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Dienstag, 8. August 2023

[ #tiere ] Die Honigbiene



Weltweit wird die Zahl der Bienenarten auf rund 20.000 geschätzt. Davon sind in Europa etwa 700 Arten heimisch. 

Online stehen wertvolle interaktive Informationen: "Die Honigbiene - Eine interaktive Lerneinheit" und die "Die Honigbiene" im Lehrerweb.

Die Honigbienen gehören zur Klasse der Insekten. Man kennt, vor allem in den Tropen, mehrere Millionen Insektenarten. Innerhalb der Insekten stellt man die Honigbienen zu den Hautflüglern (Hymenoptera). Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene genannt, ist eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der Nahe Osten. Da sie für die Imkerei große Bedeutung hat, ist sie weltweit verbreitet worden, so beispielsweise bereits im Zuge der Eroberung (Kolonialisierung) anderer Kontinente durch die Europäer.

Zusammen mit einer Vielzahl von Wildbienen - hierzu gehören z.B. auch die Hummeln - bilden sie die Bienenartigen (Apoidea).

Zu den eigentlichen Honigbienen (Gattung Apis) gehören nach derzeitigem Stand 9 Arten, von denen acht in Asien leben (z.B. die Riesenhonigbiene Apis dorsata, die Zwerghonigbiene Apis florea oder die östliche Honigbiene Apis cerana). Bei "unserer" Honigbiene Apis mellifera, die inzwischen durch die Imkerei weltweit verbreitet ist, kennen wir wiederum verschiedene Rassen (z.B.Kärntner-Biene oder carnica, Italiener-Biene oder ligustica, Dunkle Biene oder mellifera bzw. nigra) und innerhalb der Rassen verschiedene Zuchtlinien (z.B. Peschetz, Troiseck usw.). In Deutschland wird seit Mitte des Jahrhunderts überwiegend die Carnica-Biene (Apis mellifera carnica) imkerlich gehalten.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Montag, 7. August 2023

[ #Insekten ] Wildbienen - bedrohte Einzelgänger


Wildbienen sind eine Besonderheit. Im Gegensatz zu den Honigbienen sind sie mehrheitlich Einzelgänger. 

Zu ihnen gehören Sandbienen, Pelzbienen oder auch die Mauerbiene. Auch unsere Hummeln gehören zu den Wildbienen, sie leben aber wie die Honigbienen auch sozial in Völkern. Mittlerweile gehören von den insgesamt 561 Wildbienenarten mehr als die Hälfte zu den gefährdeten Arten, von denen 65 extrem selten und daher vom Aussterben bedroht sind.

Um den Wildbienen zu helfen, könnt ihr in eurem Garten Nisthilfen an sonnigen und regensicheren Stellen einrichten.

Waagerecht aufgehängte Schilfhalme, Bambusstängel oder Holzscheiben mit Bohrungen mit einem Durchmesser von 3 - 10 mm sind zum Nisten vieler Wildbienen sehr gut geeignet. Solche einfachen Nisthilfen sind auch eine wunderbare Gelegenheit, diese wunderschönen Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Angst braucht man vor diesen fleißigen Helfern nicht zu haben. Sie sind sehr viel friedlicher als Honigbienen und stechen nur in allergrößter Not.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 6. August 2023

[ #bienen ] Wildbienen in Österreichs Wälder

Der Wald - ein Wildbienenparadies? Eine Studie, durchgeführt vom Umweltbundesamt, beschäftigt sich mit der Situation der Wildbienen in Österreichs Wäldern.

„Wälder bieten Wildbienen einen unersetzlichen Lebensraum und lebensnotwendige Nahrungsquellen“, fasst Rudolf Freidhager, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) die wichtigsten Ergebnisse der Studie der ORF-Umweltinitiative MUTTER ERDE und Österreichischen Bundesforste (ÖBf), durchgeführt vom Umweltbundesamt zusammen. „Wildbienen bevorzugen warme und trockene Wälder, Waldränder oder Lichtungen als Nist- und Brutplätze und Nahrungsquellen.“ Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin der ORF-Umweltinitiative MUTTER ERDE und Initiatorin des heurigen Themenschwerpunktes „Wildbiene“, fügt hinzu: „Knapp 700 Wildbienenarten leben in Österreich. Mit ihrer Bestäubungsarbeit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Mit der Studie wollen wir die Situation und Lebensraumanforderungen der Wildbienen in Österreichs Wäldern erstmals erforschen und damit einen Beitrag zum Erhalt der Wildbienenpopulationen leisten.“

Baumhöhlen als Nistplätze. „Wildbienen nutzen Baumstrünke, Baumhöhlen oder hohe Wurzelstöcke gerne als Nistplätze“, erläutert Freidhager. Die auf der Roten Liste stehende Holzbiene (xylocopa) etwa verwendet alte Käfergänge im Holz für ihre Bruten oder nagt selbst welche. Die Gänge werden in einzelne Zellen unterteilt, und in jeder dieser Zellen wächst eine Bienenlarve heran, die sich vom eingelagerten Pollen und Nektar ernährt. Auch durch natürliche Einflüsse wie Blitzschlag, Waldbrand, Alter oder Insektenbefall absterbende Bäume bieten den Wildbienen wertvolle Brut- und Nistplätze. So kann ein vom Sturm gebrochener Baum über viele Jahre hinweg Brut- und Lebensraum für Wildbienen sein. „Altes, abgestorbenes Holz lassen wir mancherorts gezielt stehen“, so der Waldexperte. Einige Wildbienen brauchen Totholz auch zur Larvenbildung. „Wildbienen lassen sich gerne in Laubhölzern nieder und besiedeln Eichen, Buchen, Eschen, Ulmen oder Obstbäume.“ Auch Waldränder bieten vielfältige Nistmöglichkeiten. Rund 50 % der Wildbienen nisten am Boden, viele auch in Röhrensystemen wie etwa hohlen Baumlöchern. „Diese Strukturen müssen im Lebensraum der Bienen vorhanden sein“, bestätigt Freidhager.

Blühende Bäume als Nahrungsquelle. Ergänzend zu Blumenwiesen, die häufig nur wenige Wochen im Jahr blühen, stellen blühende Bäume und Sträucher im Wald eine wichtige Futterquelle für Wildbienen dar. Sie ernähren sich hauptsächlich von Pflanzensäften, insbesondere dem zuckerhältigen Nektar. „Wildbienen fliegen auf blühende Bäume“, unterstreicht Freidhager die Bedeutung bienenfreundlicher Wälder, „Berg- und Spitzahorn, Vogelkirsche, Elsbeere, Lindenarten oder Weiden sind beliebte Nektarquellen“. Auch Hartriegel, Liguster, Kreuz- und Weißdorn, Rosskastanie und Vogelbeeren werden von Wildbienen aufgesucht. Insbesondere die Weiden sind essentielle Nahrungsquellen, da sie bereits im zeitigen Frühjahr Pollen für die Bienenvölker bereitstellen. Sie zählen zu den wertvollsten Bienen-Futterstoffen überhaupt. „Wir fördern gezielt bienenfreundliche Baumarten in unseren Wäldern“, betont Freidhager die Artenvielfalt.

Der Wald als Wildbienenparadies. „Je natürlicher umso besser“, bringt es Rudolf Freidhager auf den Punkt. „Mit einer naturnahen Waldbewirtschaftung erhalten wir die natürlichen Lebensräume der Wildbienen.“ Das Belassen von Altholzinseln, Höhlenbäumen, alten oder absterbenden Bäumen sichert wertvolle Nist- und Brutplätze. Eine Schlüsselrolle für die Attraktivität als Lebensraum für Wildbienen spielt aber auch das Angebot an Nahrung (Blüten). „Baumarten mit hohem Nektar- bzw. Pollenangebot können gezielt berücksichtigt und gefördert werden. Für die Bienenweiden eignen sich etwa Berg- und Spitzahorn, Vogelkirsche, Elsbeere und Lindenarten. Die Waldränder können durch Weiden, Vogelbeeren, Wildapfel oder Feldahorn ansprechend gestaltet werden“, blickt Freidhager abschließend in eine bienenfreundliche Zukunft.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Ein schneller Blick auf den INHALT:

ZUSAMMENFASSUNG 5
SUMMARY 6
1 EINLEITUNG: FOKUS DER STUDIE 7
2 WISSENSWERTES ZUR BIENE8
2.1 Lebensweise8
2.2 Anforderungen an Lebensräume 9
2.3 Gefährdungen 9
2.4 Rote Liste 10
3 WALDÖKOSYSTEME ALS LEBENSRAUM UND
NAHRUNGSQUELLE12
3.1 Nistplätze für Bienen 13
3.2 Nahrungsquellen für Bienen („Trachtpflanzen“) 14
3.3 Bestäubung im Wald15
3.4 Barrierewirkung von Wäldern16
3.5 Waldgesellschaften für Bienen 16
3.6 Waldhonig 18
4 BIENENFREUNDLICHE WALDBEWIRTSCHAFTUNG 20
4.1 Baumartenwahl und Mischung 20
4.2 Holzernte und Durchforstung – Lücken im Wald 21
4.3 Belassen von Altholzinseln und Totholz 22
4.4 Waldränder gestalten 22
4.5 Schutz von gefährdeten Waldökosystemen 23
5 LITERATUR 26

Samstag, 24. Juni 2023

[ #garten ] Insektenfreundlich gärtnern

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. 

Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und etwas Geduld tun.

Die Broschüre "Insektenfreundlich gärtnern" gibt jede Menge konkrete Tipps, wie man die kleinen Nützlinge in den eigenen Garten locken kann und welchen Pflanzen sich als Versteck, Nahrung oder als Baumaterial für die verschiedenen Insektenarten eignen.

 [ #natur #freunde #umwelt ]  

Mittwoch, 10. August 2022

[ #insekten ] Lebensräume für Bienen, Wildbienen & Co

Gärten und Balkone insektenfreundlich gestalten.

Viele Insekten nehmen im Naturhaushalt eine Schlüsselrolle ein, insbesondere die Blüten besuchenden Arten, die Pollen übertragen und zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen bestäuben. Die entstehenden Samen und Früchte sorgen für einen vielfältigen Speiseplan für Menschen und Tiere.

In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass wir einen drastischen Rückgang an Insekten sowohl in der Artenzahl als auch in der Größe der Populationen vieler Arten haben. Dieser Verlust an Biodiversität hat unter dem Begriff „Insektensterben“ oder „Bienensterben“ viele Menschen berührt und motiviert etwas gegen diesen Verlust zu unternehmen.

Der Schutz und die Förderung von Insekten sind bereits auf kleinstem Raum möglich. In der Broschüre werden Empfehlung und Tipps für die Gestaltung und Pflege unterschiedlicher Gartenbereiche vorgestellt – Gemüsegarten, Staudenbeete, Bäume und Sträucher – durch eine geschickte Auswahl lässt sich von Frühjahr bis Herbst ein Angebot für Nektar- und Pollensammler schaffen. Konkrete Sortenempfehlungen und Planungsbeispiele für unterschiedliche Gartengrößen helfen bei der Umsetzung.

Balkon und Terasse. Längst haben Bienen und andere Bestäuberinsekten die große Blütenvielfalt auf Balkonen und Terrassen entdeckt. Im Vergleich zu Wildblumen können viele Balkonpflanzen über den ganzen Sommer blühen und den Bestäuberinsekten Nektar und Pollen anbieten. Sowohl in der Züchtung als auch in der Sortimentsgestaltung der Gartencenter und Gärtnereien wird die Attraktivität der Balkonpflanzen für Bestäuberinsekten bedacht und mit Gestaltungsbeispielen intensiv beworben. Wer jetzt noch glaubt, keinen „grünen Daumen“ zu besitzen, sollte dieses Vorurteil gleich über Bord werfen!


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 31. Juli 2022

[ #schmetterlinge ] Schmetterlinge und Raupen bestimmen


SCHÖNBÄR -  James Lindsey at Ecology of CommansterCallimorpha.dominula.lindseyCC BY-SA 3.0

Dieses "Portal für Schmetterlinge / Raupen" wendet sich gleichermaßen an Fachleute und Laien.

Der Schönbär war Schmetterling des Jahres 2010. Der Schönbär gehört zu den wenigen Nachtfalterarten, die auch tagsüber aktiv sind. Seinen Namen verdankt er seiner auffälligen Färbung und seiner „bärenartigen“ Behaarung als Raupe. Die dichte Raupenbehaarung schützt vor Fressfeinden, die ihre Beute so nur schwer fassen können.

Droht dem Falter Gefahr durch Vögel, zeigt er seine leuchtend roten Hinterflügel, die auch im Flug gut zu sehen sind. Damit signalisiert er, ungenießbar zu sein. In der Ruhestellung legt der etwa fünf Zentimeter große Schmetterling seine schwarzen Vorderflügel mit den gelben und weißen Flecken dachförmig übereinander und ist damit gut getarnt.


Das Taggpfauenauge war der "Schmetterling 2009". Das Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica, Blutströpfchenfalter, Krainer Widderchen) war das "Insekt des Jahres 2008." Dieser Schmetterling fällt mit einer Flügelspannweite von vier Zentimetern und der schwarzroten Färbung sofort auf. Die Färbung ist eine Warnung für Feinde. Raupen und Falter sind giftig.
Schmetterling des Jahres 2017 ist die „Goldene Acht“. Seine Raupen ernähren sich von Luzerne und Klee und brauchen naturnahe blütenreiche Wiesen oder Weiden. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft schwindet der Lebensraum der Goldenen Acht zusehends. Luzerne und Klee werden kaum noch als Gründünger oder Viehfutter angebaut. Stattdessen wird heute mit Gülle und Kunstdünger gedüngt, und Importsoja dient als Viehfutter. 
Die Falter gehören innerhalb der Familie der Weißlinge zu der Unterfamilie der Gelblinge. Sie sind von Mai bis Oktober zu beobachten und ernähren sich als ausgewachsene Schmetterlinge von dem Nektar verschiedener Pflanzen, die gerade blühen. Ihre Flügelspannweite beträgt etwa vier Zentimeter. Die Männchen weisen eine gelbe und die Weibchen eine grünlich-weiße Färbung auf. Charakteristisch sind der namensgebende achtförmige, rot umrandete Fleck auf der Flügel-Unterseite, die dunkle Randbinde sowie die schwarzen und orangefarbenen Flecken. 
Die „Goldene Acht“ ist in Mittel- und Osteuropa sowie in den gemäßigten Zonen Asiens verbreitet, fehlt aber im Mittelmeerraum. Als Wanderfalter legt sie nicht selten mehrere hundert Kilometer zurück und erreicht so auch Regionen, in denen der Falter normalerweise nicht vorkommt.
Schmetterling des Jahres 2018: „Großer Fuchs.  In Deutschland steht der „Große Fuchs“ auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere; in Nordrhein-Westfalen ist er vom Aussterben bedroht. Seine langfristige Bestandsentwicklung schätzt das Bundesamt für Naturschutz als „sehr stark rückläufig“ ein. Der Große Fuchs kommt nicht häufig vor, ist aber weit verbreitet. Er lebt in trockenwarmen halboffenen Landschaften, an sonnigen Waldrändern aber auch in naturnahen Gärten und auf Streuobstwiesen in weiten Teilen Europas und Asiens.
Rote Liste. Der Verlust an Lebensräumen hat ernste Auswirkungen auf Europas Schmetterlinge, Libellen und andere Insekten. Das geht aus der neuesten Ausgabe der Roten Liste hervor, die die Weltnaturschutzunion IUCN im Auftrag der Europäischen Union veröffentlicht hat. Demnach sind neun Prozent der Schmetterlinge und 14 Prozent der Libellen Europas vom Aussterben bedroht. Bei rund einem Drittel (31 Prozent) der Europäischen Schmetterlingsarten gehen die Populationen zurück, reichlich die Hälfte der Arten (55 Prozent) ist stabil, lediglich vier Prozent haben steigende Populationen und für zehn Prozent liegen keine aussagekräftigen Daten vor.

Portal. Dieses "Portal für Schmetterlinge / Raupen" wendet sich gleichermaßen an Fachleute und Laien. Derzeit wird in über 1.000 Artenportraits und 12.000 Bildernein Überblick über die Schmetterlingswelt Europas geboten – ständig werden weitere Artenportraits und Bilder hinzugefügt. Die Artenlisten liegen sowohl für deutsche Bezeichnungen, für lateinische, englische und wissenschaftliche Namen vor.

Die Seite enthält eine sehr ausführliche Anleitung zum Züchten von Schmetterlingen – eine wertvolle Unterstützung bei der Durchführung entsprechender Projekte mit Schülern. Unter dem Link "Tagebuch" finden sich aktuelle Hinweise, welche Arten gerade draußen in der Natur zu beobachten sind.

Der Seite sind die beiden Foren "Wanderfalter" und "Schmetterlinge, Raupen bestimmen" angegliedert, für Kindergärten und Schulen steht eine CD zur Verfügung.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Donnerstag, 16. Dezember 2021

[ #tiere ] Libellen im Dornbirner Stadtpark


Insgesamt 23 unterschiedliche Libellenarten konnten zwischen 2010 und 2012 im Areal um den Wassergarten der Inatura in Dornbirn festgestellt und dokumentiert werden. Sie sind mit Ausnahme der durchziehenden Prachtlibellen alle auch fotografisch dokumentiert. 

Einzelartikel der inatura - Forschung erscheinen digital als PDF-Datei in der Reihe "inatura – Forschung Online". Damit sind die Ergebnisse der Forschungsprojekte jederzeit weltweit abrufbar und werden von Suchmaschinen im Volltext erschlossen. So auch der Beitrag "Libellen am Wassergarten im Dornbirner Stadtpark".

Obwohl gut zwischen den Halmen versteckt, ist auch ein Weibchen der Sibirischen Winterlibelle (Sympecma paedisca) nicht dem aufmerksamen Blick der inatura Forscher entgangen. Ob sie nur ein verirrter Gast ist, oder sich auch im Wassergarten fortpflanzt, müssen weitere Beobachtungen klären.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Donnerstag, 26. März 2020

[ #vorarlberg ] Wildbienen in Vorarlberg


Oft fällt zu "Biene" nur das Wort Honig ein, dabei kommen Wildbienen sogar in Siedlungsbereichen häufig vor.

Wildbienen. Wildbienen sind nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene und sie leben auch ganz anders als wir das von unserer westlichen Honigbiene vorstellen. Nisthilfen für Wildbienen haben auch nichts mit Imkerei und "Bienenstöcken" zu tun. Man kennt etwa 30.000 unterschiedliche Wildbienenarten auf der Erde.

Unwissen. Was wissen wir schon darüber? Die Lebensweise unterscheidet sich je nach Art zum Teil erheblich von den Honigbienen. Nur ein kleiner Teil lebt in sozialen Gefügen, so zum Beispiel die ebenfalls Honig produzierenden Hummeln (Bombus). Der Großteil der Arten geht alleine (solitär) ihrer Beschäftigung nach, nämlich den Pollen und Nektar von oft sehr spezifischen Blütenpflanzen zu sammeln, ihn in bereits vorgefertigte Brutkammern einzutragen und mit einem Ei zu versehen, um diese am Ende zu verschließen und die schlüpfenden Larven sich selbst zu überlassen. Diese auf sehr spezifische Pflanzen spezialisierten Wildbienen sind einerseits für den Erhalt dieser Pflanzenarten wichtig und wird andererseits mit dem Rückgang genau dieser Pflanzen ihre Art selber gefährdet.

Eine weitere nicht kleine Gruppe, etwa ein Viertel der heimischen Bienenfauna, betätigt sich wiederum als Kuckucksbienen. Diese sammeln selber keinen Pollen mehr. Die Weibchen dringen in bereits verproviantierte Brutzellen ihrer oft sehr spezifischen Wirtsbienen ein, um gleich dem Kuckuck als Nestparasiten ihren Nachwuchs ins fremde Nest zu setzen. Wirtslarven werden von der neuen Larve getötet und der Pollenvorrat verzehrt.

[ #natur #freunde #umwelt ]