Mittwoch, 16. August 2017

[ #rad + #bike ] Mountainbiker: Neun Fair-Play-Regeln

Die großartigste Sportarena: unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen.

Österreich hat einiges zu bieten: Die großartigste Sportarena, die es gibt, unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen. Wer wüsste das besser als die Hunderttausenden Radsportler, die Woche für Woche auf Rad- und Forstwegen unterwegs sind. Mountainbiker sein heißt: Natur pur hautnah erleben.

Fair Play im Wald. Die Broschüre "Fair Play im Wald" wurde in Anlehnung an die Österreichische Waldcharta erstellt und enthält Wissenswertes über den Wald, sowie viele Tipps und grundlegende Regeln für MountainbikerInnen. Sport und Fairness sind Begriffe, die fix zusammengehören und gelten auch für die SportlerInnen, die im Wald die Herausforderung suchen. MountainbikerIn sein heißt: Natur pur hautnah erleben. Und es bedeutet, ein Gefühl für FAIR PLAY IM WALD zu haben.

Regel Nr. 1 - Fußganger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle .

Regel Nr. 2 - Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

Regel Nr. 3 - "Don't drink and drive!" Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständern, verschmutzten Schuhen oder Kleidung). Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

Regel Nr. 4 - Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass dieser Weg primär der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung dient! Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Routen und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

Regel Nr. 5 - Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Walkman tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

Regel Nr. 6 - Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

Regel Nr. 7 - Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Strecke und schätze deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

Regel Nr. 8 - Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

Regel Nr. 9 - Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #berg + #tal ] Lernwerkstatt WanderWege

Sechs Lernmodule für 4. bis 6. Klassen rund um das Thema Wanderwege und Wandern.

Mit der Lernwerkstatt WanderWege werden junge Menschen fächerübergreifend mit der gesunden Freizeitaktivität Wandern vertraut gemacht und gewinnen Allgemeinwissen zu Themen wie Signalisation, Wander-Planung, Ausrüstung, Sicherheit oder Wetterkunde.

SchülerInnen. Die Schülerinnen und Schüler probieren aus, entdecken, spielen, rechnen, zeichnen, schreiben, planen, konstruieren und sind selber kreativ.

LehrerInnen. Lehrkräfte können aus einer grossen Auswahl an Informations-, Arbeits- und Unterrichtsblättern aus derLernwerkstatt der Schweizer Wanderwege auswählen. Der größte Teil de Angebotes ist über die Schweiz hinaus nutzbar.

Lernwerkstatt der Schweizer Wanderwege:
Einstieg: Einführung und Übersicht
Modul 1: Rund ums Wandern
Modul 2: Wanderwege und Wanderrouten
Modul 3: Wanderkarten
Modul 4: Wegweiserkunde
Modul 5: Erlebniswelt Wandern
Modul 6: Wanderprotokoll (Praxismodul)
Anhang: Lösungsblätter und Impressum

[ #natur #freunde #umwelt ]

Montag, 14. August 2017

[ #gewässer ] Aktuelle Badequalität in Vorarlberg

Die Badegewässer des Landes Vorarlberg werden während der Sommermonate laufend überwacht.

Die Ergebnisse dieser Maßnahmen können im Internet abgerufen werden. Für folgende "Badegewässer" werden Daten erhoben und veröffentlicht:
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Dienstag, 8. August 2017

[ #naturschutz ] Geschützte Tiere in Vorarlberg

Darauf sollten auch alle Outdooraktivisten achten: Alle frei lebende Tiere dürfen nicht absichtlich beunruhigt, verfolgt, gefangen oder getötet werden. Einige Tierarten sind nach jagdrechtlichen Bestimmungen jagdbar.

Ihre Brutstätten und Nester dürfen nicht entfernt oder zerstört werden. Naturwacht, Waldaufseher, Jagdschutzorgane, Fischereiaufseher und Naturschutzbeauftragte der Bezirkshauptmannschaften beraten, kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und zeigen Übertretungen an.

Ausgenommen davon sind von den Säugetieren die Schermaus, die Hausmaus, die Feldmaus und die Ratte.
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[ #natursport ] Fair:-) zur Natur - Tipps für umweltverträgliche Outdoor-Aktivitäten


Tipps für umweltverträgliche Outdoor-Aktivitäten: Wandern, Schitourengehen, Biken, Paddeln, Orientierungslauf, u.v.m.

Zahlreiche Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Paddler, Skifahrer u.v.m. bevölkern Österreichs Berge, Gewässer und Täler. Die Folgen des Massentourismus und des Klimawandels sind bekannt, Böden, Tier- und Pflanzenwelt - vor allem in den empfindlichen Bergregionen - leiden, aber auch Erholungssuchende, welche die Natur in Ruhe genießen wollen.

Ein Wanderer oder Skifahrer allein richtet in aller Regel kaum einen großen Schaden an, die Masse macht es aus. Daher oder gerade deswegen ist jeder einzelne Outdoor-Aktive gefordert, seinen Beitrag zum Erhalt und zur Schonung der Umwelt zu leisten. Das fordert und rät die 14seitige Naturfreunde-Broschüre "Fair:-) zur Natur - Tipps für umweltverträgliche Outdoor-Aktivitäten", die man auch als PDF-Datei herunterladen kann.

Daher ist es notwendig, dass jeder der gerne in der Natur unterwegs ist, gewisse Regeln zur Reduzierung der Umweltbelastung einhält. Bedenke: Du bist Gast in der Natur!

Mit der Broschüre "Fair zur Natur" wollen die Naturfreunde niemanden den Spaß an seinen Outdooraktivitäten verderben. Ganz im Gegenteil! Rücksicht auf die Natur zu nehmen vertieft das Naturerlebnis und die Freude an der Bewegung in der Natur.

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒
Empfehlungen für alle, die in der Natur unterwegs sind:

Inhalt
Vorwörter 2
Empfehlungen für alle, die in der Natur unterwegs sind 4
Slacklinen 7
Wandern und Bergsteigen 8
Klettern 10
Paddeln und Raften 12
Mountainbiken 14
Geocaching 16
Orientierungslauf 18
Skifahren und Snowboarden auf Pisten 20
Skitourengehen im freien Gelände 22
Skitouren auf Pisten 24
Schneeschuhwandern & Snowkiting 26

[ #wald ] Waldränder: Gestaltung und Pflege

Eine PDF-Broschüre der Landwirtschaftskammer rät und leitet zur Gestaltung und Pflege von Waldrändern an.


Waldrand ist eine häufiger Name für Gastronomie- und Tourismusbetriebe. Sie wollen damit marketingtechnisch unmittelbar an die Erfahrung der Menschen anknüpfen, die einen Waldrand als schön und ruhig, als natürlich und technikfrei, mit Vogelgesang, grün und schattig empfinden. Ihm fehlt die Schutzlosigkeit des freien Feld und die Dunkelheit des Waldes.
Diese Übergangszone Waldrand zwischen zwei verschiedenen Lebensräumen bezeichnet man auch als Saumbiotop, denn sie ist Lebensstätte für eine Vielzahl von Tier – und Pflanzenarten. Waldränder bieten nicht nur ihrer eigenen Fauna und Flora Schutz, sie schützen auch den Wald selber, sie bremsen Wind und Stürme, sie schützen die Baumrinde vor "Sonnenbrand" und srtllen Lebensraum für Lebewesen bereit, auf welche bei einem biologischen Waldschutz nicht verzichtet werden kann. Sie sind auch wertvoll gegen die Aushagerung, der Verminderung des Nährstoffgehaltes des Wald(rand)bodens.

Schutz und Gestaltung von Waldrändern bilden deshalb einen wichtigen Bestandteil im Konzept der naturnahen Waldwirtschaft. Wo bestimmte Standortsverhältnisse (z.B. Gewässer, Felsbereiche) die weitere Ausdehnung von Bäumen begrenzen, finden sich vonNatur aus entstandene Waldränder. Wo bestimmte Standortsverhältnisse (z.B. Gewässer, Felsbereiche) die weitere Ausdehnung von Bäumen begrenzen, finden sich von Natur aus entstandene - naturbedingte im Gegensatz zu kulturbedingten - Waldrändern.

Das Wechselspiel von Wald und Feld gibt unserer Landschaft ihr charakteristisches Gepräge. Der Wechsel ist jedoch oft abrupt, so dass für einen vielfältigen Waldrand nur wenig Raum gegeben ist. Diese Übergangszone vom Wald zum Feld, zum Vorteil für Mensch, Pflanzen- und Tierwelt zu optimieren sollte Anliegen und Aufgabe aller Waldbesitzer sein.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Inhaltsübersicht über den angebotenen Download:

Waldränder
Brücken zwischen Wald und offenem Land 4
Vorteile für die Forstwirtschaft 4
Vorteile für die Jagd 5
Vorteile für die Landwirtschaft 5
Mehr Raum für Waldränder 6
Struktureller Aufbau eines Waldrandes 6
Waldmantel 7
Strauchgürtel 8
Krautsaum 8
Kleinstukturen 8
Bestehender Waldrand –Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen 9
Auflichtung des Waldmantels 9
Strauchgürtel zurückschneiden 9
Krautsaum mähen 10
Anlage von Kleinstrukturen 11
Buchten bringen Schwung in den Wald 11
Phasen der Buchtenbildung 13
Neubegründung von Waldrändern 13
Bäume und Sträucher am Waldrand –Übersicht 14 – 15

Montag, 7. August 2017

[ #rad + #bike ] Sicher Radwandern


Radwandern verbindet auf angenehme Weise Naturerlebnis, Reisen, wohltuende Bewegung und Entspannung. Damit die Radtour nicht zur Tortour wird.

Radwandern verbindet auf angenehme Weise Naturerlebnis, Reisen, wohltuende Bewegung und Entspannung. Beim Radwandern steht das bewusste Erleben der Fortbewegung in der Landschaft im Mittelpunkt, im Gegensatz zur Fahrradtour, wo das Erreichen eines Zieles der Schwerpunkt ist, oder zum Radsport, wo das Zurücklegen einer bestimmten Strecke, oft auch in einer bestimmten Zeit, der Zweck der Unternehmung ist.

Beim Radwandern ist das Radfahren Selbstzweck, dennoch wird in der Regel eine landschaftlich reizvolle Strecke gewählt, weil das Natur- und Landschaftserlebnis den Erlebniswert beim Radwandern erheblich steigert.

KURZFASSUNG für Eilige:


Tipp 1 - Ihre Gesundheit
Trinken und essen Sie unterwegs genügend, denn Bewegung und Fahrtwind machen Appetit.
Tipp 2 - Ihre kleine Königin
Mit einem vollständig ausgerüsteten und gut gewarteten Fahrrad fahren Sie am besten. Prüfen Sie auch Ihr Mietfahrrad, bevor Sie losradeln.
Tipp 3 - Weile ohne Eile
Wer nicht eilen muss, ist sicher und genussreich unterwegs. Planen Sie auf einer Velotour genügend Zeit für Pausen, Pannen, Umwege oder Einkäufe ein.
Tipp 4 - Gruppendynamik
Passen Sie Geschwindigkeit und Tagesdistanz dem schwächsten Mitglied an. Vereinbaren Sie Treffpunkte, wenn Sie in grösseren Gruppen fahren.
Tipp 5 - Kinderkram
Kinder lieben Abwechslung und pfeifen auf Strapazen. Wählen Sie Strecken ohne lange Steigungen und Abfahrten und planen Sie genügend Zeit zum Anhalten, Staunen und Spielen ein.
Tipp 6 - Ihre Siebensachen
Ihre Siebensachen verstauen Sie am besten in wasserdichten Velotaschen. Befestigen Sie Ihr Gepäck gut und achten Sie darauf, dass nichts in die Speichen geraten kann. Helle Kleidung und Reflektoren an der Ausrüstung machen Sie auch in der Dämmerung oder bei Nebel sichtbar.
Tipp 7 - Ausgeschlafen
Gut ausgeschlafen sind Sie wach und sicher unterwegs. Um die Übernachtung kümmern Sie sich am besten frühzeitig.
Tipp 8 - Das Velo-Einmaleins
Passen Sie Ihre Fahrweise den Verhältnissen von Wetter, Strassen und Verkehr an. Achten Sie beim Fahren über Land auf aufgeweichte Stellen, Schlaglöcher, Viehgitter und Entwässerungsrinnen.
Tipp 9 - Himmel oder Hölle
Die sorgfältige Routenplanung ist der Schlüssel zum Tourengenuss. Wichtig sind Distanz und Höhenunterschiede auf der gewählten Route.

Pro Velo Schweiz (Velo = Fahrrad) hat eine knappe, nichtsdestoweniger beherzigenswerte Broschüre aufgelegt. Damit die Tour nicht zur Tortour wird nützen Sie den hier angebotenen kostenlosen Download.

[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #artenschutz ] Leitfaden: Sanierung von Fledermausquartieren im Alpenraum


Ein hilfreicher Leitfaden um bei Bau- und Revitalisierungsmaßnahmen den Fledermäusen den Lebensraum zu sichern.

Im Rahmen des Interreg IIIB Projektes living space network wurde ein grenzüberschreitendes Konzept für den Erhalt des stark gefährdeten Kleinen Mausohres im nördlichen Alpenrheintal (Schweiz, Liechtenstein, Österreich) erstellt. Das Kleine Mausohr (Myotis blythii) ist eine Charakterart alpiner Wärmetäler. Es teilt seine Wochenstuben mit dem Großen Mausohr und findet sich ausschließlich in großräumigen Dachstühlen (Kirchen). Die einzige Vorarlberger Kolonie in Sulz steht im Austausch mit den Schweizer Kolonien. Für ein langfristiges Überleben der Art spielt neben dem Schutz der Wochenstubenquartiere der Erhalt von naturnahem Grünland eine Schlüsselrolle.

Der Leitfaden zur Sanierung von Fledermausquartieren im Alpenraum wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls erarbeitet und kann im PDF-Format hier (Siehe Links) heruntergeladen werden.

Beschreibung der einzelnen Fledermausarten. Die Beschreibung erweist sich als außerordentlich nützliche Handlungsanweisung zur Sanierung von Gebäuden mit Fledermausquartieren und gehen auf die besonderen Eigenschaften der verschiedenen Vorkommen im Alpenraum ein.

Freilich können bei vielen Arten die bisherigen Erfahrungen nicht ausreichen, um verbindliche Leitlinien für den Erhalt der Quartiere bei Sanierungen ableiten zu können. Zudem muss jede Sanierung als eigener Fall betrachtet werden, für den ein individuelles Konzept zum Erhalt des Fledermausquartiers auf der Basis des vorhandenen Wissens erstellt werden muss. Grundsätzlich kann aber festgehalten werden, dass im Idealfall Sanierungen während der Abwesenheit der Tiere stattfinden und die Quartiereigenschaften, wie Mikroklima, Ein- bzw. Ausflugsöffnungen, Hangplätze, aber auch Ausflugswege, weitgehend unverändert bleiben sollten.

Wie die Praxis jedoch zeigt, lassen sich solche Optimalbedingungen leider selten einhalten. So werden Quartiere von spaltenbewohnenden Arten häufig erst bei den Sanierungsarbeiten entdeckt und Schutzmaßnahmen müssen spontan und oft ohne ausreichende Kenntnis der Quartiernutzung ergriffen werden. Weitere in der Praxis auftretende wichtige Faktoren können wirtschaftliche Überlegungen sein oder auch die häufig vorkommenden Verzögerungen bei der Durchführung der Handwerkerarbeiten. Deshalb sind oft kurzfristig fachlich fundierte Entscheidungen des die Maßnahmen begleitenden Fledermausexperten gefragt, wofür dieser Leitfaden tatsächlich überraschend klare Hilfestellungen bietet.


[ #natur #freunde #umwelt ]
Lohnt sich ein Download? Inhaltsverzeichnis zur Vororientierung:

1 Einleitung
1.1 Projektziel
2 Material und Methoden
2.1 Literaturrecherche
2.2 Fragebogen
2.3 Workshops
2.4 Vorgehensweise
3 Datengrundlagen
4 Beschreibung der einzelnen Fledermausarten
4.1 Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum)
4.2 Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)
4.3 Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)
4.4 Große Bartfledermaus (Myotis brandtii)
4.5 Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)
4.6 Wimperfledermaus (Myotis emarginatus)
4.7 Fransenfledermaus (Myotis nattereri)
4.8 Großes Mausohr (Myotis myotis) und Kleines Mausohr (Myotis bythii)
4.9 Abendsegler (Nyctalus noctula)
4.10 Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)
4.11 Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus)
4.12 Weißrandfledermaus (Pipistrellus kuhlii)
4.13 Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus)
4.14 Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus)
4.15 Nordfledermaus (Eptesicus nilssonii)
4.16 Braunes Langohr (Plecotus auritus)
4.17 Graues Langohr (Plecotus austriacus)
4.18 Alpenlangohr (Plecotus macrobullaris)
4.19 Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)
5 Fledermäuse und Holzschutzmittel
6 Ausblick
7 Zusammenfassung8Literatur
9 Anhang
9.1 Beispiele für die Neukonstruktion von Fledermausquartieren
9.2 Fragebögen

[ #nationalparks] Österreichs Nationalparks

Österreichs Nationalparks sind insgesamt so groß wie Vorarlberg.

In Österreich wurden bisher sechs der ökologisch wertvollsten Regionen mit einer Gesamtfläche so groß wie Vorarlberg zu Nationalparks erklärt. Diese Nationalparks zeigen die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes - Gebirge in den Hohen Tauern, Wald im Gesäuse, Kalkalpen und Thayatal, Wasser und Auenlandschaft im Nationalpark Donauen und der Nationalpark mit der einzigartigen Steppenlandschaft.

Die Nationalparks sind Zentren in den Regionen mit vielfältigen Funktionen: Vorzeigeprojekte im Naturschutz und der Artenvielfalt, Umweltbildungszentren, Forschungsstätten und Besucherattraktionen. Dadurch haben die Nationalparks auch positive Effekte auf die regionale Wirtschaft.

Um die für Mensch und Natur wichtigen heimischen Nationalparks weiterzuentwicklen, wurde eine Nationalpark-Strategie von Lebensministerium, den Bundesländern und Naturschutz-NGOs (Naturschutzbund Österreich, Österreichischer Alpenverein, Österreichische Naturfreunde, Umweltdachverband und WWF Österreich) erarbeitet. "Schwerpunkt war es, eine effiziente Organisation und Koordination des Managements für die sechs Nationalparks unter der Dachmarke Nationalparks Austria festzulegen.

Jährlich investiert Österreich für die Nationalparks etwa 11 Millionen Euro, es gibt an die 300 Green Jobs vor Ort, knapp 2000 geführte Exkursionen/ Wanderungen finden jährlich statt. Etwa 74.000 Schülerinnen und Schüler besuchen pro Jahr einen Nationalpark, alleine in den Nationalpark-Besucherzentren werden jährlich 400.000 Besucher gezählt. Dazu kommen noch mehrere Tausend Wanderer, Sportler, Birdwatcher etc.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #wanderung ] Themenwanderweg: Geschichte der Wälder Demokratie


Im Bregenzer Wald gibt es ein inhaltlich überraschendes Touristikangebot, eine Wanderung "Geschichte der Wälder Demokratie". 

Sie baut auf einer besonderen Regionalentwicklung auf, die gerne heroisierend und wohl auch verkürzt als "Bauernrepublik" beschrieben wird.

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[ #natur #freunde #umwelt ]

Sonntag, 6. August 2017

[ #rheindelta ] Fußacher Rheindurchstich 1900


Das größte Bauwerk des Industriezeitalters im Bodenseeraum.

Die "Rheinnot" des 19. Jahrhunderts, verursacht durch die sehr zahlreichen und von verheerenden Auswirkungen geprägten Überschwemmungen des Rheins, erlebte erst sehr spät eine Linderung.

Das Ende der langen Vorgeschichte des Staatsvertrages von 1892 wurde durch die Überschwemmungen von 1888 und 1890 wesentlich beschleunigt. Die endlich beschlossene Beschleunigung des Stromlaufs durch Verengung des Flußbetts und durch den Bau der Fußacher und Diepoldsauer Durchstiche war auch noch nach dem Abschluss des Staatsvertrages noch lange Zeit umstritten.
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#natur #freunde #umwelt ]

Montag, 24. Juli 2017

[ #tiere ] Die Honigbiene



Weltweit wird die Zahl der Bienenarten auf rund 20.000 geschätzt. Davon sind in Europa etwa 700 Arten heimisch. 

Online stehen wertvolle interaktive Informationen: "Die Honigbiene - Eine interaktive Lerneinheit" und die "Die Honigbiene" im Lehrerweb.

Die Honigbienen gehören zur Klasse der Insekten. Man kennt, vor allem in den Tropen, mehrere Millionen Insektenarten. Innerhalb der Insekten stellt man die Honigbienen zu den Hautflüglern (Hymenoptera). Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene genannt, ist eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der Nahe Osten. Da sie für die Imkerei große Bedeutung hat, ist sie weltweit verbreitet worden, so beispielsweise bereits im Zuge der Eroberung (Kolonialisierung) anderer Kontinente durch die Europäer.

Zusammen mit einer Vielzahl von Wildbienen - hierzu gehören z.B. auch die Hummeln - bilden sie die Bienenartigen (Apoidea).

Zu den eigentlichen Honigbienen (Gattung Apis) gehören nach derzeitigem Stand 9 Arten, von denen acht in Asien leben (z.B. die Riesenhonigbiene Apis dorsata, die Zwerghonigbiene Apis florea oder die östliche Honigbiene Apis cerana). Bei "unserer" Honigbiene Apis mellifera, die inzwischen durch die Imkerei weltweit verbreitet ist, kennen wir wiederum verschiedene Rassen (z.B.Kärntner-Biene oder carnica, Italiener-Biene oder ligustica, Dunkle Biene oder mellifera bzw. nigra) und innerhalb der Rassen verschiedene Zuchtlinien (z.B. Peschetz, Troiseck usw.). In Deutschland wird seit Mitte des Jahrhunderts überwiegend die Carnica-Biene (Apis mellifera carnica) imkerlich gehalten.


[ #natur #freunde #umwelt ]