreich


[eLexika] Als Teil der internationalen Initiative von Biodiversitäts-Datenbanken, ist es das Ziel des Portals Global Biodiversity Information Facility, freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt zu bieten. 

 Ein einmaliges Online-"Nachschlagewerk"! Über GBIF-International können derzeit mehr als 526 Millionen Datensätze aufgerufen werden. Davon stellt das GBIF-Austria-Portal derzeit ca. 4,2 Millionen Datensätze zu über 40.000 Tier-, Pflanzen- (inkl. Flechten) und Pilzarten zur Verfügung. Ein Großteil dieser Arten ist in Österreich heimisch. Das GBIF-Austria Datenbanken-Netzwerk setzt sich derzeit aus 16 verschiedenen Datenbanken zusammen. Der Zuwachs neu abrufbarer Informationen beträgt ca. 100.000 Datensätze pro Jahr.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Freitag, 16. Juni 2023

[ #bedrohte arten] Rote Liste gefährdeter Wasserpflanzen Vorarlbergs

Wasserpflanzen beeinflussen maßgeblich den Wasserlebensraum. 

Sie geben Deckung für die Fische, auf ihnen können sich Kleinlebewesen anheften und durch die Nährstoffaufnahme tragen sie zur Selbstreinigung der Gewässer bei. Sie erfüllen eine wichtige Funktion im Gewässerökosystem und sind für natürliche Bäche kennzeichnend.

Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ] ⇒  

[ #pflanzenwelt ] Kostenlose Arbeits- und Infoblätter zu den Frühblühern


Kostenfreie Arbeits- und Infoblätter für die Schule und für interessierte Kinder und naturliebende Eltern zuhause. 

Licht und Frostschutz. Frühblüher bilden einen typischen Bestandteil der Vegetation unserer Laubwälder. Besonders häufig sind sie in Buchen- und Buchenmischwäldern zu finden. Zeitig im Frühjahr, wenn die Äste der Bäume noch kahl sind, bilden sie ihre Blüten und Blätter aus. Damit nutzen sie die lichtreichste Zeit im Jahr, denn solange das Laub der Bäume noch keinen Schatten wirft, kann viel Sonnenlicht bis zum Waldboden durchdringen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Mittwoch, 17. Mai 2023

[ #pflanzenwelt ] Glossar: Pflanzen in der Torah


Die Pflanzenarten wurden fast alle im Nahen Osten domestiziert.

Schauplatz der Torah ist das östliche Mittelmeergebiet und der daran anschließende Vordere Orient. Diese Landschaft ist einer der ältesten Siedlungsbereiche der Menschheit. Hier entwickelten vor zehntausend Jahren die ersten sesshaften Kulturen den Ackerbau. Viele wichtige Nutzpflanzen, vor allem Gerste, Weizen, Flachs und einige Hülsenfrüchte, haben in dieser Region ihren Ursprung.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Samstag, 13. Mai 2023

[ #pflanzenwelt ] Die Natur als geniale Apotheke


Warum Chemiker komplizierte Naturstoffe nachbauen: Die Natur ist nämlich eine geniale Apotheke. 

In der Natur gibt es viele äußerst wirksame Stoffe: Dazu gehören die starken Pilz- und Schlangengifte, von denen einige in winziger Dosis tatsächlich heilend wirken können. Hochkomplexe Substanzen dienen vielen Organismen aber nicht nur zur Abwehr oder zur Jagd, sondern finden sich auch als Farb-, Duft-, Geschmacksstoffe oder Hormone. Forscher schätzen, dass in den Ozenanen ungefähr 500 Millionen Verbindungen existieren, von denen weniger als hunderttausend bekannt sind. Auch hier könnte noch manche unbekannte Arznei schlummern.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!



 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Freitag, 5. Mai 2023

[ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg


In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 9. April 2023

[ #nutzpflanzen ] Steckbriefe: Kräuter und Gewürze


Basilikum, Kresse, Pfeffer Bärlauch, Kümme,Rosmarin, Curry, Liebstöckel,Salbei, Dill, Majoran, Schnittlauch, Fenchel, Minze, Thymian, Paprika,Chili, Muskat, Vanille, Knoblauch, Oregano, Zimt, Koriander, Petersilie, Zwiebel, Anis, Ingwer, Kardamom, Nelke, Estragon, Melisse, Lorbeer.

Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Samstag, 18. März 2023

[ #pflanzenwelt ] Pflanzplan und Pflanzkalender: Saat - Anzucht - Ernte


Immer frisch und lecker, garantiert Bio und man weiß genau, wo es herkommt. 

Obst, Gemüse und Kräuter lassen sich mit etwas Geschick ohne weiteres im eigenen Garten anbauen. Egal ob auf dem Balkon, im eigenen Garten oder auf öffentlichen Flächen. Die Zeit im Garten ist für viele Menschen zudem eine willkommene Entschleunigung zum Alltag. Groß ist die Freude, wenn aus den Samen oder Setzlingen stattliche Nutz- und Zierpflanzen werden. 

Pflanzplan. Viele Gemüsesorten vertragen bestimmte Nachbarschaften mit anderen Gemüsen nicht! Einige Pflanzen harmonieren mit anderen und wachsen sogar noch besser. Der Pflanzplan zeigt euch wer mit wem gut kann oder en Platzbedarf einzelner Pflanzen.

Pflanz und Aussaatkalender. Ein Pflanzkalender zeigt den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat, die Dauer des Wachstums und den richtigen Erntezeitpunkt. Für alle Hobby-Gärtner, Guerilla-Farmer und Selbstversorger ist ein Pflanzkalender ein wichtiges "Gartenzubehör".

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Mittwoch, 15. März 2023

[ #pflanzenwelt ] Österreichischer Baumartenatlas


Es gibt 3,4 Mrd. Bäume mit 65 verschiedenen Baumarten in Österreichs Wäldern.

Das Institut für Waldinventur hat einen Baumarten-Atlas erarbeitet, in dem die häufigsten Baumarten, getrennt nach Laub- und Nadelbäumen, vorgestellt werden. Die Spitzenreiter sind: Fichte mit 2 Milliarden Bäumen, gefolgt von Rotbuche mit 326 Millionen und Weißkiefer mit 193 Millionen.

Top 10
  • Fichte 2,0 Mrd Bäume
  • Buche 326 Mio Bäume
  • Weißkiefer 193 Mio Bäume
  • Lärche 132 Mio Bäume
  • Tanne 83 Mio Bäume
  • Hainbuche 81 Mio
  • Esche 74 Mio Bäume
  • Eichen 72 Mio Bäume
  • Weißerle 62 Mio Bäume
  • Birke 55 Mio Bäume
Bundesländer. Von jeder Baumart werden Erscheinungsbild, Biologie und Vorkommen vorgestellt. Die räumliche Verteilung kann für Gesamtösterreich oder für jedes Bundesland einzeln abgefragt werden, die Zusammenstellung erfolgte anhand der Daten der Österreichischen Waldinventur.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 12. März 2023

[ #pflanzenwelt ] Heimische, standortgerechte Bäume und Sträucher


[PDF] Eine 33seitige, auch als PDF erhältliche Broschüre ("Merkblatt") aus dem Amt der Vorarlberger Landesregierung informiert darüber.

Anlass für dieses "Merkblatt" ist die Zunahme von Zucht- und Gartenformen von Gehölzen im Uferschutzbereich und in Gärten. Die Verwendung von heimischen, standortgemäßen Arten ist ein Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und steigert die Artenvielfalt.

Bäume und Sträucher. Bäume und Sträucher sind das Grundgerüst in jedem Garten. Sie spenden Schatten im Sommer, sind Sichtschutz und grenzen Nutzungsflächen ab. Sie verbessern die Luftqualität und regulieren das Kleinklima im Garten. Zudem bieten sie Lebensraum für zahlreiche Tiere (Singvögel, Hasen, Igel, Schmetterlinge, Wildbienen usw) und geben so den Gartenbesitzern die Möglichkeit zur Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt.

Übersicht. Pflanzenportraits informieren über Standortansprüche, Blüten, Früchte und Wuchshöhe. Weiterführende Informationen liefern Planer, Botaniker, Gärtnereien und Fachliteratur. Die beschriebenen Pflanzen haben ihre natürliche Verbreitung in Vorarlberg. Sie sind nach ihren gärtnerischen Einsatzbereichen in drei Gruppen gegliedert und darin alphabethisch angeführt.



[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Samstag, 11. März 2023

[ #pflanzenwelt ] Digital: Karlsruher Tulpenbuch


[Retrodigitalisat] Um die schöne Tulpe - ursprünglich beheimatet in Anatoliens Bergen, rankt sich eine der bekanntesten Finanzkrisen der Geschichte: Der erste "Börsencrash". Oder kamen die Tulpen schon durch die Mauren über Spanien nach Europa?

Die ersten Tulpen gelangten bereits fünfhundert Jahre früher nach Europa als bislang angenommen wurde. Das haben spanische Forscher herausgefunden. Demnach wurde die Zwiebelblume erstmals in der sogenannten "Umda" erwähnt, berichten die Wissenschaftler um Esteban Hernández Bermejo von der Universität von Cordoba und Expiración García von der School of Arabic Studies in Granada.

Analdusien.
In dem aus dem 11. oder 12. Jahrhundert stammenden Werk beschreibt der Botaniker Abu I-Jayr die Vegetation Al-Andalusiens, wie der von den muslimischen Mauren beherrschte Teil der Iberischen Halbinsel zu dieser Zeit genannt wurde. Bislang ist man davon ausgegangen, dass die Tulpe Westeuropa erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts erreicht hatte.

Die beiden Forscher und ihre Teams hatten bereits mehr als zwanzig Jahre mit dem Studium unzähliger Schriftstücke andalusischer Botaniker und Agrarwissenschaftler verbracht, als sie auf die Eintragung in der "Umda al-tabib" stießen. Bislang ging die erste Beschreibung der Tulpe in Europa auf Ogier Ghislain de Busbecq zurück, einen Gesandten Kaiser Ferdinands I. Als dieser im Jahr 1554 von seinem Herrn zu Sultan Süleyman I. nach Konstantinopel geschickt wurde, schenkte ihm der Herrscher einige Tulpenzwiebeln.

Nach wie vor noch nicht ausreichend bewiesen ist die Reiseroute, auf der die ersten Tulpenzwiebeln nach Holland gelangten. Holland entwickelte sich gegen Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Zentrum für die Tulpenzucht – und ist es bis heute. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Blumen über das Osmanische Reich und das von den Habsburgern beherrschte Heilige Römische Reich nach Holland gelangten.

Tulpen-Hausse.
Einen gewichtigen Beleg dagegen sehen Bermejo und García in der sogenannten Tulpenmanie: Da es in Al-Andalusien keine schriftlichen Zeugnisse für diese Periode gebe, müssten die Zwiebelblumen von dort nach Mitteleuropa gelangt sein, und nicht umgekehrt. Im 17. Jahrhundert war in Holland die Begeisterung für die orientalischen Pflanzen so groß, dass Tulpen extrem hohe Preise erzielten. Ihr Wert stieg zwischen 1623 und 1637 von 1.000 auf 10.000 Gulden, bis er sich nach einem "Börsencrash" wieder normalisierte.

Lale - Frühlingsbote aus Anatolien. Bisher ist man eigentlich auch davon ausgegangen, dass turkmenische Nomaden im 13. Jahrhundert die "Tränen des Orients" nach Anatolien brachten. Ob das noch so angenommen werden kann, ist angesichts der spanischen Forschungsarbeiten und Entdeckungen fraglich. Jedenfalls blühen in diesem Teil der Türkei die Nachkommen dieser Urzwiebeln bis heute wild in Hochlagen ab 1700 Metern. Es sind einfache, robuste Bergblumen. Doch die Nomaden verehren sie als Vorboten des nahenden Frühlings, Symbole des Lebens und der Fruchtbarkeit. Im 16. Jahrhundert erobert die Tulpe Konstantinopel, das heutige Istanbul. Nach kurzer Zeit schmückt sie nicht nur die Gärten der Stadt, sondern auch die Wände der Moscheen und Paläste. Bald wird die Tulpe zum Lieblingsmotiv türkischer Künstler. "Lale", die Tulpe, ist ihnen heilig: In der alten osmanischen Schrift besteht ihr Name aus den gleichen Buchstaben wie das Wort "Allah".

Karlsruher Tulpenbuch.
Im 16. Jahrhundert ruft fast jede neue Pflanze große Begeisterung hervor. Gelehrte beschreiben und erfassen erstmals systematisch Flora und Fauna. Bei ihnen erregt besonders die Tulpe großes Aufsehen. Blumenzucht und Blumenmalerei waren eine zeittypische Liebhaberei barocker Fürsten. Insbesondere die Tulpe erfreute sich wegen ihrer fast unübersehbaren Sortenvielfalt größter Beliebtheit. Das prächtig illustrierte Tulpenbuch des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach zeugt denn auch von der Tulpenbegeisterung, die sich im 17. und 18. Jh. in Europa verbreitete. Die Tulpenbücher dienten als Kataloge zur Bestandsaufnahme und als Werbemittel.

Carolus Clusius. Als einer der begnadetsten Botaniker seiner Zeit gilt der Franzose Charles de l'Escluse, auch Carolus Clusius genannt. Charles de l´Ecluse wurde am 19.2.1526 in Atrecht in der Grenzregion zwischen den Niederlanden und Frankreich geboren. Der Gepflogenheit der Humanisten entsprechend, nahm er den lateinisierten Namen Carolus Clusius an. Er studierte zuerst Rechtswissenschaften, später Philosophie und Medizin, die damals ein besonders enges Verhältnis zur Botanik hatte. Seine große Vorliebe für die Botanik machte ihn bald in allen Fachkreisen bekannt, sodass er einer Berufung als Hofgärtner an den Hof Kaiser Maximilians II. nach Wien folgte.

Intolerante Gegenreformation. Im Jahre 1576 entlässt jedoch der katholische Habsburger Rudolf II., Sohn von Maximilian II., alle Angestellten mit protestantischem Glauben und somit endet auch die Anstellung des Protestanten Carolus Clusius als Hofbotaniker am Wiener Kaiserhof. Er findet hingegen in Balthasar Batthyány, dem ungarischen Palatinstellvertreter und Burgherrn von Güssing, einen Freund und Förderer. Er beginnt mit Unterstützung der Errungenschaften der angebrochenen Neuzeit sein Wirken im damals von Kriegswirren betroffenen Südburgenland. Mit der Erstellung von Listen pannonischer Pflanzen, mit der Beschreibung ihrer Standorte und mit der erstmaligen Aufzählung von Pilzen gilt er auch als der Gründer der Pilzkunde (Mykologie). Er beschrieb erstmals 105 Großpilze Pannoniens. Clusius stellte auch die erste systematische Aufzählung der Pflanzen der Region zusammen. Im "Nomenclator pannonicus" sind über 530 Arten alphabethisch nach den lateinischen Gattungsnamen geordnet und beschrieben. Weiters befasste sich Clusius mit versteinerten Hölzern, römischen Grabinschriften, mit exotischen Vogelbälgen und mit Bienen.

Botanische Globalisierung.
Seiner Liebe zu exotischen Pflanzen verdanken wir viele Einbürgerungen in Europa. So sind von ihm damals Kartoffel und Tabakpflanzen aus Amerika kultiviert worden. Auch den Flieder, die Rosskastanie und die Platane soll Clusius zu uns gebracht haben. Aus Konstantinopel hat Clusius weiters Samen und Zwiebeln der Kaiserkrone, von Tulpen, Narzissen, Schwertlilien und Hyazinthen bezogen. Die neuen spanischen Erkenntnisse lassen jedoch Zweifel aufkommen, ob die Tulpe tatsächlich erst mit Clusius nach Mitteleuropa gekommen sein kann.

Leiden. Als Präfekt des Hortus Botanicus in Leiden, der bis zum heutigen Tag besteht, pflanzte Carolus Clusius 1593 eine Tulpenzwiebel in diesem botanischen Garten. Im Frühjahr 1594 blühte dort die erste Tulpe; sie markierte den Beginn der Blumenzwiebelkultur in den Niederlanden. Eine Kultur, die turbulente Zeiten kannte. Das Pflanzenmaterial für seinen Garten erhält der Gelehrte und Sammler unter anderem aus Konstantinopel. Nach kurzer Zeit verbreitet sich die Kunde von der blühenden Pracht. Doch die seltenen Tulpen wecken auch Begierden: Allein 1596 werden 100 Stück aus dem Hortus Botanicus gestohlen, was zur Verbreitung der kostbaren Blumen in der ganzen Region führt. Aber nicht nur Diebe, sondern auch bettelnde Forscherkollegen machen Clusius zu schaffen. So schreibt er 1598 verzweifelt an einen Freund: "So viele fragen danach, dass ich, wollte ich jeder Forderung nachkommen, vollkommen meiner Schätze beraubt wäre, und andere reich wären." Zumindest an ausgewählte Blumenfreunde in Europa verschickt er einige Samen und Knollen, und so trat die Tulpe ihren Siegeszug durch Europa an - als Diebesgut oder als Geschenk unter Gelehrten.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒  

Mittwoch, 1. März 2023

[ #vorarlberg ] Flechtenatlas: Die Flechten Vorarlbergs


Den Flechten Vorarlbergs ist ein eigener Schwerpunktband der Reihe "forschen und entdecken" der inatura gewidmet. 


Das ganze Landesgebiet wurde kartiert – vom Bodenseeufer bis in die hochalpinen Regionen erstreckt sich das Arbeitsgebiet.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Montag, 20. Februar 2023

[ #biodiversität ] ARTENLEXIKON zu Flora und Fauna


Der NABU informiert über Fauna und Flora: Von Aal bis Zitronenfalter. Es ist damit so etwas wie ein Artenlexikon.

Themen. In dem Artenlexikon  findet man quer über alle Gruppen Informationen zu vielen Tier- und Pflanzenarten. Neben informativen Steckbriefen laden ansprechende Bilder dazu ein den Reichtum und die Vielfalt dieser Welt zu bestaunen. Das NABU-Artenlexikon enthält derzeit mehr als 300 Tier- und Pflanzenportraits und man findet zoologische und botanische Besonderheiten ebenso wie bekanntere Tiere von Aal bis Zitronenfalter.


THEMEN
Artenschutz
Vögel
Säugetiere
Amphibien & Reptilien
Insekten und Spinnen

Pflanzen

Und wer kennt überhaupt den Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen? Wer kann ihn benennen?

Vom Borstenwurm bis zum Elefanten ist es nicht nur größenmäßig ein weiter Weg. Man muss schon sehr genau hinschauen, um bei der ungeheuren Vielfalt der Tiere für alle geltende Gemeinsamkeiten zu entdecken. In Abgrenzung zu den stammesgeschichtlich älteren Pflanzen werden Tiere als Lebewesen definiert, die keine Photosynthese zur Energiegewinnung betreiben können und deshalb als Energiequelle andere Lebewesen verspeisen. Ein Positivmerkmal ist zudem, dass sich Tiere aktiv bewegen können, Pflanzen aber nicht.

Nun wissen wir schon mal was von Pflanzen. Es existiert jedoch eine Vielzahl der unterschiedlichsten Pflanzen. Was sind also die Gemeinsamkeiten: Die bestimmenden Merkmale einer Pflanze sind Zellkern und Zellmembran. Als Besonderheiten weist die pflanzliche Zelle Chloroplasten für die Photosynthese, Zellwände zur Stabilisierung der Zelle und eine Vakuole auf, in der Stoffe gespeichert werden und die für die Verdauung zuständig ist. 

Ja und wer dann noch mehr erfahren will, dem sei das NABU-Artenlexikon, einfach und online handbhabbar ans Herz gelegt.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Mittwoch, 15. Februar 2023

[ #baum ] Die Lärche


Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen.

Die Lärchen (Larix) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist wohl eine der bekanntesten Baumarten des Gebirges. Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen. In der Heilkunde ist Lärchenterpentin ein wichtigster Inhaltsstoff einer husten- und schleimlösenden Lärchensalbe, die bereits zur Römerzeit verwendet wurde.



Europäische Lärche. Die Europäische Lärche ist ein sommergrüner Baum, Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre "Nadeln (nadelförmigen Blätter) ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse.

Sie erreichen ein Alter von maximal 600 Jahren, Wuchshöhen von 54 Meter und Stammdurchmesser von 1,5 bis zu 2 m . Die Baumkrone ist unregelmäßig pyramidal bis schlank-kegelförmig. In Blitzingen im Wallis wurde vor einigen Jahren ein 30 Meter hoher Baum mit 686 Jahresringen (in 7 Meter Stammhöhe) gefällt, der also etwa im Jahre 1280 gekeimt haben muss. Im Ultental (Südtirol) stehen drei Lärchen, die auf 850 Jahre geschätzt werden.

Die Lärche tritt im gesamten Alpenraum auf und ist unempfindlich auch gegen scharfe Fröste. Durch den winterlichen Nadelwurf ist sie gegen diese Gefahr sowieso von vornherein geschützt. Sie ist auch weitgehend unabhängig von Gestein und Bodentyp, hinsichtlich der Nährstoffversorgung stellt sie wenig Ansprüche.

Freilich ist die Lärche nichts für einen dichten Baumbestand, denn sie ist sehr lichtbedürftig. Das ist einmal die Notwendigkeit einer Mindestanzahl von Sonnentagen als auch das Fehlen von Beschattung. Sie tritt daher auf solchen Standorten und in solchen Waldgesellschaften auf, in welchen der Konkurrenzdruck anderer Baumarten aus diversen Gründen geringer ist.


Vorarlberg. Häufig ist die Lärche an subalpinen bis montanen Standorten, auf denen aus irgendwelchen Gründen (Blockschutt, Steilheit, Steinschlag, Lawine) ein Bestandesschluss der Waldvegetation nicht erreicht wird, etwa im Karbonat-Lärchen-Zirbenwald.

Auffällig ist jedoch, dass sie in den Tiroler und Vorarlberger Randalpen seltener und in ganz Vorarlberg als Hauptbaumart gar nicht vorhanden ist. Hingegen ist sie gerade am steirischen und kärntnerischen Alpenostrand sehr häufig zu finden. Diese Verteilung hängt möglicherweise mit der nacheiszeitlichen Wiederbewaldung der Alpen aus nordöstlichen und südöstlichen alpennahen Refugialräumen zusammen.

Trotzdem geht man davon aus, dass die Lärche durchaus auch ihre Standorte in Vorarlberg hatte. Auch wenn Lärchen-Zirbenwälder fast vollständig fehlen, müssen sie aber aufgrund der vielen Fragmente und "Restlinge" im Montafon weit verbreitet gewesen sein. Der Holzbedarf des dortigen ehemaligen Bergbaues, besonders aber die intensive und möglicherweise schon prähistorische Alpnutzung hat sie fast vollständig verschwinden lassen. So bedecken in einigen Gebieten wie dem Inneren Silbertal dichte Silikatlatschenfelder die Talhänge, teilweise nachgewiesenermaßen als Folge ehemaliger Brandrodungen.

Lärchenmischwald im Herbst
Waldbauliche Renaissance. Diese Nadelbaumart erlebt heute eine Renaissance: Günstige Holzeigenschaften und attraktiver Holzpreis, das schnelle Jugendwachstum, die relativ geringen Nährstoffansprüche dieses Pioniers und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Sturm und Schnee machen diese Baumart attraktiv. Diese Lärche ist genetisch sehr variabel und daher ist es für den Aufbau stabiler und produktiver Lärchenbestände unumgänglich, die passende Herkunft zu finden. Nicht jede Lärchenherkunft erfüllt die Anforderungen,dies gilt insbesondere für Hybridlärchen. Lärche ist nicht Lärche! Ein besonderes Augenmerk gebührt daher der Genetik dieser Baumart.

Die Verwendung der richtigen Herkunft allein genügt aber nicht. Wenn man Lärchenbestände betrachtet, so fallen oftmals die viel zu kleinen Lärchenkronen auf. Die Erhaltung einer ausreichenden Kronenlänge über alle Altersphasen ist aber ein wichtiger waldbaulicher Schlüssel zum Erfolg.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:

LWF-Wissen: Beiträge zur Europäischen Lärche
  • Impressum 2
  • Vorwort 3
  • Inhaltsverzeichnis 5
  • Die Europäische Lärche – Taxonomie, Verbreitung, Morphologie 7
  • Gregor Aas
  • Eine Lärche kommt selten allein – Lärchen-Zirbenwälder der Alpen 13
  • Kristine Koch und Helge Walentowski
  • Die Europäische Lärche im Klimawandel 19
  • Wolfgang Falk, Ute Bachmann-Gigl und Christian Kölling
  • Forstliches Vermehrungsgut und Genetik der Europäischen Lärche 28
  • Monika Konnert, Ralph Jenner und Alexander Nickl
  • Die Lärche im Bayerischen Staatswald 34
  • Walter Faltl und Stephan Breit
  • Wachstum der Lärche in Bayern 39
  • Hans-Joachim Klemmt, Michael Neubert und Wolfgang Falk
  • Fraßschäden durch Insekten an der Lärche 46
  • Martina Weber, Manuela Wolf, Julia Zeitler und Ralf Petercord
  • Der Lärchenkrebs – die schwerwiegendste Erkrankung der Lärche 56
  • Ralf Petercord und Ludwig Straßer
  • Pilze und Insekten an der Lärche 60
  • Markus Blaschke, Alexandra Nannig und Heinz Bußler
  • Das Holz der Lärche – Eigenschaften und Verwendung 65
  • Dietger Grosser und Gabriele Ehmcke
  • Die Sudetenlärche 72
  • Otto Bauer
  • Von zartgrün bis goldfarben 76
  • Walter Schulz
  • Vom Lärchenharz zum Terpentin bis Lärchenöl 79
  • Norbert Lagoni
  • Urlärchen – aus der Römerzeit? 82
  • Hubert Rößner
  • Die Lärche 84
  • aus E.A.Rossmässler, Der Wald, 1863
  • Kästen, Lyrisches zur Europäischen Lärche 17, 45, 54, 59, 64 , 71, 75
  • Bäume des Jahres 85
  • Anschriften der Autoren 86

BFW Praxisinformation: BFW Praxisinformation Nr. 25 - 2011 / Lärche
  • MICHAEL ENGLISCH, FRANZ STARLINGER, HOU LIN: Die Lärche - ein Baum für alle Fälle?
  • WERNER RUHM, HANNES SCHÖNAUER: Auf die Kronenlänge kommt es an - Waldbau mit der Lärche
  • RUDOLF LITSCHAUER, HEINO KONRAD: Ohne Pollen kein Saatgut, ohne Saatgut keine Verjüngung
  • GERALD GOLESCH, ILSE STROHSCHNEIDER: Lärchensaatgut - ein knappes, wertvolles Gut
  • SILVIO SCHÜLER, LAMBERT WEIßENBACHER: Herkunft Lärche - eine Kardinalfrage
  • THOMAS GEBUREK, SILVIO SCHÜLER: Hybridlärche - eine "Baumart" mit Potenzial?
  • GERALD GOLESCH: Die Wienerwaldlärche
  • CHRISTIAN TOMICZEK, GOTTFRIED STEYRER: Aktuelle Forstschutzprobleme bei Lärche
  • RICHARD BAUER, MARKUS NEUMANN: Lärchenholz voll im Trend

Montag, 30. Januar 2023

[ #biodiversität ] Planspiel: Die Goldene Alchemilla


Frauenmantel (Alchemilla) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). 

Die Arten sind in der Alten Welt in Europa, Asien und Afrika verbreitet und gedeihen vorwiegend in den Gebirgen. Stark behaarte Formen werden auch als Silbermantel bezeichnet. Sie sind krautige bis strauchförmige Pflanzen, ihre Blüten sind klein, unscheinbar und kronblattlos. Die Fortpflanzung erfolgt überwiegend, bei den europäischen Arten fast ausschließlich, agamosperm (über ungeschlechtliche Samenbildung). Von den etwa 1000 Arten sind rund 300 in Europa heimisch. In Europa wurden die Arten als Volksarzneipflanzen verwendet. Einige Arten liefern ein gutes Viehfutter, sehr wenige werden als Zierpflanzen kultiviert.

Planspiel für Schulen und Gruppen. Im Planspiel „Die Goldene Alchemilla” dreht sich alles um die Nutzung und den Erhalt dieser endemischen Pflanze. Die Spielenden schlüpfen in die Rolle von Unternehmen und entscheiden in jeder Runde neu, wie sie das Gemeinschaftsgut nutzen wollen.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒