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Montag, 8. August 2022

[ #geologie ] Georisikokarte - Georisiken in Vorarlberg

Die Täler von Vorarlberg sind nicht nur beliebte Ausflugsziele zum Wandern und Klettern, sondern auch Heimat für viele Menschen.

Doch der Siedlungsraum Alpen birgt auch Bedrohungen: Felsstürze, Hangrutschungen, Muren und andere Arten von Massenbewegungen machen regelmäßig in kleinen und großen Ereignissen darauf aufmerksam, dass die Natur sich nicht vollständig vom Menschen beherrschen lässt. Sogenannte Georisiken werden immer Teil des Lebens in den Alpen sein.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Donnerstag, 18. Mai 2017

[ #georisiko ] Präventivmaßnahmen gegen Naturkatastrophen - Leitfaden für Gemeinden

Neuer Ansatz um zukünftigen Risiken und Chancen auf lokaler Ebene zu begegnen.

Die „Lokalen Gründe zur Besorgnis“ dienen als Kommunikations- und Entscheidungshilfe für (lokale) AkteurInnen im Bereich des ganzheitlichen klimasensitiven Risikomanagements. Das Konzept ermöglicht es, Bewusstsein und Handlungsverantwortung für bestehende, entstehende und zukünftige Risiken zu kreieren und zu stärken.

Durch das Verfahren können gängige Praktiken im Umgang mit Risiken überarbeitet und mögliche zukünftige Entwicklungen (klimatologische sowie sozioökonomische) in die Beurteilung der Risiken sowie in Gemeinde-Entwicklungskonzepte mit einbezogen werden. Die Identifikation und insbesondere Visualisierung der klimawandelbezogenen Schlüsselrisiken auf Gemeindeebene mittels der „Lokalen Gründe zu Besorgnis“ füllt eine wichtige Lücke in der Entscheidungsfindung und ermöglicht eine gezielte Auswahl aus der Fülle von möglichen Anpassungsmaßnahmen und -strategien. Die Integration der „Lokalen Gründe zur Besorgnis“ unterstützt somit EntscheidungsträgerInnen darin präventiv zu handeln und die für ihre Gemeinde notwendigen Maßnahmen rechtzeitig zu treffen.

ARISE. Das Projekt "Adaptation and Decision Support via Risk Management Through LocalBurningEmbers (ARISE)" wurde vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert und 2014-2016 abgewickelt. Die Stadtgemeinde Lienz fungierte in der Projektlaufzeit als Testgemeinde. Die acht Projektpartner setzten sich gemeinsam mit den lokalen EntscheidungsträgerInnen intensiv mit gegenwärtigen sowie zukünftigen Risiken und Szenarien rund um die Themen Klimawandel, Risikomanagement und sozioökonomische Änderungen im Raum Lienz auseinander.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr: 
Inhalt
Einleitung
ARISE – Klimawandel und Risikomanagement
Sechs Schritte
Rahmenbedingungen definieren
Klimaszenarien und sozio-ökonomische Szenarien entwickeln
Jetzige und künftige Risiken beurteilen
„Lokale Gründe zur Besorgnis“ festlegen
Anpassungsmaßnahmen definieren
Anpassungsmaßnahmen evaluieren und priorisieren
Ausblick
Anhang

Mittwoch, 8. März 2017

[ #georisiko ] Die Lawine im Fokus

Die Lawine ist eine Naturgefahr, die uns bei aller Freude am Wintersport in Bann hält.

Eine neue Broschüre enthält einen Überblick auf die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich, einen Glossar und vor allem die wichtigsten Themen von der Entstehung von Schnee über die Methoden der Lawinenmessung bis hin zu der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen zwischen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die Statistiken zeigen, dass etwa zwei Drittel der Lawinentoten Tourengeher und Variantenfahrer sind. Ein Drittel der Opfer kommen durch Katastrophenlawinen ums Leben. Wie entsteht eine Lawine? Welche Typen gibt es und welche Maßnahmen werden gegen sie getroffen? Das Institut für Naturgefahren des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) informiert nun mit der neu erschienenen Broschüre „Die Lawine im Fokus“ in bewährt übersichtlicher Weise.

Schwachschicht. Die Gründe, warum es zu einem Bruch in der Schneedecke kommt, lassen sich in ihrem Aufbau suchen. Wettereinflüsse wie Niederschlag, Temperatur und Sonneneinstrahlung sind die wesentlichen Ursachen. So ist die Schneedecke nicht homogen, sondern aus verschiedensten Schwachschichten aufgebaut. Eingeschneiter Oberflächenreif und kantige Kristalle bilden die typischen Kornformen dieser Formationen. Sie lokalisieren sich zum Beispiel bei starker Strahlung nahe der Schneeoberfläche ober- und unterhalb von Krusten und bei hohen Temperaturunterschieden um den Gefrierpunkt zwischen Boden und Schneeoberfläche. Die Schwachschichten bleiben teils über den gesamten Winter bestehen. Instabilitäten in einer Neuschneedecke festigen sich hingegen schneller, gerade wenn es eine gute Bindung zur Altschneeoberfläche gibt.


Lawinen-Typen. Was Lockerschnee- und  Schneebrettlawinen, Trocken- und Nassschneelawinen, Fließlawinen, Staublawinen und Gleitschneelawinen genau sind, wurde von der UNESCO bereits 1981 definiert. Jeder einzelne Typus trägt eine spezifische Gefahr in sich, weshalb der stabile Schutz durch Wald ein wesentlicher Gegenstand der Raumplanung ist. Institutsleiter Dr. Karl Kleemayr zu diesem Thema: „Da sich im Wald keine großflächigen Schwachschichten ausbilden können, ist die Wahrscheinlichkeit für ein Schneebrett gering. Aber genau das ist die Tücke: Im locker bewachsenen Lärchenwald ist dieser Effekt schwach, weshalb es immer wieder zu überraschenden Abgängen kommt.“

Lawinenforschung. Das Institut für Naturgefahren des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) beforscht schon seit 1949 die Lawine, ihre Entstehung und die facettenreichen Schutzwirkungen von Wald. Die Teilnahme der BFW-Exerpertinnen und Experten an überregionalen Messungen, der innovative Zugang zu Lawinenmessungen und die Betreuung von wissenschaftlichem Nachwuchs zeichnen das Institut für Naturgefahren in Innsbruck und speziell die Abteilung für Schnee und Lawine unter der Leitung von Antonia Zeidler, PhD, besonders aus. Zeidler über ihr Forschungsfeld: „Obwohl über die letzten Jahrzehnte wichtige Aspekte über den Anbruch, das Fließverhalten und die Wirkung im Auslaufgebiet untersucht wurden, gibt es nach wie vor Wissenslücken beim Themenkomplex Lawine. Das Institut für Naturgefahren forscht intensiv, um auch in Zukunft fundiertes Know-how für ein zeitgemäßes und nachhaltiges Risikomanagement bereitstellen zu können.“

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Sonntag, 17. Juli 2016

[ #vorarlberg ] Geländeinformationen Vorarlberg für die Tourenplanung

Die Geländeinformationen (Hangneigungen, Expositionen, Kombination beider) sollen insbesondere Wintersportlern eine Übersicht zu den Geländegegebenheiten bieten und als zusätzliche Planungsgrundlage für Schitouren und Aktivitäten im winterlichen Gebirge dienen. 

Zu beachten ist dabei jedoch, dass die dargestellten Neigungen und Expositionen lediglich Annäherungswerte sind und keine Überprüfung vor Ort ersetzen.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!
[ #natur #freunde #umwelt ]⇒