Mittwoch, 4. Oktober 2017

[ #baum ] Kennst du diese Herbst-Blätter?

Zwei sehr schön umgesetzte, kurze  Quizzes, die Lust machen sollen, wieder mal raus in den Wald zu gehen. Viel weiteres Lern- und Arbeitsmaterial.


Wer kennt die Blätter eines Herbstwaldes? Auch für den Sachunterricht eine einfache und nette Hilfe, die Vielfalt im Blätterwald anschaulich zu machen. Gerade auch nach dem von der UNO proklamierten "Jahr des Waldes".
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[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #lehrmittel ] "Bienen und Honig"

Fertig vorbereitetes Material für Schulen, Kinder- und Jugendarbeit. 

Wo kommt eigentlich unser Essen her? Für viele Kinder ganz klar: Aus dem Supermarkt. Wo aber unsere Lebensmittel wirklich hergestellt werden, wissen viele Kinder heute gar nicht mehr. Das möchte das InKö-Unterrichtsmaterial gerne ändern helfen.

Unterrichtsschwerpunkte: Deutsch, Biologie, Erdkunde.  Die vorliegende Unterrichtsskizze richtet sich an integrative / inklusive Klassen der Sekundarstufe I. Das Thema „Bienen und Honig“, so wie Sie es hier sehen, kann sowohl als kompaktes Projekt, als auch als mehrwöchige Unterrichtseinheit im Sachunterricht angeboten und durchgeführt werden. In dieser Zeit lernen die Scülerinnen und Schüler die Honigbiene und ihre Erzeugnisse besser kennen. Als Abschluss der Einheit wird eine kleine Ausstellung vorgeschlagen, bei der alle Arbeitsergebnisse anderen Klassen der Schule und den Eltern präsentiert werden.
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#natur #freunde #umwelt ]

Donnerstag, 21. September 2017

[ #biodiversität ] Artenschutz: Vorsicht bei Urlaubsmitbringsel

Auch der Kauf von exotischen Souvenirs trägt zur Gefährdung von Arten bei und kann strafbar sein!

Neben dem Lebensraumverlust durch globale Veränderungen wiedem Klimawandel oder regionalen Entwicklungen wie Siedlungs- undStraßenbau, ist der Handel mit bedrohten Arten eine große Gefahr, die massiv zum Artensterben beiträgt. Mit dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (auch CITES genannt), der Artenhandelsverordnung der EU und dem österreichischen Artenhandelsgesetz 2009 wird der Handel mit bedrohten Arten streng kontrolliert bzw. eingeschränkt oder gänzlich verboten.

Die Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt ist regionalen und globalen Bedrohungen ausgesetzt. Eine große Gefahr für den Weiterbestand vieler Arten ist der Artenhandel. Viele Reisende wissen gar nicht, dass sie mit der Mitnahme geschützter Tiere und Pflanzen sowie Erzeugnissen daraus gegen Gesetze verstoßen und sich strafbar machen.

Souvenirs aus wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, wie etwa ausgestopfte Tiere, Regenstöcke (aus Kakteen), Schalen, Korallen und andere Raritäten, die auf Tier- oder Pflanzenarten basieren, gehören zu den Gegenständen, die in der EU am häufigsten vom Zoll beschlagnahmt werden.

Ratgeber. Jedes Jahr nehmen Touristen Hunderttausende Souvenirs, die aus geschützten Tieren und Pflanzen gefertigt sind, mit nach Hause. In vielen Fällen illegal: Den wenigsten ist bewusst, dass sie sich strafbar machen und hohe Bussen riskieren. Die Versuchung ist gross, gerade bei sich selber eine kleine Ausnahme zu machen und ein Stück Korallenriff vom Tauchgang oder einen Armreifen aus Elfenbein als Ferienerinnerung mitzunehmen. Doch die Summe all dieser Ausnahmen treibt das illegale Geschäft mit gefährdeten Arten voran – einige dieser Arten gar an den Rand der Ausrottung. Der Ratgeber für Souvenirs aus wildlebenden Tier- und Pflanzenarten (PDF-Datei) informiert darüber, für welche Souvenirs aus wildlebenden Tier- und Pflanzenarten eine Genehmigung erforderlich ist, und was Sie am besten nicht kaufen sollten, da der internationale Handel damit verboten ist.

Schutz. Souvenirs aus wildlebenden Tier- und Pflanzenarten mit aus dem Urlaub nach Hause zu bringen, mag ein nettes Andenken sein, aber machen Sie sich bewusst, dass der Handel mit vielen Tier- und Pflanzenarten, sowie ihren Teilen oder Produkten durch CITES und die EG-Verordnungen zum Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten kontrolliert wird. Für die Einfuhr solcher Geschenke und Souvenirs in die EU ist daher entweder eine Genehmigung erforderlich, oder sie ist verboten.


Österreicher Ratgeber "Artenschutz im Urlaub". Urlaub ist immer etwas besonderes! Die schönsten Urlaubsfreuden sind aber schnell verdorben, wenn man im Urlaubsland oder bei der Rückkehr mit seinen Mitbringseln eine unangenehme Überraschung erlebt.

Über 30.000 Arten sind durch strenge Gesetze geschützt. Der unbedachte Kauf von tierischen oder pflanzlichen „Souvenirs“ kann gravierende rechtliche Konsequenzen zur Folge haben: Beschlagnahmung, Geldstrafen (bis zu 40.000 Euro) und in manchen Fällen sogar Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.

Die Broschüre, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Finanzen erstellt wurde, enthält eine Reihe von nützlichen Tipps:
  • Beispiele kritischer Produkte "vom Gürtel bis zum Papagei"
  • länderspezifische Bestimmungen für Souvenirs
  • Wissenswertes für die richtige Verzollung
  • weiterführende Informationen
Bedenken Sie: Auch Unwissenheit schützt NICHT vor Strafe!

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Mittwoch, 20. September 2017

[ #alpinismus ] Alpingeschichte des Großen Walsertales

[Free eBook] Im Rahmen des Projektes "Bergsteigerdörfer" entstand das Büchlein "Alpingeschichte Kurz und Bündig - Das Große Walsertal" von Ingeborg Schmid-Mummert. Das 51seitige Büchlein ist in den Tourismusbüros und Gemeindeämtern des Walsertales gratis erhältlich, kann aber auch als PDF-Datei online heruntergeladen werden.
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[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #wasser ] Ohne Wasser geht nichts!

Grundwasser und Quellwasser müssten eigentlich von Natur aus sauber sein.

Im Internet finden sich immer wieder tolle kostenlose Angebote zur Umweltbeobachtung. Hier: multimediale Materialien zum Thema Wasser: Wasserverbrauch - Wasser sparen - Grundwasser - Quellen - Wasserkreislauf - Wasser reinigen (Experimente) - Wasserverschmutzung - Kläranlage - Arbeitsblätter für Schule, Freizeit und Umweltforscher. Und: Für den Einsatz im Unterricht und nicht kommerzielle Nutzung ist das Angebot kostenlos!

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

[ #inklusion ] Barrierefrei in die Natur - deutsch + englisch

Ein Ort ist barrierefrei, wenn er für alle Menschen zugänglich ist, unabhängig von Fähigkeiten oder Behinderungen.

Im ersten Moment denkt man bei Barrierefreiheit an blinde Personen oder Menschen im Rollstuhl. Tatsächlich profitiert ein viel größerer Personenkreis von barrierefreien Angeboten, wie etwa ältere Menschen, schwangere Frauen oder Familien mit Kleinkindern. Laut einer Erhebung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aus dem Jahr 2003 ist Barrierefreiheit im Alltag wie auch in der Freizeit für 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich und für rund 40 Prozent notwendig.

Gut sind barrierefreie Angebote für alle! Ein barrierefreier Zugang zur Natur ist oft nicht von Vornherein gegeben. Mit teils sehr einfachen Vorkehrungen und Maßnahmen kann man trotzdem ein abwechslungsreiches Erlebnis für eine möglichst vielfältige Gruppe von Menschen – mit und ohne Behinderung – schaffen. Voraussetzung dafür ist, dass die Anbieter einerseits um die nötigen Anforderungen von Menschen mit Behinderungen wissen, und andererseits potentielle TeilnehmerInnen im Vorhinein über die Rahmenbedingungen einer Führung informieren. Dann besitzen sowohl Anbieter als auch TeilnehmerInnen ausreichend Informationen, um sich mit Freude auf das Naturerlebnis einlassen zu können.

Ziel dieses Leifadens ist es, über dieGestaltung von barrierefreien Naturerlebnisangeboten zu informieren, um die Umsetzung solcher Aktivitäten zu fördern und zu erleichtern. Der Inhalt wurde von ExpertInnen der Behindertenverbände BSVÖ und ÖZIV mitgestaltet und enthält kurz und bündig alle für die Umsetzung nötigen Informationen.

Es ist zu hoffen, dass der Leitfaden auf interessierte NaturvermittlerInnen trifft und sich als praxistaugliches Werkzeug für die Schaffung von Naturerlebnis-Angeboten für alle Menschen bewährt.

Der Handlungsleitfaden steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

[ #natur #freunde #umwelt ]

Lohnt sich ein Download?  Das Inhaltverzeichnis in deutscher Sprache sagt mehr:


Barrierefrei in die Natur 2
Grundprinzipien der Barrierefreiheit 3
Tipps für die barrierefreie Gestaltung 4
a. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen 4
b. Menschen mit Sehbehinderungen und blinde Menschen 6
c. Menschen mit Lernschwierigkeiten 8
d. Menschen mit Hörbehinderungen und gehörlose Menschen 9
Checkliste Planung und Durchführung 10
Anhang 11

[ #spiele ] Hütten - Spiele mit Flaschenverschlüssen

Kronenkorken sind mehr als nur ein wertvoller "Abfall".

Flaschenverschlüsse sind äußerst vielseitig einsetzbar, man kann sie zum Beispiel als Spielsteine für Gesellschaftsspiele wie Mühle oder Dame oder auch zum Zählen der Punkte bei anderen Spielen benutzen. Man kann die verschiedensten Flaschenverschlüsse nützen, aber auch Steine und Knöpfe.
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#natur #freunde #umwelt ]

Dienstag, 19. September 2017

[ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg

In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
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#natur #freunde #umwelt ]

[ #biodiversität ] Handbuch: Seltene Nutztierrassen in Österreich

Das Alpine Steinschaf stammt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse der Alpen.

Im Verhältnis zu sonstigen Schafen ist das Montafoner Steinschaf kleiner und schlanker, genügsam und extrem widerstandsfähig. Ein guter Futterverwerter in hoher und steiler Lage. Beim Fell kommen verstärkt schwarze bis bräunliche und weiß-schwarz gescheckte Fellfarben vor, eher selten sind ganz weiße Schafe. Beide Geschlechter können behornt oder unbehornt sein.

Es ist eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse und kam nur noch vereinzelt im hintersten Montafon vor. Es wurde durch größere und mastfähigere Rassen verdrängt und kam so auf der Liste der gefährdeten Nutztiere. Ab 1989 wurden typische Tiere angekauft und ein Zuchtbuch zur Vermeidung von Inzucht gegründet. Seither wird die Rasse in ganz Vorarlberg gezüchtet.
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[ #natur #freunde #umwelt ]

Dienstag, 12. September 2017

[ #alpen ] Alpine Siedlungsmodelle


Alpine Siedlungsmodelle | Städtebauliche Leitprojekte | Exemplarische Einzelqualitäten | Zeitgemäßes und ortsgerechtes Bauen im ländlich geprägten Raum

Der durchwegs ländlich geprägte Alpenraum war in den vergangenen Jahrzehnten einem enormen Erschließungsdruck ausgesetzt. Die Besonderheit und die Vielfalt der Kulturlandschaften wich einer zunehmenden Uniformität und anonymen Urbanisierung. Häufig bestimmen eben ingenieurtechnische Infrastrukturen (für Wassernutzung, Straße, Bahn) die Talräume, die alten Siedlungsstrukturen verkümmern zu marginalen Resten, die Kulturlandschaft vermindert sich. Technische Verbauungen müssen vermehrt die Talräume vor Erosion und Lawinen schützen.

Adolf Loos formulierte schon im Jahr 1913 Grundsätze für das Bauen in den Bergen, die nach wie vor ihre Gültigkeit haben:
  • „Baue nicht malerisch. Überlasse solche Wirkung den Mauern, den Bergen und der Sonne. Der Mensch, der sich malerisch kleidet, ist nicht malerisch, sondern ein Hanswurst. Der Bauer kleidet sich nicht malerisch. Aber er ist es.
  • Baue so gut, als du kannst. Nicht besser. Überhebe dich nicht. Und nicht schlechter. Drücke dich nicht absichtlich auf ein niedrigeres Niveau herab, als auf das du durch deine Geburt und Erziehung gestellt wurdest. Auch wenn du in die Berge gehst. Sprich mit den Bauern in deiner Sprache. Der Wiener Advokat, der im Steinklopferhansdialekt mit dem Bauer spricht, hat vertilgt zu werden.
  • Achte auf die Formen, in denen der Bauer baut. Denn sie sind der Urväter Weisheit geronnene Substanz. Aber suche den Grund der Form auf. Haben die Fortschritte der Technik es möglich gemacht, die Form zu verbessern, so ist immer diese Verbesserung zu verwenden. Der Dreschflegel wird von der Dreschmaschine abgelöst.[…]
  • Sei wahr! Die Natur hält es nur mit der Wahrheit. Mit eisernen Gitterbrücken verträgt sie sich gut, aber gotische Bögen mit Brückentürmen und Schießscharten weist sie von sich.
  • Fürchte nicht, unmodern gescholten zu werden. Veränderungen der alten Bauweise sind nur dann erlaubt, wenn sie eine Verbesserung bedeuten, sonst aber bleibe beim Alten. Denn die Wahrheit, und sei sie hunderte von Jahren alt, hat mit uns mehr inneren Zusammenhang als die Lüge, die neben uns schreitet.“
Eine kostenfrei herunterladbare Broschüre der Arge Alp dokumentiert Entwicklung und gute Modelle.

[ #natur #freunde #umwelt ]

Inhalt zur vorgängigen Orientierung:
Vorwort
Alpine Siedlungsmodelle
Einführung
Städtebauliche Leitprojekte
Kulturlandschaft
Kooperation in dörflicher Eigenständigkeit Großes Walsertal Vorarlberg
Perspektive im ruralen Kontext Val Lumnezia Graubünden
Paradigmenwechsel
Zersiedlung wird Stadt Alpenrheintal St. Gallen, Vorarlberg
Neuer Stadtkörper als Methode Tittmoning Bayern
Tourismus
Weinbau als Kulturträger Kaltern Südtirol
Wandel einer Tourismuslandschaft St. Anton Tirol
Innenentwicklung
Wiederentdeckung alter Strukturen Tenno Trentino
Funktionswandel im Bestand Hallein Salzburg
Fortschreibung nach Spielregeln des Ortes Monte Carasso Tessin
Exemplarische Einzelqualitäten
Landwirtschaft
Aufgliederung großmaßstäblicher Stallbauten
Huglfing Außenklimastall Bayern
Zeitgemäße Stallungen in hochalpiner Lage
Fuorns, Alp Puzzetta Ziegenalpe Graubünden
Sozial- und Gemeinwesen
Komplettierung eines historischen Gebäudeensembles
Neu St. Johann Wohnheim Johanneum St. Gallen
Rekonstruktion und Ergänzung eines Ensembles
Caderzone Kurzentrum Palazzo Bertelli Trentino
Tourismus
Bauen in der Kulturlandschaft
Algund Pergola Residence Südtirol
Um- und Anbau eines kleinen Tourismusbetriebes
Sillian Hotel Perfler Tirol
Öffentliche Dienstleistung
Räumlicher Zusammenhang öffentlicher Funktionen
Iragna Rathaus und Friedhof Tessin
Multifunktionales Bauen
Ludesch Gemeindezentrum Vorarlberg
Wohnen
Kontext zum Außenraum
Weyarn Baugebiet Schmiedberg Bayern
Verdichteter und kostengünstiger Wohnungsbau
Au Wohnanlage Prosa St. Gallen
Geschosswohnungsbau in verdichteter Ortslage
Disentis Mädchenwohnheim Graubünden
Infrastruktur
Straßenbrücke in Gebirgslage
Dornbirn-Ebnit Schanerlochbrücke Vorarlberg
Fußgängerstege in Gebirgslage
Via Mala Zweiter Traversinersteg, Pùnt da Suransuns Graubünden
Industrie und Gewerbe
Technisches Bauwerk für die kommunale Energieversorgung
Sexten Fernheizwerk Südtirol
Gemeinschaftlicher Gewerbebau
Roncogno Capannoni Artigianali Trentino
Supermarkt im dörflichen Raum
Wenns Supermarkt MPreis Tirol
Handlungsempfehlungen
Anhang
Rechtliche Grundlagen
Quellenangaben
Bildnachweis

Mittwoch, 16. August 2017

[ #rad + #bike ] Mountainbiker: Neun Fair-Play-Regeln

Die großartigste Sportarena: unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen.

Österreich hat einiges zu bieten: Die großartigste Sportarena, die es gibt, unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen. Wer wüsste das besser als die Hunderttausenden Radsportler, die Woche für Woche auf Rad- und Forstwegen unterwegs sind. Mountainbiker sein heißt: Natur pur hautnah erleben.

Fair Play im Wald. Die Broschüre "Fair Play im Wald" wurde in Anlehnung an die Österreichische Waldcharta erstellt und enthält Wissenswertes über den Wald, sowie viele Tipps und grundlegende Regeln für MountainbikerInnen. Sport und Fairness sind Begriffe, die fix zusammengehören und gelten auch für die SportlerInnen, die im Wald die Herausforderung suchen. MountainbikerIn sein heißt: Natur pur hautnah erleben. Und es bedeutet, ein Gefühl für FAIR PLAY IM WALD zu haben.

Regel Nr. 1 - Fußganger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle .

Regel Nr. 2 - Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

Regel Nr. 3 - "Don't drink and drive!" Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständern, verschmutzten Schuhen oder Kleidung). Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

Regel Nr. 4 - Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass dieser Weg primär der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung dient! Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Routen und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

Regel Nr. 5 - Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Walkman tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

Regel Nr. 6 - Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

Regel Nr. 7 - Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Strecke und schätze deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

Regel Nr. 8 - Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

Regel Nr. 9 - Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


[ #natur #freunde #umwelt ]

[ #berg + #tal ] Lernwerkstatt WanderWege

Sechs Lernmodule für 4. bis 6. Klassen rund um das Thema Wanderwege und Wandern.

Mit der Lernwerkstatt WanderWege werden junge Menschen fächerübergreifend mit der gesunden Freizeitaktivität Wandern vertraut gemacht und gewinnen Allgemeinwissen zu Themen wie Signalisation, Wander-Planung, Ausrüstung, Sicherheit oder Wetterkunde.

SchülerInnen. Die Schülerinnen und Schüler probieren aus, entdecken, spielen, rechnen, zeichnen, schreiben, planen, konstruieren und sind selber kreativ.

LehrerInnen. Lehrkräfte können aus einer grossen Auswahl an Informations-, Arbeits- und Unterrichtsblättern aus derLernwerkstatt der Schweizer Wanderwege auswählen. Der größte Teil de Angebotes ist über die Schweiz hinaus nutzbar.

Lernwerkstatt der Schweizer Wanderwege:
Einstieg: Einführung und Übersicht
Modul 1: Rund ums Wandern
Modul 2: Wanderwege und Wanderrouten
Modul 3: Wanderkarten
Modul 4: Wegweiserkunde
Modul 5: Erlebniswelt Wandern
Modul 6: Wanderprotokoll (Praxismodul)
Anhang: Lösungsblätter und Impressum

[ #natur #freunde #umwelt ]