Posts mit dem Label [ #freizeit ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [ #freizeit ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. September 2022

[ #pflanzenwelt ] Ein Blattalbum - Herbarium

 


Ein Herbarium (oder Herbar,  vom Lateinischen "herba" = Kraut) ist eine Sammlung konservierter, meist getrockneter und gepresster Pflanzen bzw. Pflanzenteile für wissenschaftliche Zwecke oder auch für die Liebhaber-Beschäftigung mit der Botanik. 
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Donnerstag, 13. Januar 2022

[ #outdoor-sport ] Rodeln und Rodelbahnen in Vorarlberg

Wikimedia:
Fahrt auf dem Hornschlitten, Schweizer Alpen, ca. 1890–1910

Rodeln kommt vom "Rütteln". Daher: Freizeit-und Sicherheits-Tipps zum Rodeln in Vorarlberg.

Schlitten. Die ursprünglich vom Ziehschlitten abgeleiteten Formen haben sich zu spezialisierten Hochleistungsgeräten entwickelt. Bis 1824 führte über den Arlberg immer noch ein Saumpfad, den man im Winter mit Schlitten überwand, die in dieser Jahreszeit allgemein das einzig mögliche Gefährt darstellten. Schon 1503 wird berichtet, dass Veit von Königsegg, der 16jährige Sohn des Feldkircher Vogtes,  mit einem Schlitten bei der Abfahrt von der Schattenburg tödlich verunglückte.  Hannes Schneider, die Vorarlberger Skilegende , begann seine Skikarriere nach eigener Aussage mit einem Paar Ski, das aus Abfällen von Schlittenkufen bestand, auf die er ein Sieb als Bindung genagelt hatte.

Volkssport - Wettkampf. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb das Rodeln in Vorarlberg ein beliebtes Freizeitvergnügen für alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen, wobei einer größeren Verbreitung des Schlittensport oft behördliche Verbote entgegenwirkten, die das Rodeln innerhalb der Gemeinden und Städte wegen der Unfallgefahren untersagten.

Nach der Jahrhundertwende wurde das Rodeln auch als Wettkampfsport betrieben, allerdings kam es bis zum Ersten Weltkrieg nicht zur Gründung eines auf das Rodeln spezialisierten Sportvereins, Auch während der gesamten Zwischenkriegszeit wurde das Rodeln in erster Linie als Freizeitvergnügen betrieben, weniger als Wettkampfsport. Bis 1945 kam es weder zur Austragung von Vorarlberger Meisterschaften noch zur Gründung von spezialisierten Rodelsportvereinen. Das einzige Rodelrennen, das eine mehrjährige Tradition entwickelte, war das vom Dombirner Sportclub durchgeführte Dornbirner Rode1rennen, das von 1928 bis 1937 regelmäßig zur Austragung kam und zum Teil weit mehr als 100 Teilnehmer aus allen Teilen Vorarlbergs am Start sah. Während bei den Männern jedes Jahr ein anderer Rodler das Rennen gewann, konnte bei den Damen die Dornbirnerin Ida Beer vier von zehn Rennen für sich entscheiden.

Nach dem Krieg fanden in Dornbirn die Mühlebacher „Bockrodelrennen“ statt. Die Strecke führte von der Abzweigung Kühbergweg , Staufenweg übers obere Bürgle bis zur Kapelle Mühlebach. Die besten Fahrzeiten betrugen fünf bis sieben Minuten. Da das Rodeln Ernst Rohner so gut gefiel, tritt er im Jahre 1950 mit sieben weiteren Dornbirner dem Schlittenclub Lindau bei. Zu dieser Zeit gab es in Vorarlberg keinen Rodelverein. 1953 wurde der Rodelclub Dornbirn gegründet. 1957 gründeten die Vereine Götzis, Alberschwende, Mellau und Dornbirn den Vorarlberger Rodelverband!

Neben der eigentlichen Rodel gibt es seit den 1960er-Jahren den Bob. Dies ist allerdings kein Schlitten im eigentlichen Sinne mehr. Skeleton (englisch skeleton = ‚Skelett‘) ist eine Sportart, bei der die Athleten mit Geschwindigkeiten bis zu 145 km/h bäuchlings und mit dem Kopf voran auf einem speziellen Rodelschlitten durch einen Eiskanal fahren. Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass das Gefährt an ein stählernes Skelett erinnert. Obwohl ein Skeletonschlitten auf den ersten Blick eher einem Rennschlitten der Rennrodler ähnelt, gehört der Skeletonsport zum Bobsport.

In den letzten Jahren hat das Rodeln einen regelrechten Boom erlebt. Denn es ist ein Spaß, der keine teure Ausrüstung erfordert. Rodeln bietet für jedes Alter eine fantastische Freizeitgestaltung im Winter. Im Unterschied zum Rutschen auf Hügeln werden beim Rodeln auf Alm- oder Wirtschaftswegen einige hundert Höhenmeter in ein- oder mehrstündige Märschen aufgestiegen und dann rasant abgefahren. Rodeln ist schnell, ausgelassen und ein Familiensport. Rodeln ist aber auch ein Hochgeschwindigkeitssport.

Rodeln kann auch schön sein, wenn man nur einige Sicherheitsmaßnahmen beherzigt. Dazu gehört sein Können und die Risiken richtig einzuschätzen. Wer sich nicht sicher ist, sollte auf die rasante Rodelpartie verzichten. Wichtiger Bestandteil ist auch die Kleidung. Feste Schuhe mit einer guten Sohle sind zum Bremsen unerlässlich. Skibekleidung, Helm und Handschuhe sorgen für ein zusätzliches Sicherheitspolster.

Vorsicht. Regelmäßig kommt es trotzdem zu schweren Unfällen. Problematisch ist, dass sich Aufsteigende und Abfahrende auf engstem Raum bewegen. "Junge Wilde“, die zu schnell fahren und nicht selten alkoholisiert sind, stellen die größte Risikogruppe dar.
Und: Nicht jedes im Handel erhältliche "Rodelgerät" ist auch ein Rodel! Rodel ohne Kufen entsprechen nicht dem Produktsicherheitsgesetz!
Gerade bei eisigen Bodenverhältnissen sind alle fahrbaren Untersätze meist schlecht zu lenken – egal ob klassische Holzschlitten, Rodel oder Plastikbobs. Aber aufblasbare Rodeln, Tellerrodeln und Plastikbobs mit glatter Auflagefläche sind besonders gefährlich. Deren große Auflagefläche lässt nur ein geringes Eintauchen in den Schnee zu, sie werden folglich sehr schnell. Bremst man einseitig, dreht sich das Gefährt unkontrolliert, Steuern ist fast nicht mehr möglich. Die Fahrt geht rasant weiter: Blick und Beine nach hinten, Hinterkopf und Rücken voran, was Schädel- und Wirbelsäulenverletzungen nach sich ziehen kann. Diese Modelle sind derart gefährlich, dass sie aus dem Umlauf genommen werden müssen. Sie sehen aus wie Kinderspielzeug, obwohl nicht einmal sportlich durchtrainierte Erwachsene damit zurechtkommen. Meist fehlt die Warnung, dass man damit nur auf sanften, breiten Hängen rutschen kann.

Bitte beachten Sie die Sicherheits-Tipps auf den verschiedenen Links.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Dienstag, 17. März 2020

[ #berg+tal ] Die Alpen auf 20 Rundwanderwegen entdecken


Dieser fast 200 Seiten starke kostenlose Download über alpine Rundwanderwege ist mehr als ein gewöhnlicher Wanderführer. Er beschreibt nicht nur Wanderwege um einige der schönsten Bergmassive der Alpen, obwohl dies allein schon Grund genug für ein solches Buch wäre.

Die Grundidee dieses (PDF-)Bandes ist aber viel ambitionierter, nämlich die gesamte Alpenregion als ein einheitliches System darzustellen, als eine einzige Bergregion voller Naturschönheiten, lebendiger Gemeinden und dauernder Traditionen. Der Gesamtwert, welcher der Alpenregion innewohnt, ist unschätzbar und geht über den „Wert“ jeder einzelnen Orte weit hinaus.

Von den Seealpen bis zu den Julischen Alpen erstreckt sich der Alpenbogen über 1200 km. Die Alpen sind aber nicht nur eine Ansammlung von Gipfeln und Massiven – darunter weltweit bekannter wie der Mont Blanc, das Matterhorn oder die Dolomiten, aber auch weniger bekannter. Sie sind vielmehr die „Lunge“ Europas und eine Schatz an natürlichen Ressourcen, ein Reservoir für Biodiversität, saubere Luft und reichlich Wasser.

Sie sind auch eine Region, wo seit Jahrtausenden verschiedene Völker, Sprachen und Traditionen zusammenleben und sich Kunstformen und Berufe entwickeln, die oft nur für einzelne Täler typisch sind. Kultur und Tradition sind von großer Bedeutung, die in den Alpen lebenden Menschen sind jedoch seit jeher an vorderster Front, wenn es um Innovationen geht. Die Alpen erleben gleichzeitig auch einen Trend Richtung Urbanisierung, vor allem in den Städten entlang der alpinen Peripherie, bei gleichzeitiger Entvölkerung und Marginalisierung der ländlichen Gegenden.

INHALTSVERZEICHNIS
Die Alpenkonvention S. 10
Einleitung S. 13
Allgemeine Hinweise zu Ihrer Sicherheit S. 16
Seealpentrek S. 24
Rundtour um den Monviso S. 32
Rund um den Nationalpark des Écrins S. 38
Vanoise S. 48
Rund um den Gran Paradiso S. 54
Mont-Blanc-Tour S. 62
Rund um die Dents du Midi S. 72
Rund um den Grand Combin S. 78
Rund um das Matterhorn S. 86
Rund um das Monte-Rosa-Massiv S. 96
Rund um den Piz Bernina S. 106
Durch den wilden Rätikon S. 116
Rund um die Dolomiti di Brenta S. 124
Rund um die Civetta S. 132
Der Dreiländerweg S. 138
Rund um den Großen Litzner S. 150
Rund um die Zugspitze S. 156
Die Glockner-Runde S. 162
Die Dachstein-Runde S. 172
Triglav S. 182
Vokabularium / Abkürzungen S. 188


 [ #natur #freunde #umwelt ]⇒ 

Montag, 24. Juli 2017

[ #alpinismus ] Bergdoktors Rat: Die Rucksackapotheke

Symbolbild
In Österreich gilt Dr. Franz Berghold - dank seiner Publikationen - als "Der Bergdoktor".

[Free eBook/PDF]
Jeder Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher sollte abhängig von seiner sportlichen Aktivität und der Dauer des Unternehmens eine Mindestausrüstung von medizinischem Material mitnehmen.

Als die häufigsten Verletzungen auf einer Bergwanderung gelten Blasen, Abschürfungen, Schnitte oder Folgen nach Stolpern und Ausrutschern. Bergsteiger, insbesondere jene die mehrere Tage unterwegs sind, Hochtouren oder Trekking-Touren planen, denken immer auch an eine geeignete Rucksackapotheke. Der bekannte "Bergdoktor" Univ.Prof.Dr.med. Franz Berghold aus Kaprun stellt auf seiner Website dafür eine handfest und gute Information als PDF kostenlos zur Verfügung. Sie finden diesen Download links unter dem Bild als Link.

Nomen est Omen. Univ.Prof.Dr.med. Franz Berghold (*22.11.1948) Franz Berghold ist Alpinsportarzt und hat seine Praxis in Kaprun! Er ist außerdem Universitätsprofessor und Lehrbeauftragter am Institut für Sportwissenschaft zum Thema "Unfallkunde der Alpinistik und des Wintersports". Weiters ist Berghold Berufs-Berg- und Skiführer.

Berufstätigkeit und Funktionen:
  • Arzt für Allgemeinmedizin, Sportarzt, Notarzt, Bergrettungsarzt, Berg- und Skiführer
  • Angehöriger des Institutes für Sportwissenschaften an der Universität Salzburg
  • Gerichtssachverständiger für Alpinistik, Skilauf, Skilanglauf und Snowboarden,
  • Sicherheit am Berg, Bergrettung, Lawinenunfälle und Sportmedizin
  • Leiter der Internationalen Lehrgänge für Alpinmedizin
  • Past-President der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin
  • Past-President der Medizinischen Kommission des Weltbergsportverbandes UIAA
  • Vorstandsmitglied der International Society for Skiing Safety (ISSS)
  • Vorstandsmitglied des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit
  • Vorstandsmitglied des Forschungsinstitutes für Urlaubs- und Freizeitmedizin sowie
  • Gesundheitstourismus IHS

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Sonntag, 28. Mai 2017

[ #freizeit ] Historisches Naturfreunde-Liederbuch "Berg frei"

Froh zu sein bedarf es wenig. 

Das leben und singen viele NaturfreundInnen. Wo immer Menschen zu froher Gemeinschaft zusammenfinden, ist das Lied mit stärkstes Ausdrucksmittel ihres Gemeinschaftsempfindens. Überall wo Naturfreunde wandern oder frohe und ernste Stunden gemeinsam verbringen, da tönen auch Lieder, gute alte Volkslieder, Wanderlieder, Lieder auch von Naturfreunden geschrieben. Liedschöpfungen die über den Rahmen der Naturfreundebewegung hinaus das Liedgut unserer Zeit um wundervolle Melodien und lebensnahe Verse bereichert haben, auch eine kulturelle Leistung.

Schon im "Naturfreund" Nr. 9/1899 erschien übrigens auch ein Lied, das der spätere österreichische Bundespräsident Dr. Karl Renner dem von ihm mitgegründeten Verein gewidmet hatte.
Mitten in der sogenannten "deutschen Revolution" 1918/1919 erschien "Berg frei! Ein Wander-Liederbuch", herausgegeben von den Naturfreunden der Ortsgruppe Mannheim e.V. mit den Texten von 87 Volksliedern. Genehmigt in der Gauversammlung in Karlsruhe am 3. November 1919. Die Texte dieser Auflage finden sich im Internet.




[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

Mittwoch, 22. Februar 2017

[ #tourismus ] Natur | Erlebnis | Region - Leitfaden (nicht nur) für Kommunalpolitiker

Ein Leitfaden der Naturfreunde Internationale zur Etablierung von nachhaltigen Naturerlebnisangeboten für Gemeinden und Regionen. Drei Module setzen sich auf informative und verständliche Art und Weise mit den relevanten Themenkomplexen auseinander.

Sich bewegen, Spaß haben und die Natur mit allen Sinnen erfahren – dazu laden erfolgreiche Naturerlebnisangebote ein.Dabei sprechen sie sowohl die örtliche Bevölkerung, für die sie ein attraktives Freizeitangebot „vor der Haustüre“ darstellen, als auch Tagesausflugsgäste und UrlauberInnen an und leisten so einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Fragen. Doch was macht ein Naturerlebnisangebot eigentlich aus? Was sind die Faktoren für erfolgreiche Angebote? Und worin liegt der Unterschied zu den zahlreichen Wander- und Freizeitangeboten, die wie Pilze aus dem Boden schießen?

Diese und zahlreiche andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Leitfadens der Naturfreunde Internationale, der vom Lebensministerium und der Europäischen Union gefördert wurde. Er soll VertreterInnen von Gemeinden und Regionen zur Etablierung von Naturerlebnisangeboten motivieren und zugleich auch bei der Umsetzung unterstützen und vor etwaigen Fehlern warnen.

Module. Drei Module setzen sich auf informative und verständliche Art und Weise mit den relevanten Themenkomplexen auseinander:

Modul 1 bietet eine Einführung zu Naturerlebnisangeboten, wobei auch die Vorteile erfolgreicher Naturerlebnisangebote für die Regionen aufgezeigt werden.

Modul 2 enthält vier Beispiele für unterschiedliche Naturerlebnisangebote mit persönlichen Erkenntnissen und Tipps der BetreiberInnen.

Modul 3 bietet mit „Schritt für Schritt zum Naturerlebnisangebot“ eine konkrete Anleitung für die Umsetzung von der Zielformulierung über die Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten, naturschutzfachliche Überlegungen und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.


[ #natur #freunde #umwelt ]⇒