Posts mit dem Label [ #naturschutz ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [ #naturschutz ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 10. August 2023

[ #fische ] Vorarlberger Fisch vor dem Aussterben: Die Nase (Chondrostoma nasus)

Die in Vorarlberg einst häufige Fischart Chondrostoma nasus steht hier vor dem Aussterben. 

Noch vor ein paar Jahrzehnten war die Nase eine der dominierenden Fischarten in unseren Flüssen. Zu den angestammten Lebensräumen gehörte auch der Alpenrhein. Heute ist die Nase eine Rarität und steht in unmittelbarer Gefahr in Vorarlberg auszusterben.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Samstag, 5. August 2023

[ #naturschutz ] Aktiv für Moore


Vorarlberg ist mit 420 Gebieten das zahlenmäßig moorreichste Bundesland! Moore zählen weltweit zu den am meisten bedrohten Lebensräumen. 

Moore zählen weltweit zu den am meisten bedrohten Lebensräumen. Sie nehmen eine Fläche von etwa 4 Mio. km² ein und bedecken somit etwa 3 Prozent der Landfläche der Erde. Die globale Verteilung von Mooren wird bestimmt von Feuchte- und Temperatur. In Österreich bedecken über 1550 Moore und Moorkomplexe mit knapp 3000 Moorflächen rd. 267 km² und somit gerade einmal 0,3 % des Staatsgebiets. Vorarlberg ist mit 420 Gebieten das zahlenmäßig moorreichste Bundesland.

Eiszeit.
Die Moore der Gegenwart sind bevorzugt seit dem Ende der letzten Eiszeit, also innerhalb der letzten 15.000 Jahre, entstanden. Ihre Nutzung als Brennstofflieferanten lässt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen. Durch die nacheiszeitliche Torfbildung wurden in diesem Zeitraum weltweit rd. 550 Mrd. Tonnen Kohlenstoff dauerhaft gebunden. Dies ist mehr als ein Drittel des global bodengebundenen Kohlenstoffs und entspricht mengenmäßig dem weltweit in der gesamten Biomasse gebundenen Kohlenstoff bzw. zwei Drittel des atmosphärischen Kohlenstoffs. Veränderungen durch menschliches Wirken waren jahrzehntelang eine Selbstverständlichkeit. Mittlerweile hat ein Umdenken stattgefunden: Die Schutzwürdigkeit der Moore wurde erkannt.

Kohlenstofflager. Aktuell fixieren Moore jährlich zwischen 40 und 70 Mio. Tonnen Kohlenstoff, das entspricht etwa 5 bis 10 Prozent der jährlich produzierten Biomasse. Ohne menschlichen Einfluss wäre davon auszugehen, dass die Moore der Erde sogar imstande wären, den gesamten Kohlenstoff dauerhaft zu binden, der aus den Böden aller anderen terrestrischen Ökosysteme freigesetzt wird. Neben Kohlenstoff und anderen chemischen Elementen wie Phosphor und Stickstoff sind Moore auch in der Lage, erhebliche Mengen an Wasser zu speichern – insgesamt gut 10 Prozent der
globalen Süßwasserreserven.

Die Broschüre "Aktiv für Moore - Schutz und Renaturierung österreichischer Moore" des WWF Österreich aus dem Jahre 2003 liefert eine wertbvolle Beschreibung und Ingformation über die österreichische "Moorlandschaft".

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Inhaltsverzeichnis zur vorgängigen Übersicht:

Inhaltsverzeichnis
3 Einleitung
4 Gefährdung von Mooren
5 Moorschutz in Österreich
6 Kooperationsprojekt
7 Moorrenaturierungsprojekte
8 Moorentstehung
9 Moortypen
10 Bedeutung von Mooren
12 Renaturierungsmaßnahmen
14 Modellprojekt Überlingmoos
16 Projekt Wasenmoos
17 Projekt Naßköhr
18 Projekt Dientner Sattel
19 Projekt Haslauer Moor
20 Ramsar-Konvention (Gerhard Sigmund)
22 Richtlinien für weltweite Aktivitäten
zum Moorschutz (Tobias Salathé)
23 Neue Ramsar-Moore
24 Summary

Dienstag, 11. Juli 2023

[ #berg + #tal ] Alpenschutz: Kleine feine Bergsteigerdörfer in Österreich

Keine touristischen "Aktivregionen", deren sozio-ökonomisches und ästhetisches Ambiente völlig aus den Fugen geraten ist.

Aus dem Vorwort. "Die Alpen sind wohl jenes Hochgebirge, dem der Mensch seinen Stempel am stärksten aufgedrückt hat. Dies verwundert nicht: Ist doch dieser Gebirgszug auf Grund seiner zentraleuropäischen Lage mindestens seit der Antike sowohl Durchgangsraum als auch Ressourcenspender für die dicht besiedelten außeralpinen Gebiete im Norden und im Süden. Die Alpen waren somit niemals menschenleer, sondern – als eine zu großen Teilen vom Menschen gestaltete Landschaft - ein wichtiger Teil des europäischen Wirtschaftssystems und darüber hinaus auch immer wieder Impulsgeber für das mitteleuropäische GeistesundKulturleben.

Wohl beispiellos ist die moderne Entwicklung, die mit der Entdeckung der Alpen durch den Tourismus verknüpft ist. Und nach etwa 130 Jahren Alpentourismus stehen wir gegenwärtig an einem Punkt, an dem man sich ernsthaft die Frage stellen muss, ob bewährte Standardlösungen der Vergangenheit, die letztlich immerauf einen hemmungslosen und unwiderruflichen Verbrauchder Ressource „Landschaft“ hinauslaufen, noch zukunftsfähig sein können."

Bergsteigerdörfer. Im Rahmen des Projektes "Bergsteigerdörfer" entstand das Büchlein"Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen: "Innsbruck 2015, 7. erweiterte und aktualisierte Auflage, 170 Seiten PDF 8,3 MB". 

Das 170-seitige Büchlein kann hier als PDF-Datei online heruntergeladen werden.

Alpenkonvention. Protokoll Tourismus und Freizeit“ der Alpenkonvention BGBl. Nr. 230/2002

Artikel 6: Ausrichtung der touristischen Entwicklung
Die Vertragsparteien beziehen die Anliegen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in die Tourismusförderung ein. 
Sie verpflichten sich, möglichst nur landschafts- und umweltschonende Projekte zufördern. 
Sie leiten eine nachhaltige Politik ein, welche die Wettbewerbsfähigkeit des naturnahen Tourismus im Alpenraum stärkt und damit einen wichtigen Beitrag zur sozioökonomischen Entwicklung des Alpenraums leistet.
Dabei sind Maßnahmen zu bevorzugen, welche die Innovation und die Diversifizierung des Angebots fördern. 
Die Vertragsparteien achten darauf, dass in den Gebieten mit starker touristischer Nutzung ein ausgewogenes Verhältnis zwischen intensiven und extensiven Tourismusformen angestrebt wird. 
Bei fördernden Maßnahmen sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:
a) für den intensiven Tourismus die Anpassung der bestehenden touristischen Strukturen und Einrichtungen an die ökologischen Erfordernisse sowie die Entwicklung neuer Strukturen in Übereinstimmung mit den Zielen dieses Protokolls;
b) für den extensiven Tourismus die Erhaltung oder die Entwicklung eines naturnahen und umweltschonenden Tourismusangebots sowie die Aufwertung des natürlichen und kulturellen Erbes der Feriengebiete.

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
  • Vorworte 6
  • Die Alpenkonvention - geübte Solidarität mit Innergebirg 8
  • Reichenau an der Rax ... wo Künstler und Therapeuten in die Berge gehen 10
  • Lunz am See ... wo die Ois zur Ybbs mutiert 16
  • Johnsbach im Gesäuse ... ein alpines Arkadien 22
  • Die Steirische Krakau ... Fernsehen mit Seeaugen 28
  • Grünau im Almtal ... grüne Auen und grünes Wasser 34
  • Steinbach am Attersee ... Kultur und Bergnatur am Alpenstrand 40
  • Weißbach bei Lofer ... Almen, Klammen, Klettergärten 46
  • Hüttschlag ... Almen und Bergmähder im Großarltal 52
  • Ginzling ... am Anfang war das Bergsteigen 58
  • Region Sellraintal ... hochalpin und stadtnah 66
  • St. Jodok, Schmirn- und Valsertal ... stolze Berge - sanfte Täler 74
  • Vent im Ötztal ... ein Klassiker unter den Bergsteigerdörfern 82
  • Das Große Walsertal ... Willkommen im UNESCO-Biosphärenpark 90
  • Mallnitz ... Perle im Nationalpark Hohe Tauern 98
  • Malta ... im Tal der stürzenden Wasser 106
  • Das Villgratental ... ein Hochbelvedere ersten Ranges 114
  • Bergsteigerdörfer am Karnischen Kamm 122
  • Das Tiroler Gailtal ... Kartitsch, Obertilliach, Untertilliach 124
  • Das Lesachtal ... ausgezeichnet naturbelassen 132
  • Mauthen ... vom Überwinden der Grenzen 140
  • Zell - Sele ... Herz der Karawanken - Srce Karavank 148
  • Ramsau bei Berchtesgaden ... berühmte Berge, große Namen 156
  • Erläuterungen 164
  • Literatur 165
  • Allgemeine Informationen, Bildnachweis 170
  • Impressum 171

Montag, 26. Juni 2023

[ #naturparks ] Naturpark Nagelfluhkette


Der Naturpark Nagelfluhkette vereint alte Einheiten: Die Gemeinden aus dem südlichen Allgäu und dem vorderen Bregenzerwald.


Der Naturpark ist der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Bayern und Österreich. Acht Gemeinden auf österreichischer Seite steuern jeweils ihre gesamte Fläche zum Naturpark bei: Hittisau (46,7 km²), Sibratsgfäll (29,3 km²), Sulzberg (23,1 km²), Riefensberg (14,9 km²), Doren (14,2 km²), Langenegg (10,5 km²), Krumbach (8,7 km²) und Lingenau (6,9 km²).
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Mittwoch, 14. Juni 2023

[ #bodenseeraum ]


Eine Studie zur naturschutzfachlichen Bedeutung und Möglichkeiten ihrer Optimierung steht online zur Verfügung.




Am Bodenseeufer konnten insgesamt 90 Renaturierungsmaßnahmen, die aus den Jahren 1975 bis 2007 stammen, identifiziert werden. Sie haben insgesamt eine Länge von 34,5 km, entsprechen 10,5 Prozent des gesamten Bodenseeufers, und bedecken eine Fläche von rd. 1,04 km². Knapp 90 Prozent aller Maßnahmen wurden nach dem von B. Siessegger entwickelten Modell („wasserbauliche Grundvariante“) ausgeführt.

Dieses Modell sah im Wesentlichen eine flach geneigte Vorschüttung von Kiesen oder Geröllen vor bestehenden Kliffkanten oder Uferbefestigungen vor, die seewärts durch einen Böschungsfuß aus groben Geröllen stabilisiert wurde.

Nur bei 33 der 90 Maßnahmen spielten ausschließlich natur- und gewässerschutzfachliche Motive eine Rolle, bei allen anderen Maßnahmen traten weitere Nutzeffekte (z.B. Badestrandauffüllungen) hinzu. In 25 Fällen gehörten Verbesserungen und Ausweitungen von (Freizeit-)Nutzungen zu den explizit genannten Zielen.

Die bisherigen Uferrenaturierungsmaßnahmen am Bodensee werden kritisch gesehen, da ihre Wirksamkeit im Sinne der ursprünglichen ökologischen Zielsetzung bisher nicht gezeigt werden konnte, und weil sie häufig zu einer erheblichen Ausweitung von menschlichen Freizeitnutzungen führen, anstatt die neu gestalteten Flächen für naturnahe Habitate und eigendynamische Entwicklungen bereit zu stellen. Gerade die semiaquatische Zone ist aus naturschutzfachlicher Sicht von großem Interesse für die Ansiedlung von Gefäßpflanzen und für das Vorkommen von Laufkäfern und anderen Bodenarthropoden. Aus diesem Grund hält die Studie es für nicht statthaft, Uferrenaturierungen allein unter limnologischen bzw. gewässerschutzfachlichen Gesichtspunkten zu betrachten.

Die Biotoptypen und die Gefäßpflanzenflora sowie die Laufkäferfauna zeigen für bestimmte Renaturierungstypen (z. B. „Schilf“ und „Kies, ungenutzt“), dass Renaturierungen eine ähnliche naturschutzfachliche Wertigkeit erreichen können wie z. B. natürliche Kiesufer.

Die naturschutzfachliche Bedeutung könnte bei zukünftigen Vorhaben
  • durch eine nicht zu steile Reliefgestaltung,
  • durch die Einbringung geeigneter Feinsubstrate,
  • durch deutliche Reduzierung der Nutzungsintensität, 
  • durch die Zulassung einer eigendynamischen Entwicklung (Substrat, Relief), sowie
  • durch die Anbindung der renaturierten Fläche an naturnahe Biotope im Hinterland 
erheblich gesteigert werden. Zudem sollten die älteren Renaturierungen nicht vergessen werden, obschon hier die Möglichkeiten einer Neugestaltung begrenzt sind. Hier sollten nachträglich Managementpläne entwickelt und umgesetzt werden, die die noch verbliebenen Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem aber die Möglichkeiten der Nutzerlenkung möglichst weitgehend ausschöpfen.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒


Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis sagt mehr:
1 Einleitung 1
2 Untersuchungsgebiet 3
3 Uferverbau und Uferrenaturierung am Bodensee 4
4 Ziele, Untersuchungsplan, Methoden 13
4.1 Ziele 13
4.2 Untersuchungsplan 13
4.3 Methoden 17
5 Ergebnisse 27
5.1 Aktenauswertung 27
5.2 Gelände-Screening (Spätwinter 2007) 53
5.3 Biotoptypen und Vegetation 60
5.4 Laufkäfer-Fauna 74
5.5 Nutzungsscreening (Sommer 2007) 90
5.6 Nutzungsanalyse 103
6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 117
7 Empfehlungen 129
7.1 Übersicht 129
7.2 Wissenschaftliche Grundlagen 130
7.3 Renaturierungskonzepte 131
7.4 Planung und Umsetzung von Renaturierungen 134
7.5 Ökologische Begleituntersuchungen 139
7.6 Öffentlichkeitsarbeit 141
8 Literatur 143
9 Glossar 148
Danksagungen

Donnerstag, 11. Mai 2023

[ #naturschutz ] Geschützte Tiere in Vorarlberg


Darauf sollten auch alle Outdooraktivisten achten: Geschützte Tiere in Vorarlberg nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung.

Schutz von Tieren. Alle frei lebende Tiere dürfen nicht absichtlich beunruhigt, verfolgt, gefangen oder getötet werden. Einige Tier.arten sind nach jagdrechtlichen Bestimmungen jagdbar Ihre Brutstätten und Nester dürfen nicht entfernt oder zerstört werden.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Freitag, 5. Mai 2023

[ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg


In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Freitag, 17. März 2023

[ #biotop ] Das Moorgebiet Gasserplatz


Im Rahmen der Bauarbeiten des Ambergtunnels wurde im Gemeindegebiet von Göfis ein Gletschertopf entdeckt.

Das Moorgebiet Gasserplatz befindet sich im Konfluenzbereich des eiszeitlichen Rhein- und Illgietschers und ist von ehemaligen Eisrandlagen der Schlussvereisung (Feldkircher Stadium) umgeben. An dieser Stelle entstand beim lokalen Abschmelzen des Illgletschers bereits im Ältesten Dryas ein kleiner See, der bis zum Beginn des Holozäns existierte und sich mit einer ungestörten Ablagerung von Seekreide (Kalkgyttja) füllte.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Dienstag, 7. März 2023

[ #tierwelt ] Die Mauereidechse in Vorarlberg


Größere Populationen an Mauereidechsen sind in Frastanz, Feldkirch und Rankweil und auch schon am Rheindamm in Hard beobachtet worden. 

Es kann angenommen werden, dass die Bestände - zumindest um Feldkirch zusammenwachsen, wiewohl sie aus verschiedenen Ursprungsorten stammen. Im Internet findet sich eine schöne und fundierte Darstellung mit reichlichem Bildmaterial über das (allochthone = gebietsfremde) Vorkommen von Mauereidechsen in Vorarlberg (WOLFRAM SCHURIG & JÜRGEN GEBHART Juni 2009).
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 5. März 2023

[ #biodiversität ] Endemiten in Österreich

Österreich besitzt den höchsten Anteil endemischer Arten in Mitteleuropa.

Als Endemit werden in der Biologie Pflanzen oder Tiere bezeichnet, die nur in einer bestimmten, räumlich klar abgegrenzten Umgebung vorkommen. Diese sind in diesem Gebiet endemisch. Dabei kann es sich um Arten, Gattungen oder Familien von Lebewesen handeln, die ausschließlich auf bestimmten Inseln oder Inselgruppen, Gebirgen, in einzelnen Tälern oder Gewässersystemen heimisch sind. Beispiel: Die Darwinfinken sind auf den Galápagos-Inseln endemisch, da sie weltweit nirgendwo sonst vorkommen.

Hinter dem Begriff Endemiten verbergen sich wahre Kostbarkeiten der österreichischen Fauna und Flora. Es handelt sich dabei um Arten, die nirgendwo sonst auf der Welt, also nur in Österreich vorkommen!

150 Pflanzen- und 575 Tierarten kommen weltweit also nur in Österreich vor – sie sind einzigartige Kostbarkeiten: die Endemiten Österreichs! Damit besitzt Österreich den höchsten Anteil endemischer Arten in Mitteleuropa und zugleich eine hohe Verantwortung zum Schutz dieser Vielfalt! Die endemischen Arten und ihre Lebensräume zu erhalten sind für den Naturschutz eine besondere Herausforderung.

Im mitteleuropäischen Vergleich besitzt Österreich die größte Zahl endemischer Arten. Dennoch – oder gerade deswegen – fehlte bis heute eine zusammenfassende Darstellung der österreichischen Endemiten. Mit dem am Umweltbundesamt konzipierten und unter Beteiligung zahlreicher Fachleute durchgeführten Projekt „Kostbarkeiten in Österreichs Pflanzen- und Tierwelt“ kann nun diese Forschungslücke geschlossen werden.


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Inhalt des kostenlosen Downloads hier:

Was ist Endemismus?
Endemismus weltweit
Endemismus in Europa
Endemismus in Österreich
Artenzahlen
Bundesländerverteilung
Endemiten-Hotspots in Österreich
Höhenverteilung
Lebensräume
Naturschutz
Gefährdungssituation
Gefährdungsursachen
Endemiten und Schutzgebiete
Schutzbedarf für Endemiten
Literaturverzeichnis

Samstag, 15. Oktober 2022

[ #biodiversität ] Biologische Vielfalt – Gefährdungen und Schutz

 


Handreichung für den Unterricht:  Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zielt auf eine Vernetzung von curricular gelehrtem Fachwissen und Umweltbildung sowie entwicklungsbezogener Bildung ab. 

Nach erfolgreichen Initiativen und Schulentwicklungsprogrammen in zahlreichen Ländern hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 2002 beschlossen, eine Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszurufen. Sie folgte damit einer Empfehlung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung, der wenige Monate zuvor in Johannesburg stattfand (Rio +10).
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Mittwoch, 5. Oktober 2022

[ #naturschutz ] Checkliste: Bauvorhaben und Naturschutz

Trotz unterschiedlichster Bauvorhaben sind viele ökologische Vorgaben auf Baustellen vergleichbar. 

Diese Checkliste soll den Verantwortlichen eine Unterstützung bieten, die Vielfalt der ökologischen Herausforderungen zu berücksichtigen.

Viele Baumaßnahmen sind mit großen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Ein sorgfältiger Umgang mit Boden, Vegetation und Tierwelt auf der Baustelle trägt dazu bei, negative Auswirkungen auf die Natur zu minimieren, beschleunigt die Regeneration der Landschaftswunden und ist letztlich mittel- bis langfristig oft kostengünstiger.

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Eine schnelle Übersicht zur Orientierung:

Bauvorhaben und Naturschutz - Eine Checkliste

1. Allgemeines  5

1.1. Flächenbeanspruchung  5

1.2. Baustellenbeleuchtung 5

1.3. Staub  6

1.4. Lärm 7

1.5. Luftschadstoffe 7

1.6. Gewässerschutz  8

1.7. Gefährdung von Wildtieren  9

1.8. Abfälle und Abwasser  9

2. Geländegestaltung  11

2.1. Oberflächenmodellierung  11

2.2. Landschaftselemente 11

2.3. Steinhaufen 12

2.4. Holzhaufen 13

2.5. Kleingewässer  13

2.6. Fels- und Schuttstandorte  14

2.7. Fließgewässergestaltung und ingenieurbiologische Bauweisen 15

2.8. Wege  16

3. Boden und Wasserhaushalt  17

3.1. Vermeidung von Bodenverdichtung auf temporär befahrenen Flächen 17

3.2. Standortgerechte Bodenrekultivierung 17

3.3. Bodenwasserhaushalt 18

4. Begrünung 20

4.1. Verpflanzung von Vegetationsziegeln (Rasensoden) 20

4.2. Übertragung von Oberboden 21

4.3. Mähgutübertragung (Heugrassaat, Direktbegrünung, Grasmulchsaat) 22

4.4. Heublumen 23

4.5. Handelssaatgut 24

4.6. Kombination unterschiedlicher Begrünungsverfahren 26

4.7. Natürliche Sukzession (Selbstbegrünung) 26

4.8. Abzäunung 26

5. Gehölzpflanzungen 28

5.1. Pflanzenqualitäten 28

5.2. Pflanzung 29

5.3. Aufforstungen 30

5.4. Gestaltung von Waldrändern  30

5.5. Feldgehölze  30

5.6. Bäume im Siedlungsraum  31

6. Pflege 32

6.1. Fertigstellungspflege 32

6.2. Entwicklungspflege  32

6.3. Unterhaltspflege bzw -nutzung 33

7. Neophyten 34

7.1. Während der Baumaßnahmen 34

7.2. Nach Abschluss der Bauarbeiten 35

7.3. Bestandsregulierung 35 35..................................

Donnerstag, 11. August 2022

[ #naturschutz ] Naturschutzgebiet Gadental

 


Das Gadental liegt im Biosphärenpark Großes Walsertal und beherbergt über 500 Arten von Farnen und Blütenpflanzen.

Das Gadental ist seit 1987 Naturschutzgebiet und wurde nach der europäischen Fauna Flora Habitat Richtlinie zum Natura 2000 Schutzgebiet nominiert.

Es ist als typisches Bergtal der Nördlichen Kalkalpen in einer ursprünglichen und naturnahen Nutzung erhalten und mit 1500 ha das größte Naturschutzgebietd Vorarlbergs, ein Natura 2000 Gebiet und die Kernzone des Biosphärenparkes Großes Walsertal.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos! 
 
 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Mittwoch, 10. August 2022

[ #insekten ] Lebensräume für Bienen, Wildbienen & Co

Gärten und Balkone insektenfreundlich gestalten.

Viele Insekten nehmen im Naturhaushalt eine Schlüsselrolle ein, insbesondere die Blüten besuchenden Arten, die Pollen übertragen und zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen bestäuben. Die entstehenden Samen und Früchte sorgen für einen vielfältigen Speiseplan für Menschen und Tiere.

In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass wir einen drastischen Rückgang an Insekten sowohl in der Artenzahl als auch in der Größe der Populationen vieler Arten haben. Dieser Verlust an Biodiversität hat unter dem Begriff „Insektensterben“ oder „Bienensterben“ viele Menschen berührt und motiviert etwas gegen diesen Verlust zu unternehmen.

Der Schutz und die Förderung von Insekten sind bereits auf kleinstem Raum möglich. In der Broschüre werden Empfehlung und Tipps für die Gestaltung und Pflege unterschiedlicher Gartenbereiche vorgestellt – Gemüsegarten, Staudenbeete, Bäume und Sträucher – durch eine geschickte Auswahl lässt sich von Frühjahr bis Herbst ein Angebot für Nektar- und Pollensammler schaffen. Konkrete Sortenempfehlungen und Planungsbeispiele für unterschiedliche Gartengrößen helfen bei der Umsetzung.

Balkon und Terasse. Längst haben Bienen und andere Bestäuberinsekten die große Blütenvielfalt auf Balkonen und Terrassen entdeckt. Im Vergleich zu Wildblumen können viele Balkonpflanzen über den ganzen Sommer blühen und den Bestäuberinsekten Nektar und Pollen anbieten. Sowohl in der Züchtung als auch in der Sortimentsgestaltung der Gartencenter und Gärtnereien wird die Attraktivität der Balkonpflanzen für Bestäuberinsekten bedacht und mit Gestaltungsbeispielen intensiv beworben. Wer jetzt noch glaubt, keinen „grünen Daumen“ zu besitzen, sollte dieses Vorurteil gleich über Bord werfen!


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Montag, 13. Juni 2022

[ #naturschutz ] Naturschutzverein / Naturschutzgebiet Rheindelta



Als Rheindelta wird das dreieckförmige Gebiet bezeichnet, das aufgrund der Rheinregulierung zwischen dem ursprünglichen Alten Rhein (Grenze Österreich-Schweiz), dem Neuen Rhein und dem Bodensee entstanden ist.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Dienstag, 10. Mai 2022

[ #pflanzenwelt ] Moose der Streuewiesen im Naturschutzgebiet Gsieg – Obere Mähder


Moos ist eine der einfachsten und genügsamsten Pflanzen der Erde und ähnelt den allerersten Gewächsen.

Im Herbst 2000 wurde die Moosflora der Streuewiesen und Riedgräben im Natur schutzgebiet Gsieg – Obere Mähder bei Lustenau (Vorarlberg, Österreich) untersucht und erstmals dokumentiert. Die Arbeit "Die Moose der Streuewiesen im Naturschutzgebiet Gsieg – Obere Mähder (Lustenau, Vorarlberg, Österreich)" von Georg Amann steht als PDF-Download hier zur Verfügung.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Sonntag, 14. Juni 2020

[ #vorarlberg ] "Naturschutz" als Mittel gegen den kulturellen Aufbruch


[Free eBook] Der Vorarlberger Politologe Karl Schall veröffentlichte ein Buch zu diesem wichtigen zeitgeschichtlichen Thema, das kostenlos zum Download zur Verfügung steht. 

Die Kultur ist politisch geworden, sagt er, und zwar in einer Zeit, die geprägt war von Verboten und Zensurmaßnahmen. Das Jugendschutzgesetz der 70er-Jahre war praktisch die Fortschreibung der NS-Polizeiverordnung aus dem Jahre 1942, so Schall. Es gab einen sehr großen Verbotskatalog vor allem im Freizeit- und Veranstaltungssektur, beispielsweise die Zensur von Filmen oder das Verbot des Twist-Tanzes.

Verlagsinformation Printausgabe. Karl Schall: Feuersteine. Jugendprotest und kultureller Aufbruch in Vorarlberg nach 1970 - 2007, 200 Seiten, kt., 34 Abb., ISBN 978-3-900754-31-0, € 20.--. Kostenloser (durchsuchbarer) Download als PDF bei der Johann-August-Malin-Gesellschaft.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!



 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Dienstag, 19. Dezember 2017

[ #eLexika ] Naturschutz und Artenschutz: Ideen für Gemeinden, Betriebe und Private


Ein tolles, geradezu lexikalisches Informationsangebot. Eigentlich ein "must".

UMG Umweltbüro Grabher. Auf der vom "UMG Umweltbüro Grabher" eingerichteten Website "Naturtipps - Naturschutz und Artenschutz in der Praxis" geht man nicht zu Unrecht davon aus, dass erfolgreicher Natur- und Artenschutz nicht auf die Verwaltung, auf die Obrigkeit reduziert werden kann sondern das Engagement jedes Einzelnen notwendig macht, also des Privaten, der Betriebe und auch der anderen Körperschaften erfordert.

Wörtlich: "Kommunen, Betrieben und Privaten bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, wertvolle Lebensräume und seltene Arten zu erhalten und zu fördern. Gerade Siedlungsgebiete sind oft erstaunlich artenreich – manchmal sogar artenreicher und vielfältiger als die umgebende Landschaft. Kreative Planungen im Siedlungs- und Freiraum, standortangepasste Pflegemaßnahmen und aktive Lebensraumaufwertungen sind erforderlich, um diese Vielfalt zu erhalten und zu fördern. Davon profitieren auch die hier lebenden und arbeitenden Menschen, profitiert unsere Lebensqualität."

Lexikon. Auf der Website finden sich Ideen, Tipps und Anregungen für die praktische Naturschutzarbeit. Ein Blick sowohl auf die Themübersicht als auch auf das alphabetische Stichtwortverzeichnis zeigt die Themenfülle und macht die Website zu einem tollen Lexikon. Der Naturfreund und auch der Outdoorsportler wird dort ebensolche nützliche Anregungen und Informationen finden wie der Planer in einer Gemeinde, der Lehrer an der Schule, der Vereinsfunktionär oder eben und gerade auch der Unternehmer, dem Umwelt und Natur nicht gleich sein können.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

[ #naturparks ] Nutzungskonflikte bei erneuerbaren Energien in den Alpenpärken

Basierend auf der Befragung von 21 Pärken in den Ländern des Alpenraums zeigt der Bericht “Erneuerbare Energien in Pärken der Alpen” die Konflikte zwischen Schutz und Nutzung in Bezug auf die Produktion erneuerbarer Energien sowie mögliche Lösungswege auf. 

Bei den beteiligten Pärken aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich handelt es sich um 13 Regionale Naturpärke, 3 Biosphärenreservate, 4 Nationalpärke sowie ein UNESCO Weltnaturerbe.


Aus der Befragung geht hervor, dass die Situation hinsichtlich der Nutzung erneuerbarer Energien für Regionale Naturpärke in der Regel schwieriger ist als für Nationalpärke oder Biosphärenreservate. Letztere weisen eine flächendeckende zusammenhängende Zonierung mit einer Abstufung des Schutzgrades auf. Für jede Zone sind die Möglichkeiten für die

Nutzung geregelt. Für die Regionalen Naturpärke gibt es grundsätzlich kein spezielles Regelwerk, mit Ausnahme der Bestimmungen für die in Regionalen Naturpärken integrierten Flächen mit weitergehendem Schutz, z.B. Biotopschutzgebiete.

Die Mehrzahl der Konflikte wird heute durch Wind- und Wasserkraft verursacht. Bei der Wasserkraft bewirken die strengeren gesetzlichen Bestimmungen eine Entschärfung der Situation bei Restwassermengen, Schwall-/Sunkproblematik und Flussdynamik. Andererseits führen vermehrte Nutzungsansprüche zu neuen Konflikten. Windkraftwerke stossen bei den Natur- und Landschaftsschutzorganisationen generell auf Widerstand. Bei Photovoltaik und Biomasse ist das Konfliktpotenzial aktuell noch geringer, wird aber mit dem zukünftig erwarteten, steigenden Bedarf an erneuerbaren Energien mit grosser Wahrscheinlichkeit zunehmen.

Eine Standardlösung für den Umgang mit Konflikten gibt es nicht. Dafür ist die Situation der einzelnen Pärke zu unterschiedlich. So wünscht sich nur ein Teil von ihnen weitergehende Regelungen und die Formulierung von Energiezielen oder -konzepten wird unterschiedlich beurteilt. Unabhängig davon, für welchen Weg sich ein Park entscheidet, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema unumgänglich.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt sagt mehr:

Inhalt

1 Einleitung 9

1.1 Ziel und Vorgehensweise 9

1.2 Projektträger und Projektpartner 9

1.3 Befragte Pärke 9

2 Grundlagen: Ziele, Fördermassnahmen, Rechtliche Grundlagen 13

2.1 Rechtliche Grundlagen in Bezug auf Natur- und Landschaftsschutz 13

2.2 Ziele der Pärke in Bezug auf die Förderung erneuerbarer Energien 16

2.3 Fördermassnahmen und Rahmenbedingungen 17

3 Energieproduktion aus erneuerbaren Energien 21

3.1 Produktion heute: Existierende Anlagen und Konflikte 21

3.2 Nicht realisierte Projekte und geplante Anlagen 22

3.3 Einflüsse durch Anlagen ausserhalb der Pärke 25

4 Handlungsbedarf 27

4.1 Zonierte Gebiete (Nationalpärke und Biosphärenreservate) 27

4.2 Nicht zonierte Gebiete 27

5 Schlussfolgerungen 29


Montag, 7. August 2017

[ #nationalparks] Österreichs Nationalparks

Österreichs Nationalparks sind insgesamt so groß wie Vorarlberg.

In Österreich wurden bisher sechs der ökologisch wertvollsten Regionen mit einer Gesamtfläche so groß wie Vorarlberg zu Nationalparks erklärt. Diese Nationalparks zeigen die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes - Gebirge in den Hohen Tauern, Wald im Gesäuse, Kalkalpen und Thayatal, Wasser und Auenlandschaft im Nationalpark Donauen und der Nationalpark mit der einzigartigen Steppenlandschaft.

Die Nationalparks sind Zentren in den Regionen mit vielfältigen Funktionen: Vorzeigeprojekte im Naturschutz und der Artenvielfalt, Umweltbildungszentren, Forschungsstätten und Besucherattraktionen. Dadurch haben die Nationalparks auch positive Effekte auf die regionale Wirtschaft.

Um die für Mensch und Natur wichtigen heimischen Nationalparks weiterzuentwicklen, wurde eine Nationalpark-Strategie von Lebensministerium, den Bundesländern und Naturschutz-NGOs (Naturschutzbund Österreich, Österreichischer Alpenverein, Österreichische Naturfreunde, Umweltdachverband und WWF Österreich) erarbeitet. "Schwerpunkt war es, eine effiziente Organisation und Koordination des Managements für die sechs Nationalparks unter der Dachmarke Nationalparks Austria festzulegen.

Jährlich investiert Österreich für die Nationalparks etwa 11 Millionen Euro, es gibt an die 300 Green Jobs vor Ort, knapp 2000 geführte Exkursionen/ Wanderungen finden jährlich statt. Etwa 74.000 Schülerinnen und Schüler besuchen pro Jahr einen Nationalpark, alleine in den Nationalpark-Besucherzentren werden jährlich 400.000 Besucher gezählt. Dazu kommen noch mehrere Tausend Wanderer, Sportler, Birdwatcher etc.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒