Dienstag, 28. März 2017

[ #pflanzen ] Farbstoffe, Pigmente & Färbepflanzen


Es ist ein schöne aufbereitete Website mit viel verlinkter Information und frei von der gescheitknappen Lexikon-Sprache.

Es sind zwei kleine "Online-Lexika", das "Lexikon der Farbstoffe und Pigmente" und das "Lexikon der Färbepflanzen". Sie sind keinesfalls nur "Abfallprodukt" eines engagierten Chemielehrers, sondern schaffen durch Wissen aus Chemie und Biologie neben Einführung in die Farben und Kürze auch Übersicht und Verständlichkeit. Dazu noch Infos "Das Phänomen Farbe" und "Chemie und Malerei". Weit mehr Information als man für den Smalltalk bei Vernissagen für ein ganzes Jahr braucht.
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 [ #natur #freunde #umwelt ]

Samstag, 25. März 2017

[ #vorarlberg ] Handbuch für Reisende im Allgäu, Lechtal und Bregenzerwald

Das häufig zitierte und informative "Handbuch für Reisende im Al(l)gäu, Lecht(h)al und Bregenzerwald."  Mit einer Karte, einem Höhen-Profil und einem Trachtenbilde des Allgäuer Künstlers Joseph Buck ist bei archive.org online. 

Es gibt dasselbe Buch zigmal als Nachdruck. Als Flip-Book von archive.org ist es auch am PC schön und leicht zu lesen. Für Vorarlberger sind die Schilderungen aus dem Bregenzerwald und Lechtal besonders interessant.
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[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #sicherheit ] Sportarten für Kinder von A bis Z - Unfallverhütung

Das Infoheft "Mehr Bewegung - weniger Unfälle Sportarten von A bis Z" der deutschen Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder e. V." als PDF.

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Ihn auszuleben ist entscheidend für ihre gesunde Entwicklung. Aber: Kinder verfügen heute zunehmend über unzureichende Bewegungserfahrungen.

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[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #baum ] Die Zirbe in Vorarlberg

Naturschutzinformation Land Vorarlberg ©VLK
Almrodungen und die Übernutzung für Schnitzereien haben die Zirbe auf kleine schwer zugängliche Gebiete zurückgedrängt.

 "Etwa 150 Jahre alt ist dieser 10 m hohe Baum an der Oberkante des Steilabfalls, der die Alpe Süns von der Alpe Hintermellen trennt (einige Meter nördlich der Materialseilbahn Hintermellen-Süns). Im Gemeindegebiet wachsen Zirben vereinzelt im hinteren Mellental" verweist das "Dornbirn Lexikon" im Internet auf einen einst häufigen und wertvollen Baum der Alpen.

Neben diesem spärlichen Dornbirner Vorkommen werden dort noch geringe Bestände in der Silvretta genannt. Zirbenwaldreste werden auch noch im Bereich von Warth Schröcken (Ochsenkopf) und fragmentarische Reste eines Lärchen-Zirbenwaldes sollen auch noch im Silbertal (Dürrwald) vorhanden sein.

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[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #artenschutz ] Bedrohte Arten: Der Europäische Aal

Eines der größten Geheimnisse die diesen Fisch umgeben, ist seine Fortpflanzung.

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er ist vom Amerikanischen Aal kaum zu unterscheiden. und kommt in nahezu allen europäischen Gewässern - einschließlich Ostsee und Mittelmeerraum - in Süß- und Brackwasser sowie in den Meeresgewässern des Nordatlantik vor. Die lateinische Fachbezeichnung "anguilla" für den Aal ist die Verkleinerungsform von anguis "Schlange".

Bodenfisch. Gleichwohl ist der Aal keine Schlange sondern ein am Boden lebender Knochen- und Raubfisch. Charakteristisch ist seine langgestreckte schlangenfömige Gestalt. Allen Aalen fehlen zwar die Bauchflossen, haben aber gut entwickelte Brustflossen, während Rücken-, Schwanz- und Afterflosse zu einem durchgehenden Flossensaum zusammengewachsen sind.Er hat kleine, tief in die Haut eingebettete Schuppen. Die weiblichen Aale übertreffen die männlichen in der Größe gewaltig: Sie werden zwischen 60 cm und 130 cm lang und bis zu 6 kg schwer. Männliche Aale bleiben wesentlich kleiner, höchstens 60 cm.  Als nacht- und dämmerungsaktiver Bodenfisch lebt der Aal tagsüber in Unterständen, wie Baumwurzeln, Krautfeldern oder unterspülten Uferbereichen. Seine Nahrung umfasst das ganze vorhandene Spektrum von Würmern und Wasserinsekten, Schnecken, Krebsen, bis hin zu Fischen. Die verbreitete Meinung, er sei ein Aasfresser, ist unrichtig. Weibliche Tiere werden mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif, männliche bereits in einem Alter von sechs bis neun Jahren.

Wanderfisch. Die Aale ziehen zum Laichen vom Süßwasser ins Meer bis in die Sargassosee (ein Meeresgebiet im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln) dauert ein bis anderthalb Jahre. Es erscheint wie ein Wunder und ist auch nicht wirklich belegt. Man hatt dort noch nie laichende Aale beobachtet, wohl aber die kleinsten/jüngsten Aallarven nachgewiesen. Da es ein sehr strömungsarmes Gebiet ist, wird ausgeschlossen, dass die Aallarven willkürlich dorthin geraten sein könnten. Das Gebiet gilt übrigens auch für den Amerikanischen Aal als Laichgebiet. Das schließt auch aus, dass die etwa 7 cm langen Aallarven nur zufällig durch die Strömung wieder an den amerikanischen oder europäischen Kontinent getrieben würden. Sie schwimmen vielmehr aktiv in ihre "Heimat". Diese sogenannten "Weidenblattlarven"  wandeln  sich an den Küsten dann innerhalb eines Tages in die typische Aalgestalt um. Wegen ihrer "Durchstigkeit" und Schlankehit werden sie als Glasaale bezeichnet und sind in einigen ländern eine Delikatesse. Insbesondere im Baskenland sind Glasaale ein traditionelles Weihnachtsgericht. Das dürfte auch mit ihrer Ankunft in diesen Gewässern zu tun haben: Die Aale erreichen die Küsten Frankreichs und Großbritanniens etwa im September, Die Aale erreichen unsere Küste im Februar (Ostsee im Mai), die Küsten Frankreichs und Großbritanniens im September davor.

Der Aal steckt auch sonst noch voller Geheimnisse und Überraschungen. Während seiner Rückwanderung in die Sargassosee gebraucht er seine Schwimmblase um sich kräfteschonend im Wasser zu bewegen. Aale schwimmen tagsüber in bis zu 500 m Tiefe, nachts aber bewegen sie sich nahe der Oberfläche. Sie bilden ihre Verdauungsorgane zu Gunsten der Geschlechtsorgane während dieser Reise zurück. Sie brauchen sie nach dem Laichen auch nicht mehr, denn Aale laichen nur ein einziges Mal und sterben dann.

Obwohl der Aal in manchen Regionen ein sehr begehrter Speisefisch ist, ist es trotz jahrelanger, intensiver Bemühungen immer noch nicht gelungen, Aale zu züchten. Zwar haben japanische Forscher Aale bis zum Weidenblattstadium erbrüten können, doch die Larven verhungerten, weil man immer noch nicht weiß, wovon sie sich ernähren. Deshalb kann man Aale in Aquakulturen nur mästen.

Gefahren. Seit Mitte der 1980er Jahre hat die  Anzahl der an den Küsten Europas ankommenden Weidenblatt-Larven bzw. Glasaale stark abgenommen. Als Ursachen werden natürliche und vom Menschen verursachte Faktoren in der ozeanischen und kontinentalen Lebensphase der Aale vermutet, denen sie im Zusammenhang mit Ihrem Wanderverhalten ausgesetzt sind. Dabei spielen bei der Rückwanderung der Glasaale sicher die Verbauung der Gewässer durch Wasserkraftwerke und andere unüberwindbare Barrieren eine Rolle. Auch die Nachfrage nach Aal bringt die Fische in Bedrängnis – vor allem der Fang von Glasaalen.

Der Wegfang der Glasaale und die direkte Verarbeitung zu Fischkonserven vor allem in Frankreich, Portugal und Spanien, hat zur Dezimierung beigetragen. Ebenso wie der Export der Glasaale nach Fernost für die Aalmast. Die meisten Glasaale werden an der französischen Atlantikküste in der Girondemündung gefangen, die dann nach Fernost exportiert und dort gemästet werden. Logisch, dass diese Aale dem Vermehrungszyklus verloren gehen.

Zusätzlich anthropogenen Gefahren, hat der Aal auch noch biologische Feinde, wie den Schwimmblasenwurm oder das Aal-Herpesvirus die den Bestand massiv gefährden, ganz abgesehen von anderen Tieren, fischen und Vögeln.

Schutzmaßnahmen. Solche sind so kompliziert wie das leben des Aals voller Wunder.  So sollen neben anderen Maßnahmen erstmals eine bestimmte Menge gefangener Glasaale verpflichtend zur Aufzucht in den Binnengewässern ausgesetzt werden.  Auch das Weltartenschutzabkommen CITES hat auf seiner 14. Vertragsstaatenkonferenz ein Rettungsprogramm und strenge Handelsbeschränkungen für Aale beschlossen, um den bedrohten Fisch besser zu schützen. Von der Angelfischerei droht weniger Gefahr, sind doch die Fichereiverbände an der Erhaltung des Aals interessiert und investieren deshalb erhebliche Mittel in eigene Besatzmaßnahmen.

[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #vorarlberg ] Amphibien und Reptilien in Vorarlberg


Rote Liste gefährdeter Amphibien und Reptilien Vorarlbergs.

Sechs Reptilien sind in Vorarlberg heimisch: Blindschleiche, Zauneidechse, Bergeidechse, Ringelnatter, Schlingnatter und Kreuzotter. Dazu elf Amphibien: Grasfrosch, Teichfrosch und Kleiner Wasserfrosch, Seefrosch, Laubfrosch, Erdkröte, Gelbbauchunke, Bergmolch, Teichmolch, Kammmolch und Alpensalamander. Eine tolle Website informiert.
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[ #natur #freunde #umwelt ]

Donnerstag, 23. März 2017

[ #natursport ] Wandern und Bergsteigen mit Kindern

Dass Kids Wanderungen meist nur mäßig cool finden und auf keine langen Fußmärsche stehen, ist ja bekannt. Wie können Sie trotzdem Kindern die Natur näher bringen und sie für Wanderungen begeistern?

Wie können Sie trotzdem Ihren Kindern die Natur näher bringen und sie für Wanderungen begeistern?

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[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Mittwoch, 22. März 2017

[ #Vorarlbergensia ] Flurnamen Hohenems digital

Mit einer aktualisierten digitalen Flurnamenkarte wartet das Online-Angebot von Hohenems auf. 

Der auf der Website der Stadt abrufbare Plan enthielt bereits bisher neben der "klassischen Kartenansicht" Luftbildaufnahmen, die Flächenwidmung wie auch den Katasterplan. Mit einer aktualisierten Flurnamenkarte wurde dann dieses Angebot noch ergänzt.

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[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #roteliste ] Europas Amphibien und Reptilien sind in Gefahr

In Europa sind ein Fünftel der Reptilien und fast ein Viertel der Amphibien vom Aussterben bedroht. Das haben Studien ergeben, die die Weltnaturschutzunion IUCN im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hatte.

Diese Studien enthalten die ersten europäischen Roten Listen für Amphibien und Reptilien und lassen alarmierende Trends bei den Populationszahlen erkennen. Bei mehr als der Hälfte aller europäischen Amphibien (59 Prozent) und bei 42 Prozent der Reptilien gehen die Bestände zurück. Das bedeutet, dass Amphibien und Reptilien sogar noch stärker gefährdet sind als Säugetiere und Vögel in Europa.

Bei 23 Prozent der Amphibien und 21 Prozent der Reptilien ist die Lage so ernst, dass sie in der europäischen Roten Liste als bedroht eingestuft sind. Der größte Druck auf diese zurückgehenden Arten wird durch die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume durch den Menschen hervorgerufen. Dazu kommen Klimawandel, Umweltverschmutzung und invasive Arten.

Dr. Helen Temple, Mitautorin der Studie, erklärte: "Südeuropa hat besonders reichhaltige Amphibienbestände, doch Klimawandel und andere Bedrohungen üben einen enormen Druck auf ihre Süßwasserlebensräume aus. In ganz Europa werden die natürlichen Lebensräume durch wachsende Bevölkerungszahlen, die Intensivierung der Landwirtschaft, die Zersiedelung der Landschaft und die Umweltverschmutzung immer mehr eingeengt. Das sind schlechte Nachrichten für Amphibien und Reptilien."

Amphibien und Reptilien stärker gefährdet als Säugetiere!

In Europa sind 151 Reptilienarten und 85 Amphibienarten beheimatet, und viele dieser Arten gibt nirgendwo sonst auf der Welt. Sechs Reptilienarten, darunter die Teneriffa-Rieseneidechse ( Gallotia intermedia) und die Äolische Mauereidechse ( Podarcis raffonei), sind als "stark bedroht" eingestuft. Das bedeutet, dass ein äußerst hohes Risiko besteht, dass diese Art in der freien Wildbahn ausstirbt. Elf weitere sind als "bedroht" eingestuft (d. h. es besteht ein sehr hohes Risiko des Aussterbens in der freien Wildbahn) und zehn als "gefährdet" (hohes Risiko des Aussterbens in der freien Wildbahn).

Bei den Amphibien, einer Gruppe, die Frösche, Kröten, Salamander und Molche umfasst, sind zwei Arten als "stark bedroht" eingestuft: der Karpathos-Wasserfrosch ( Pelophylax cerigensis) und der Montseny-Gebirgsmolch ( Calotriton arnoldi), der einzige endemische Molch Spaniens. Fünf weitere, darunter die Apennin-Gelbbauchunke ( Bombina pachypus), sind als "bedroht" und elf als "gefährdet" eingestuft.

Die Amphibien- und Reptilienbestände sind sogar in noch schlechterem Zustand als andere Artengruppen: Bei Säugetieren sind 15 Prozent, bei Vögeln 13 Prozent bedroht. Es sind sicher noch mehr Gruppen in Gefahr, doch nur diese beiden Gruppen wurden nach den Leitlinien der IUCN für die regionale Rote Liste auf europäischer Ebene umfassend bewertet. Die europäischen Roten Listen werden von der IUCN aufgestellt. In ihnen sind die Arten je nach der Gefahr ihres Aussterbens als "stark bedroht", "bedroht" oder "gefährdet" eingestuft.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #pflanzenwelt ] Moose der Streuewiesen im Naturschutzgebiet Gsieg – Obere Mähder

Moos ist eine der einfachsten und genügsamsten Pflanzen der Erde und ähnelt den allerersten Gewächsen.

Im Herbst 2000 wurde die Moosflora der Streuewiesen und Riedgräben im Natur schutzgebiet Gsieg – Obere Mähder bei Lustenau (Vorarlberg, Österreich) untersucht und erstmals dokumentiert. Die Arbeit "Die Moose der Streuewiesen im Naturschutzgebiet Gsieg – Obere Mähder (Lustenau, Vorarlberg, Österreich)" von Georg Amann steht als PDF-Download hier zur Verfügung.
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[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #outdoor-sport] Slackline - Tipps für das Gehen "on line"

Schon mal von der Trendsportart Slacklinen gehört? 

Es ist das freie Balancieren über ein gespanntes Band - ähnlich dem Seiltanzen. Während das Drahtseil beim Seiltanzen fest gespannt ist, sodass es sich kaum bewegt, dehnt es sich beim Slackline und erfordert ein aktives Ausgleichen. Der Gleichgewichtssinn, Konzentration und Koordination werden beim Slacklinen gefördert, ja es wird ihm eine therapeutische Qualität zugesprochen. Es macht aber auch einfach Spaß.

Yosemite-Nationalpark. Erfunden sollen diese Disziplin ein paar Kletterer im kalifornischen Yosemite-Nationalpark in den 1980er Jahren haben. Zumindest wird es so erzählt: Immer wenn es regnete und die Felsen zu rutschig zum Klettern waren, vertrieben sie sich die Zeit damit, auf Tauen und Absperrketten zu balancieren. Irgendwann spannten die Kletterer auch bei Sonnenschein ihre Bänder - so sei Slacklining zu einer eigenen Sportart geworden.

Auf der Website des Südtiroler Alpenvereines findet sich nicht nur eine schöne Vorstellung dieser Trendsportart sondern viele Tipps, Tricks und vor allem das nötige Wissen rund ums Slacklining in Form von drei kostenlosen PDFs:
  • Die Wahl des richtigen Materials
  • Erste Schritte, Tipps und Tricks
  • Herausforderungen ohne Ende
 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Montag, 20. März 2017

[ #baum ] Die Lärche

Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen.

Die Lärchen (Larix) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist wohl eine der bekanntesten Baumarten des Gebirges. Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen. In der Heilkunde ist Lärchenterpentin ein wichtigster Inhaltsstoff einer husten- und schleimlösenden Lärchensalbe, die bereits zur Römerzeit verwendet wurde.



Europäische Lärche. Die Europäische Lärche ist ein sommergrüner Baum, Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre "Nadeln (nadelförmigen Blätter) ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse.

Sie erreichen ein Alter von maximal 600 Jahren, Wuchshöhen von 54 Meter und Stammdurchmesser von 1,5 bis zu 2 m . Die Baumkrone ist unregelmäßig pyramidal bis schlank-kegelförmig. In Blitzingen im Wallis wurde vor einigen Jahren ein 30 Meter hoher Baum mit 686 Jahresringen (in 7 Meter Stammhöhe) gefällt, der also etwa im Jahre 1280 gekeimt haben muss. Im Ultental (Südtirol) stehen drei Lärchen, die auf 850 Jahre geschätzt werden.

Die Lärche tritt im gesamten Alpenraum auf und ist unempfindlich auch gegen scharfe Fröste. Durch den winterlichen Nadelwurf ist sie gegen diese Gefahr sowieso von vornherein geschützt. Sie ist auch weitgehend unabhängig von Gestein und Bodentyp, hinsichtlich der Nährstoffversorgung stellt sie wenig Ansprüche.

Freilich ist die Lärche nichts für einen dichten Baumbestand, denn sie ist sehr lichtbedürftig. Das ist einmal die Notwendigkeit einer Mindestanzahl von Sonnentagen als auch das Fehlen von Beschattung. Sie tritt daher auf solchen Standorten und in solchen Waldgesellschaften auf, in welchen der Konkurrenzdruck anderer Baumarten aus diversen Gründen geringer ist.


Vorarlberg. Häufig ist die Lärche an subalpinen bis montanen Standorten, auf denen aus irgendwelchen Gründen (Blockschutt, Steilheit, Steinschlag, Lawine) ein Bestandesschluss der Waldvegetation nicht erreicht wird, etwa im Karbonat-Lärchen-Zirbenwald.

Auffällig ist jedoch, dass sie in den Tiroler und Vorarlberger Randalpen seltener und in ganz Vorarlberg als Hauptbaumart gar nicht vorhanden ist. Hingegen ist sie gerade am steirischen und kärntnerischen Alpenostrand sehr häufig zu finden. Diese Verteilung hängt möglicherweise mit der nacheiszeitlichen Wiederbewaldung der Alpen aus nordöstlichen und südöstlichen alpennahen Refugialräumen zusammen.

Trotzdem geht man davon aus, dass die Lärche durchaus auch ihre Standorte in Vorarlberg hatte. Auch wenn Lärchen-Zirbenwälder fast vollständig fehlen, müssen sie aber aufgrund der vielen Fragmente und "Restlinge" im Montafon weit verbreitet gewesen sein. Der Holzbedarf des dortigen ehemaligen Bergbaues, besonders aber die intensive und möglicherweise schon prähistorische Alpnutzung hat sie fast vollständig verschwinden lassen. So bedecken in einigen Gebieten wie dem Inneren Silbertal dichte Silikatlatschenfelder die Talhänge, teilweise nachgewiesenermaßen als Folge ehemaliger Brandrodungen.

Lärchenmischwald im Herbst
Waldbauliche Renaissance. Diese Nadelbaumart erlebt heute eine Renaissance: Günstige Holzeigenschaften und attraktiver Holzpreis, das schnelle Jugendwachstum, die relativ geringen Nährstoffansprüche dieses Pioniers und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Sturm und Schnee machen diese Baumart attraktiv. Diese Lärche ist genetisch sehr variabel und daher ist es für den Aufbau stabiler und produktiver Lärchenbestände unumgänglich, die passende Herkunft zu finden. Nicht jede Lärchenherkunft erfüllt die Anforderungen,dies gilt insbesondere für Hybridlärchen. Lärche ist nicht Lärche! Ein besonderes Augenmerk gebührt daher der Genetik dieser Baumart.

Die Verwendung der richtigen Herkunft allein genügt aber nicht. Wenn man Lärchenbestände betrachtet, so fallen oftmals die viel zu kleinen Lärchenkronen auf. Die Erhaltung einer ausreichenden Kronenlänge über alle Altersphasen ist aber ein wichtiger waldbaulicher Schlüssel zum Erfolg.

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:

LWF-Wissen: Beiträge zur Europäischen Lärche
  • Impressum 2
  • Vorwort 3
  • Inhaltsverzeichnis 5
  • Die Europäische Lärche – Taxonomie, Verbreitung, Morphologie 7
  • Gregor Aas
  • Eine Lärche kommt selten allein – Lärchen-Zirbenwälder der Alpen 13
  • Kristine Koch und Helge Walentowski
  • Die Europäische Lärche im Klimawandel 19
  • Wolfgang Falk, Ute Bachmann-Gigl und Christian Kölling
  • Forstliches Vermehrungsgut und Genetik der Europäischen Lärche 28
  • Monika Konnert, Ralph Jenner und Alexander Nickl
  • Die Lärche im Bayerischen Staatswald 34
  • Walter Faltl und Stephan Breit
  • Wachstum der Lärche in Bayern 39
  • Hans-Joachim Klemmt, Michael Neubert und Wolfgang Falk
  • Fraßschäden durch Insekten an der Lärche 46
  • Martina Weber, Manuela Wolf, Julia Zeitler und Ralf Petercord
  • Der Lärchenkrebs – die schwerwiegendste Erkrankung der Lärche 56
  • Ralf Petercord und Ludwig Straßer
  • Pilze und Insekten an der Lärche 60
  • Markus Blaschke, Alexandra Nannig und Heinz Bußler
  • Das Holz der Lärche – Eigenschaften und Verwendung 65
  • Dietger Grosser und Gabriele Ehmcke
  • Die Sudetenlärche 72
  • Otto Bauer
  • Von zartgrün bis goldfarben 76
  • Walter Schulz
  • Vom Lärchenharz zum Terpentin bis Lärchenöl 79
  • Norbert Lagoni
  • Urlärchen – aus der Römerzeit? 82
  • Hubert Rößner
  • Die Lärche 84
  • aus E.A.Rossmässler, Der Wald, 1863
  • Kästen, Lyrisches zur Europäischen Lärche 17, 45, 54, 59, 64 , 71, 75
  • Bäume des Jahres 85
  • Anschriften der Autoren 86

BFW Praxisinformation: BFW Praxisinformation Nr. 25 - 2011 / Lärche
  • MICHAEL ENGLISCH, FRANZ STARLINGER, HOU LIN: Die Lärche - ein Baum für alle Fälle?
  • WERNER RUHM, HANNES SCHÖNAUER: Auf die Kronenlänge kommt es an - Waldbau mit der Lärche
  • RUDOLF LITSCHAUER, HEINO KONRAD: Ohne Pollen kein Saatgut, ohne Saatgut keine Verjüngung
  • GERALD GOLESCH, ILSE STROHSCHNEIDER: Lärchensaatgut - ein knappes, wertvolles Gut
  • SILVIO SCHÜLER, LAMBERT WEIßENBACHER: Herkunft Lärche - eine Kardinalfrage
  • THOMAS GEBUREK, SILVIO SCHÜLER: Hybridlärche - eine "Baumart" mit Potenzial?
  • GERALD GOLESCH: Die Wienerwaldlärche
  • CHRISTIAN TOMICZEK, GOTTFRIED STEYRER: Aktuelle Forstschutzprobleme bei Lärche
  • RICHARD BAUER, MARKUS NEUMANN: Lärchenholz voll im Trend