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Freitag, 8. September 2023

[ #nutzpflanzen ] Obstsortendatenbank + Obstsortenlisten aus historischen Büchern


Bekannte und unbekannte, übliche und historische Sorten hübsch geordnet.

Ziel dieser Datenbank (BUND-Lemgo Obstsortendatenbank) ist es, vorhandene Informationen zu alten Obstsorten zur Verfügung zu stellen, damit Entscheidungshilfen für die Auswahl und Anpflanzung alter Obstsorten zur Verfügung stehen und unbekannte Sorten leichter bestimmt werden können. Zudem werden Hintergrundinformationen über die Herkunft und Entstehung zur Verfügung hat.
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Mittwoch, 23. August 2023

[ #schule ] Pflanzen im Klassenzimmer


Untersuchungen an norwegischen Grundschulen soll gezeigt haben, dass Pflanzen sogar Gesundheitsprobleme verringern können. Kinder lernen aber sicher spielerisch die Natur zu begreifen, Kinder übernehmen Verantwortung und gestalten ihr Zimmer mit. 

Das Ergebnis war eindeutig: In Klassen mit Pflanzen nahmen gesundheitliche Beschwerden deutlich ab. Symptome wie Kopfschmerzen und ein trockener Hals gingen zurück. Die Kinder fanden außerdem ihren Klassenraum frischer, schöner und angenehmer. Die Ergebnisse der Untersuchung stimmen mit den Erkenntnissen überein, die man über Pflanzen am Arbeitsplatz bereits hatte: Lebendiges Grün bringt nicht nur Farbe in den Raum, der Anblick von Pflanzen hebt auch die Stimmung, hilft beim Stressabbau und sorgt für Wohlgefühl.
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Sonntag, 6. August 2023

[ #bienen ] 3 x B: Balkon, Bienen, Blumen, ...

Übliche Balkonblumen sind zwar dekorativ, aber sie nützen Bienen meist nichts.

Wie bringt man diese drei "B" in eine Kiste? Auch Balkonbesitzer haben die Möglichkeit den Lebensraum für unsere Bienen zu verbessern. Übliche Balkonbepflanzungen, z.B. mit Geranien oder Fuchsien oder die Anlage eines Zierrasens mit Koniferen im Hausgarten sind vom bienenökologischen Standpunkt wertlos, denn viele neugezüchtete Blumensorten wie etwa die gefüllte Begonie produzieren nicht den lebensnotwendigen Pollen.


Intelligenter Blumenkasten. Der "intelligente Blumenkasten" ist die Lösung. Es ist ein blühender Balkonkasten der sowohl ziert als auch wertvoll für Insekten und fein für die Küche ist. Hier können sich Bienen tummeln: Scharfer Mauerpfeffer, Weißer Mauerpfeffer, Felsen-Fettkraut, Tripmadam, Große Fetthenne, Unechte Fetthenne, Thymian, Lavendel, Bohnenkraut, Bergbohnenkraut, Küchen-Salbei, Dost, Ysop, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Lavendel, Weinraute, Schnittlauch...

Blühender Balkonkasten. Aber auch Wildpflanzen können dies erfüllen. Wildpflanzen bleiben in der Regel mehrere Jahre im gleichen Topf. Außerdem sind sie winterfest und können auch in der kalten Jahreszeit draußen stehen bleiben. Sie können den Tieren das ganze Jahr über als Futterplatz, Nistgelegenheit oder sogar als Winterquartier dienen.


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Dienstag, 25. Juli 2023

[ #pflanzen ] Online-Nachschlagewerk: Die bunte Welt der Alpenblumen


Alpenblumen bestimmen: Edelweiß, Enzian, Alpenrose, Arnika, ... Frühling und Sommer in den Bergen erleben, den Duft der Bergblumen, die herrliche Natur der Alpen ...

"Die bunte Welt der Alpenblumen" erlaubt die Bestimmung der Alpenblumen nach Blütenmonat und Blütenfarbe und erklärt anhand von Skizzen wichtige Begriffe. Interaktiv werden die natürlichen Höhenstufen gezeigt. In einem Spiel können die Namen der Alpenblumen erlernt werden. Als Besonderheit gibt es für (fast) jede Blume eine kleine Geschichte über Kultur, Natur, Mystik, Biologie usw. erzählt. Die schönen Blumenbilder können für Privatzwecke auch heruntergeladen werden.

Die Website soll die Augen auf den Wanderungen durch die Natur- und Kulturlandschaft der Alpentäler öffnen und die Artenvielfalt und Farbenpracht, die auf naturbelassenen und landwirtschaftlich nicht intensiv genutzten Wiesen und Flächen bis hinauf ins Hochgebirge zu finden ist zeigen.

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Sonntag, 16. Juli 2023

[ #alpen ] Biodiversity Heritage Library: "Die verbreitetsten Alpenpflanzen von Bayern, Österreich und der Schweiz" (1922)


[Digitalisat] Eine historische Quelle zur Biodiversität in den Alpen.

Die Biodiversity Heritage Library (BHL) hat das Werk "Die verbreitetsten Alpenpflanzen von Bayern, Österreich und der Schweiz" - von Gustav Hegi (1876-1932) in ihrem Bestand und ist dieses Biodiversity-Dokument von ihr digitalisiert worden. Das Buch über die Pflanzen und Blumen der Alpen mit sehr schönen Abbildungen ist online lesbar und kann kostenlos herunter geladen werden.
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Dienstag, 30. Mai 2023

[ #bodensee ] Die Wasserpflanzen des Vorarlberger Bodenseeufers


Wasserpflanzen (Makrophyten) bilden regelrechte Unterwassergärten, die Laich- und Aufwuchsgebiet für zahlreiche Fischarten und Nahrungsplatz für viele Wasservögel sind.

Bei Makrophyten handelt es sich um makroskopische, also mit bloßem Auge sichtbare Wasserpflanzen, die unter (= submers) und an der Wasseroberfläche (=emers) leben und bis mehrere Meter lang werden können. Band 60 der Schriftenreihe "Lebensraum Vorarlberg" (Sept 2010) berichtet von der Makrophytenkartierung am Vorarlberger Bodenseeufer.

Flachwasserzone. Von allen Teilen eines Sees ist die Flachwasserzone (Litoral), ein bis zu zehn Meter tiefer Wasserstreifen zwischen Ufer und Freiwasserregion, zweifellos der sensibelste Lebensraum. Nur etwa 14 Prozent der gesamten Bodenseefläche werden zur Flachwasserzone gezählt.

Indikator und Lebensraum. Makropyhten und Aufwuchsalgen tragen als pflanzliche Organsimen zur Primärproduktion und damit zur Nahrungsversorgung der heterotrophen tierischen und mikrobiellen Lebensgemeinschaften des Seebodens bei. Da ihr Wachstum wie bei allen Pflanzen lichtabhängig ist, ist ihre Verbreitung auf die durchlichteten flachen Bereiche des Seebodens beschränkt. So strotzen diese rund 80 Quadratkilometer nur so von Leben: Sie sind Kinderstube der Fische und Amphibien, bevorzugter Aufenthaltsort für die meisten Wasservogelarten, Lebensraum für Wasserpflanzen, das Plankton, sowie den am und im Seeboden lebenden Insektenlarven, Schnecken, Muscheln und Würmer.

Faktoren. Sie alle sind auf diesen Wasserstreifen angewiesen. Doch gerade diese ökologisch so bedeutsame Zone ist hochgradig gefährdet. Freizeitanlagen wie Häfen, Bojenfelder für Sportboote, Mauern aller Art sowie zahlreiche Badestrände sind eine direkte Bedrohung. Zu den indirekten Folgen menschlicher Einflüsse gehören Verschlammung, erhöhte Erosion sowie verstärktes Wachstum von Algen.

Makrophyten. Bei Makrophyten handelt es sich um makroskopische, also mit bloßem Auge sichtbare Wasserpflanzen, die unter und an der Wasseroberfläche leben (submers = unterhalb des Wasserspiegels wachsend; emers = oberhalb des Wasserspiegels wachsend) und bis mehrere Meter lang werden können. Dazu gehören Armleuchteralgen (Charphyta), Moose und Farne sowie Samenpflanzen wie Laichkräuter, Seerosen und Teichrosen.

Makrophyten können, vergleichbar mit Planktonalgen als Zeigerorganismen (so genannte Indikatoren) für die Nährstoffbelastung herangezogen werden. Auf Grund ihres Wachstums in Ufernähe sind sie vor allem als Anzeiger punktueller Belastung geeignet, z.B. von Abwassereinleitungen oder hohem Bestand an Wasservögeln.

Mit der in den Jahren 2006 bis 2008 im gesamten Bodensee durchgeführten Kartierung konnte gezeigt werden, dass sich der ökologische Zustand des Sees hinsichtlich der Makrophytenvorkommen seit 1993 deutlich verbessert hat. Die zwischenzeitlich erfolgten Vegetationsumschichtungen reflektieren die Veränderung der trophischen Bedingungen im Flachwasserbereich des Sees. So ist eine Verschiebung von früher vorherrschenden Belastungszeigern hin zu einer Dominanz von an nährstoffärmere Verhältnisse angepassten Arten deutlich erkennbar. Auch einige nährstoffempfindliche Arten konnten sich seit 1993 im Gesamtsee wieder stark ausbreiten.

Arten. Im österreichischen Teil des Bodensees konnten insgesamt 32 Makrophytenarten nachgewiesen werden. Die untergetauchte Vegetation ist mit 21 Spezies beteiligt. 15 Arten davon entfallen auf höhere submerse Pflanzen (Spermatophyta), 5 Arten gehören zu den Charophyta (Armleuchteralgen) und eine zu den Bryophyta (Moose). Dem Röhricht gehören 10 Arten an, die Schwimmblattvegetation ist nur mit einer Spezies vertreten.

Rote Liste. Der österreichische Teil des Bodensees ist Standort zahlreicher Rote-Liste-Arten. Neben den als „generell gefährdet“ eingestuften Characeen zählen hierzu noch 12 weitere Arten: Myriophyllum spicatum (Ähren-Tausendblatt), Zannichellia palustris (Teichfaden) Schoenoplectus lacustris (Grüne Teichbinse) und Typha angustifolia (Schmalblatt-Rohrkolben) sind lediglich „regional gefährdet“, Potamogeton perfoliatus (Durchwachsenes Laichkraut), P. pusillus (Zwerg-Laichkraut) und P. trichoides (Haar-Laichkraut) gelten als „gefährdet“, als „stark gefährdet“ werden Eleocharis acicularis (Nadel-Sumpfbinse), Najas minor (Kleines Nixenkraut), Potamogeton gramineus (Gras-Laichkraut) und P. nodosus (Flutendes Laichkraut) geführt. Littorella uniflora ist in Österreich „vom Aussterben bedroht“.

Sternarmleuchteralge. Die häufigste Wasserpflanze im österreichischen Teil des Bodensees ist Nitellopsis obtusa (Sternarmleuchteralge). Die Art trägt 19 % zur Gesamtpflanzenmenge bei. Ihr folgt mit einem Wert von 16 % Chara contraria (Gegensätzliche Armleuchteralge), womit die ersten beiden Plätze in der Mengenrangskala Vertreter der Characeen einnehmen. Auf den Plätzen drei bis sechs der Mengenrangskala folgen mit Potamogeton perfoliatus (Durchwachsenes Laichkraut, RPM: 15 %), Potamogeton pectinatus (Kamm-Laichkraut, RPM: 12 %), Najas intermedia (Mittleres Nixenkraut, RPM: 11 %) und Potamogeton pusillus (Zwerg-Laichkraut, RPM: 10 %) Höhere Pflanzen. Platz sieben in der Mengenrangskala nimmt mit einem RPM-Wert von knapp 6 % Chara aspera (Rauhe Armleuchteralge) ein. Alle übrigen Arten fallen unter die 5 %-Marke.
20 von insgesamt 32 Arten erreichen nicht die Schwelle von 1 % Anteil an der Gesamtpflanzenmenge und sind in der Rubrik „residual“ zusammengefasst. Zu dieser Gruppe der seltenen Arten des Bodensees gehören außer Phragmites australis (Schilf) alle Röhrichtpflanzen, die einzige vorkommende Schwimmblattart Potamogeton nodosus (Flutendes Laichkraut), 8 der insgesamt 15 Vertreter der submersen Höheren Pflanzen, das Gemeine Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica) sowie die Armleuchteralgenart Chara vulgaris (Gewöhnliche Armleuchteralge).

Charakteristische Vegetation. Für den Bodensee wären folgende charakteristische Vegetationseinheiten zu erwarten: In den Flachuferbereichen ein mehr oder weniger geschlossener Röhrichtgürtel mit vorgelagerten Strandlingsfluren, in windgeschützten Buchten Schwimmblattbestände und als submerse Vegetation, neben zerstreuten Vorkommen Höherer Pflanzen (niederwüchsige Arten und Arten des Laichkrautgürtels), ausgedehnte Characeenwiesen.

Im österreichischen Teil des Bodensees dominieren jedoch mengenmäßig die submersen Höheren Pflanzen. Sie sind mit 56 % an der Gesamtpflanzenmenge beteiligt. Characeen tragen aber immerhin 42 % zur aquatischen Vegetation bei. Der Mengenanteil der Röhrichtarten beträgt lediglich 2 %, Schwimmblattpflanzen und Arten der Strandlingsfluren spielen mit RPM-Werten von weniger als 1 % nur eine untergeordnete Rolle.

Defizite sind im Röhrichtbestand offensichtlich, die vor allem aus dem streckenweise hohen Verbauungsgrad der Seeufer resultieren. Auch die Schwimmblattvegetation ist im österreichischen Teil des Bodensees nur gering vertreten. Dies ist bei der Gewässergröße und vor allem auch bei der Morphologie und der Exposition des österreichischen Uferabschnitts nicht anders zu erwarten. Schwimmblattpflanzen finden unter solchen Bedingungen naturgemäß nur in geschützten Buchten geeigneten Lebensraum.

Gut - mäßig. 49 % der Uferlinie im österreichischen Teil des Bodensees befinden sich im „guten Zustand“, 51 % im mäßigen Zustand“. „Gute“ Uferabschnitte befinden sich zwischen Rheinspitz und Rohrspitz, in der Fussacher Bucht sowie südlich der Leiblachmündung. Mit „mäßig“ bewertet wurden das Transekt im Mündungsbereich des Alten Rheins sowie die Transekte von der Mündung des Alpenrheins bis in die Bregenzer Bucht.


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Einleitung 3
2. Der Bodensee 4
3. Methoden 7
3.1. Feldarbeit 7
3.2. Auswertung 8
3.2.1 Aufbereitung der Datensätze für das österreichische System 8
3.2.2 Mengenmäßige Bilanzierungen 10
3.2.3 Berechnung der Vegetationsdichte 10
3.3. Bewertung 10
3.3.1 Festlegung von Referenzwerten für den Bodensee 11
3.3.2 Berechnung der Ökologischen Zustandsklasse 13
4. Ergebnisse Makrophytenkartierung 15
4.1. Artenspektrum 15
4.2. Mengenmäßige Zusammensetzung der Vegetation (RPM) 16
4.2.1 Mengenanteile der verschiedenen Vegetationseinheiten 16
4.2.2 Dominanzverhältnisse innerhalb der Makrophytenvegetation 17
4.2.3 Dominanzverhältnisse innerhalb der Vegetationseinheiten 18
4.3. Verbreitung der einzelnen Arten im Bodenseeim Vergleich mit zurückliegenden Untersuchungen 20
4.3.1 Untergetauchte Vegetation 20
4.3.2 Schwimmblattvegetation 43
4.3.3 Röhrichtvegetation 434.4. Vegetationsausstattung der einzelnen Transekte 44
4.4.1 Artenanzahl in den einzelnen Transekten (submerse Vegetation) 44
4.4.2 Vegetationsdichte (CMI) in den einzelnen Transekten 45
4.4.3 Vegetationsgrenze in den einzelnen Transekten 46
5. Zum Leitbild der Makrophytenvegetation im Bodensee 47
6. Bewertung 48
6.1. Grundlagen 49
6.2. Bewertungsergebnis AIM – Modul 1 50
6.3. Bewertungsergebnisse Einzelmetrics 52
7. Zusammenfassung 55
8. Literatur 61
Anhang 65

Montag, 22. Mai 2023

[ #ernährung ] Saisonkalender für Obst, Beeren und Gemüse


Ein langer Transport, ein zu frühes Ernten und jede längere Lagerzeit vermindert immer die Qualität.

Wirkstoffmix.
Aus heutiger Sicht erscheint es ernährungsphysiologisch sinnvoller, öfter verschiedene Arten von normalem Obst und Gemüse zu essen, als kleinere Mengen mit Wirkstoffen angereicherten Designerprodukten. Dies deshalb, weil die Naturprodukte auch wichtige Nahrungsfasern und Mikronährstoffe liefern.

Naturprodukte. Sie weisen immer eine Vielfalt von verschiedenen Inhaltstoffen auf, deren Wirkung oft höher ist als die Summe der einzelnen Stoffe (d.h. es ergeben sich Synergien zwischen einzelnen Komponenten). Ferner gibt es dabei kein Risiko von Überdosierungen, wie dies bei angereicherten Präparaten nicht völlig auszuschliessen ist. Alle erwähnten Stoffe finden Sie in Gemüse und Obst in natürlicher Form und in der Regel in sinnvollen Dosierungen und ihr Konsum entspricht unseren bilogischen Bedürfnissen und der evolutionären Entwicklug.

Dosierung. Die Inhaltsstoffe bilden sich unter natürlichen Produktionsbedingungen sicher am besten aus und das Risiko von Dosierungsfehlern wird eliminiert. Ein langer Transport, ein zu frühes Ernten und jede längere Lagerzeit vermindert aber auch grundsätzlich immer die Qualität. Frische Saisonprodukte sind deshalb immer zu bevorzugen. Ausserdem sollte man auch an die ökologischen Vorteile denken, die sich beim Kauf saisongerechter Produkte ergeben.


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Dienstag, 16. Mai 2023

[ #schule ] Interaktiv: Mathematik und Pflanzen


Das spektakulärste Beispiel für Verhältnisse des Goldenen Schnittes in der Natur findet sich bei der Anordnung von Blättern  und in Blütenständen mancher Pflanzen. 

Bei diesen Pflanzen teilt der Winkel zwischen zwei aufeinander folgenden Blättern den Vollkreis von 360° im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn man die beiden Blattwurzeln durch eine Parallelverschiebung eines der Blätter entlang der Pflanzenachse zur Deckung bringt. Es handelt sich dabei um den Goldenen Winkel von etwa 137,5°.
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Freitag, 5. Mai 2023

[ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg


In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
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Freitag, 14. April 2023

[ #pflanzen ] Sortenhandbuch seltener Kulturpflanzen online


Ein Sortenhandbuch seltener und gefährdeter oder im Handel nicht mehr erhältlicher Kulturpflanzen ist online.


Hauptzweck des Sortenhandbuchs ist die Verbreitung seltener und gefährdeter Sorten von Kulturpflanzen, die im Handel nicht oder nicht mehr angeboten werden, mit dem Ziel ihrer Erhaltung.

Das Saatgut wird von HausgärtnerInnen und LandwirtInnen (ARCHE NOAH ErhalterInnen) gewonnen, die durch ihr privates Engagement seltene Sorten verfügbar machen. Ein Teil des Saatgutes wird vom ARCHE NOAH Sortenarchiv bereitgestellt.

Die 6 wichtigsten Punkte:
  • Ein 300 Seiten starker Katalog mit weit über 1000 Arten, der derzeit in 2jährigem Rhythmus als Druckwerk erscheint
  • Für Mitglieder kostenlos, für Nicht-Mitglieder 15,00 Euro
  • Tausende Sorten von seltenem Gemüse, Feldfrüchten, Obst, Kräutern und Zierpflanzen, die im Handel nicht oder nicht mehr angeboten werden, finden Eingang in das Verzeichnis
  • Persönliche Erfahrungen zu Anbau und Nutzung sind ebenso zu finden wie Beschreibungen der einzelnen Sorten
  • Wer Samen bestellen möchte, wendet sich direkt an die jeweiligen ErhalterInnen
  • Für rasches Nachschlagen und die gezielte Suche wurde auch eine internetbasierte Datenbank eingerichtet, in der alle Informationen auf aktuellem Stand abrufbar sind: http://sortenhandbuch.arche-noah.at

Netzwerkkatalog. Über die Sortenhandbuch-Online-Datenbank können registrierte ARCHE NOAH Mitglieder sowie Förderer aus der Fülle an seltenen Kulturpflanzen direkt beim Sortenarchiv/den ErhalterInnen bestellen. Auch Gäste können Einblick in die Pflanzenvielfalt nehmen. Hauptzweck des Sortenhandbuchs ist die Verbreitung seltener und gefährdeter Sorten von Kulturpflanzen, die im Handel nicht oder nicht mehr angeboten werden, mit dem Ziel ihrer Erhaltung.

Seit 2017 nennt sich das Werk "Netzwerkkatalog". Dieser und das Onlineregister Sortenhandbuch dienen der Verbreitung seltener und gefährdeter Sorten von Kulturpflanzen, die im Handel nicht oder nicht mehr angeboten werden, mit dem Ziel ihrer Erhaltung. Das Saatgut wird von HausgärtnerInnen und LandwirtInnen (ARCHE NOAH ErhalterInnen) gewonnen, die durch ihr privates Engagement seltene Sorten verfügbar machen. Viele Sorten werden auch vom ARCHE NOAH Samenarchiv aus der laufenden Vermehrungsarbeit eingebracht.


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Sonntag, 12. März 2023

[ #pflanzen ] Der Wildapfel – Eine gefährdete Baumart

Der Holzapfel (Malus sylvestris), auch als Europäischer Wildapfel bezeichnet, ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Äpfel (Malus).

Der Wild-Apfel gehört zu den seltensten Baumarten, ist stark gefährdet und steht meist unauffällig in Auwäldern, lichten Laub- und Kiefernwäldern, Felddickichten, Gebüschen und Waldrändern von der Ebene bis auf ca. 1000 Meter Höhe hinauf. Wenn er sich nicht gerade im prächtigen rötlich-weißen Frühlings-Blütengewand - umschwärmt von vielen Hummeln und Bienen - präsentiert, ist er für Normalbürger kaum erkennbar.

Pfahlbauten am Bodensee. In Mitteleuropa wurden Reste von Wildäpfeln in steinzeitlichen Siedlungen gefunden, so auch in den Pfahlbauten am Bodensee, was deren frühe Nutzung als Obst belegt. Die Bedeutung des heimischen Wildapfels (Malus sylvestris) bei der Züchtung unserer Kulturäpfel ist aber umstritten – asiatische Arten dürften insgesamt eine größere Rolle gespielt haben. Da Kulturäpfel häufig verwildern und mit Wildformen Bastarde bilden, ist auch das zweifelsfreie Erkennen reiner Wildäpfel schwierig. Wildnahe Formen zeichnen sich durch kugelige, grüne bis gelbgrüne, manchmal rotbackige, bis 3,5 cm große Früchte aus.


Gentechnik. Der Wildapfel hat viel von seiner ursprüngliche Identität verloren, weil die wildwachsende Art sich mit dem häufgen Kulturapfel vermischt hat. Wenn dies schon bei einzelnen Arten allein durch über Jahrtausende domestizierte Arten geschieht, dann kann man erkennen welche Gefahren für die Biodiversität in der Gentechnik liegen, die ja so quasi über Nacht ein genetisch völlig verändertes "Naturprodukt" zu erzeugen imstande ist. Bei unserem heutiger Gartenapfel geht man aufgrund von Genanalysen davon aus, dass er direkt vom Asiatischen Wildapfel abstammt oder durch Einkreuzung des Kaukasusapfels (Malus orientalis) domestiziert wurde.

Ökologisch wertvoll. Großen materiellen Nutzen darf man sich vom Wildapfel nicht erwarten. Seit jeher war seine wirtschaftliche Bedeutung gering. Das schwere und harte, aber wenig dauerhafte Holz wird weniger geschätzt als das anderer Wildobstbäume. Ungleich höher sind dagegen die ökologische Bedeutung des Wildapfels und sein Beitrag zur Artenvielfalt. Die dicht verzweigten Bäume und Sträucher dienen vielen Vogelarten als Niststätte, werden von Fledermäusen als Tagesquartier und von anderen Tierarten als Versteck genutzt. Blätter, Blüten und Früchte dienen zahlreichen Tieren als Nahrung. Wildäpfelbereichern zudem das Landschaftsbild, wenn sie ihre weiß bis zartrosa gefärbte Blütenpracht entfalten.



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Mittwoch, 15. Februar 2023

[ #baum ] Die Lärche


Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen.

Die Lärchen (Larix) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist wohl eine der bekanntesten Baumarten des Gebirges. Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen. In der Heilkunde ist Lärchenterpentin ein wichtigster Inhaltsstoff einer husten- und schleimlösenden Lärchensalbe, die bereits zur Römerzeit verwendet wurde.



Europäische Lärche. Die Europäische Lärche ist ein sommergrüner Baum, Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre "Nadeln (nadelförmigen Blätter) ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse.

Sie erreichen ein Alter von maximal 600 Jahren, Wuchshöhen von 54 Meter und Stammdurchmesser von 1,5 bis zu 2 m . Die Baumkrone ist unregelmäßig pyramidal bis schlank-kegelförmig. In Blitzingen im Wallis wurde vor einigen Jahren ein 30 Meter hoher Baum mit 686 Jahresringen (in 7 Meter Stammhöhe) gefällt, der also etwa im Jahre 1280 gekeimt haben muss. Im Ultental (Südtirol) stehen drei Lärchen, die auf 850 Jahre geschätzt werden.

Die Lärche tritt im gesamten Alpenraum auf und ist unempfindlich auch gegen scharfe Fröste. Durch den winterlichen Nadelwurf ist sie gegen diese Gefahr sowieso von vornherein geschützt. Sie ist auch weitgehend unabhängig von Gestein und Bodentyp, hinsichtlich der Nährstoffversorgung stellt sie wenig Ansprüche.

Freilich ist die Lärche nichts für einen dichten Baumbestand, denn sie ist sehr lichtbedürftig. Das ist einmal die Notwendigkeit einer Mindestanzahl von Sonnentagen als auch das Fehlen von Beschattung. Sie tritt daher auf solchen Standorten und in solchen Waldgesellschaften auf, in welchen der Konkurrenzdruck anderer Baumarten aus diversen Gründen geringer ist.


Vorarlberg. Häufig ist die Lärche an subalpinen bis montanen Standorten, auf denen aus irgendwelchen Gründen (Blockschutt, Steilheit, Steinschlag, Lawine) ein Bestandesschluss der Waldvegetation nicht erreicht wird, etwa im Karbonat-Lärchen-Zirbenwald.

Auffällig ist jedoch, dass sie in den Tiroler und Vorarlberger Randalpen seltener und in ganz Vorarlberg als Hauptbaumart gar nicht vorhanden ist. Hingegen ist sie gerade am steirischen und kärntnerischen Alpenostrand sehr häufig zu finden. Diese Verteilung hängt möglicherweise mit der nacheiszeitlichen Wiederbewaldung der Alpen aus nordöstlichen und südöstlichen alpennahen Refugialräumen zusammen.

Trotzdem geht man davon aus, dass die Lärche durchaus auch ihre Standorte in Vorarlberg hatte. Auch wenn Lärchen-Zirbenwälder fast vollständig fehlen, müssen sie aber aufgrund der vielen Fragmente und "Restlinge" im Montafon weit verbreitet gewesen sein. Der Holzbedarf des dortigen ehemaligen Bergbaues, besonders aber die intensive und möglicherweise schon prähistorische Alpnutzung hat sie fast vollständig verschwinden lassen. So bedecken in einigen Gebieten wie dem Inneren Silbertal dichte Silikatlatschenfelder die Talhänge, teilweise nachgewiesenermaßen als Folge ehemaliger Brandrodungen.

Lärchenmischwald im Herbst
Waldbauliche Renaissance. Diese Nadelbaumart erlebt heute eine Renaissance: Günstige Holzeigenschaften und attraktiver Holzpreis, das schnelle Jugendwachstum, die relativ geringen Nährstoffansprüche dieses Pioniers und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Sturm und Schnee machen diese Baumart attraktiv. Diese Lärche ist genetisch sehr variabel und daher ist es für den Aufbau stabiler und produktiver Lärchenbestände unumgänglich, die passende Herkunft zu finden. Nicht jede Lärchenherkunft erfüllt die Anforderungen,dies gilt insbesondere für Hybridlärchen. Lärche ist nicht Lärche! Ein besonderes Augenmerk gebührt daher der Genetik dieser Baumart.

Die Verwendung der richtigen Herkunft allein genügt aber nicht. Wenn man Lärchenbestände betrachtet, so fallen oftmals die viel zu kleinen Lärchenkronen auf. Die Erhaltung einer ausreichenden Kronenlänge über alle Altersphasen ist aber ein wichtiger waldbaulicher Schlüssel zum Erfolg.


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LWF-Wissen: Beiträge zur Europäischen Lärche
  • Impressum 2
  • Vorwort 3
  • Inhaltsverzeichnis 5
  • Die Europäische Lärche – Taxonomie, Verbreitung, Morphologie 7
  • Gregor Aas
  • Eine Lärche kommt selten allein – Lärchen-Zirbenwälder der Alpen 13
  • Kristine Koch und Helge Walentowski
  • Die Europäische Lärche im Klimawandel 19
  • Wolfgang Falk, Ute Bachmann-Gigl und Christian Kölling
  • Forstliches Vermehrungsgut und Genetik der Europäischen Lärche 28
  • Monika Konnert, Ralph Jenner und Alexander Nickl
  • Die Lärche im Bayerischen Staatswald 34
  • Walter Faltl und Stephan Breit
  • Wachstum der Lärche in Bayern 39
  • Hans-Joachim Klemmt, Michael Neubert und Wolfgang Falk
  • Fraßschäden durch Insekten an der Lärche 46
  • Martina Weber, Manuela Wolf, Julia Zeitler und Ralf Petercord
  • Der Lärchenkrebs – die schwerwiegendste Erkrankung der Lärche 56
  • Ralf Petercord und Ludwig Straßer
  • Pilze und Insekten an der Lärche 60
  • Markus Blaschke, Alexandra Nannig und Heinz Bußler
  • Das Holz der Lärche – Eigenschaften und Verwendung 65
  • Dietger Grosser und Gabriele Ehmcke
  • Die Sudetenlärche 72
  • Otto Bauer
  • Von zartgrün bis goldfarben 76
  • Walter Schulz
  • Vom Lärchenharz zum Terpentin bis Lärchenöl 79
  • Norbert Lagoni
  • Urlärchen – aus der Römerzeit? 82
  • Hubert Rößner
  • Die Lärche 84
  • aus E.A.Rossmässler, Der Wald, 1863
  • Kästen, Lyrisches zur Europäischen Lärche 17, 45, 54, 59, 64 , 71, 75
  • Bäume des Jahres 85
  • Anschriften der Autoren 86

BFW Praxisinformation: BFW Praxisinformation Nr. 25 - 2011 / Lärche
  • MICHAEL ENGLISCH, FRANZ STARLINGER, HOU LIN: Die Lärche - ein Baum für alle Fälle?
  • WERNER RUHM, HANNES SCHÖNAUER: Auf die Kronenlänge kommt es an - Waldbau mit der Lärche
  • RUDOLF LITSCHAUER, HEINO KONRAD: Ohne Pollen kein Saatgut, ohne Saatgut keine Verjüngung
  • GERALD GOLESCH, ILSE STROHSCHNEIDER: Lärchensaatgut - ein knappes, wertvolles Gut
  • SILVIO SCHÜLER, LAMBERT WEIßENBACHER: Herkunft Lärche - eine Kardinalfrage
  • THOMAS GEBUREK, SILVIO SCHÜLER: Hybridlärche - eine "Baumart" mit Potenzial?
  • GERALD GOLESCH: Die Wienerwaldlärche
  • CHRISTIAN TOMICZEK, GOTTFRIED STEYRER: Aktuelle Forstschutzprobleme bei Lärche
  • RICHARD BAUER, MARKUS NEUMANN: Lärchenholz voll im Trend

Donnerstag, 12. Januar 2023

[ #pflanzen ] Bananen-Seite: Warum ist die Banane krumm?

 


Warum ist die Banane krumm? 

Wie wachsen Bananen? Was haben Bananen mit Korallenriffs und dem Clownfisch Nemo zu tun? Wie kann man den Menschen in den Tropen wirklich helfen? Informationen zur Geschichte des Bananenanbaus für Schüler und Lehrer.
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Montag, 17. Oktober 2022

[ #pflanzen ] Orchideen vermehren


Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen.

Oft werden die Pflanzen zu stark gegosssen oder in ungeeignete Erde getopft. Wenn man ihre Eigenheiten kennt und sie auch beachtet, dann blühen die exotischen Schönheiten monatelang. Weniger bekannt ist, dass man sie auch vermehren kann.
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Sonntag, 11. September 2022

[ #pflanzen ] Kleines Handbuch der Gemüsekunde


Anbauhinweise, Inhaltsstoffe und deren Wirkung, Verarbeitung und Lagerung von Gemüse.

Dieses kostenlose (und ausgedruckt auch handliche) eBook versucht, zu jeder Kultur auf "GemüseSelbstErnte-Flächen" eine Warenkunde zusammenzustellen. So findet man auf einen Blick alles zu einer Gemüseart: von Anbauhinweisen über Inhaltsstoffe des Gemüses und deren Wirkung bis hin zur Verarbeitung und Lagerung.
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Donnerstag, 8. September 2022

[ #pflanzen ] Alte Gartenpflanzen neu entdeckt


Pflanzen, die fast vergessen sind, wieder in den Naturkreislauf einbauen. 

 Die alte Landgüterverordnung aus der Zeit Karls des Großen (742 - 814 n. Chr.) nannte 73 Pflanzenarten, die in einem Bauerngarten angepflanzt werden sollten. Alle diese Gemüsepflanzen sowie Heil- und Gewürzkräuter sollten die Menschen zum Essen und für Heilzwecke nutzen.

Vor dem Vergessen retten. Eine Broschüre der oberösterreichischen Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft und der Oö. Akademie für Umwelt und Natur kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden und sollen animieren, Pflanzen, die beinahe in Vergessenheit geraten sind, wieder in den Naturkreislauf unserer Heimat einzubauen.Der Vorteil dieser Sorten liegt zudem darin, dass sie pflegeleicht sind und bei richtiger Anbauweise ohne großen Aufwand in unseren Regionen gedeihen.

Damit dies gelingt, hat der Autor alle notwendigen Informationen prägnant und übersichtlich in dieser Broschüre verpackt. Zudem finden Sie Anregungen über die Verwertung dieser Pflanzensorten. Auch dem Trend, wieder mehr Natur in die Küche zu bringen, wird mit den zahlreichen Tipps zur Verarbeitung der Früchte dieser Pflanzen Rechnung getragen.


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

Alte Gartenpflanzen neu entdeckt
  • Andenbeere 6
  • Baumspinat 8
  • Buchweizen 10
  • Einhornpflanze 12
  • Erdbeerspinat 14
  • Erdkastanie 16
  • Färberamarant 18
  • Färberkamille 20
  • Gemüsemalve 22
  • Herzgespann 24
  • Inkaweizen 26
  • Kermesbeere 28
  • Litchibeere 30
  • Nachtkerze 32
  • Neuseelandspinat 34
  • Pflücksalat rot 36
  • Rainfarn 38
  • Roter Sonnenhut 40
  • Schnittknoblauch 42
  • Sonnenblume verzweigt 44
  • Spargelsalat 46
  • Süßdolde 48
  • Tagetes gestreift 50
  • Tomatillo 52
  • Winterheckenzwiebel 54
  • Wunderblume 56
  • Ysop 58
  • Zuckerwurzel 60
  • Literaturverzeichnis, Webseiten, Impressum 62


Donnerstag, 18. August 2022

[ #pflanzen ] Teste dein BAUMwissen!


Fichte, Buche, Lärche - erkennen Sie Österreichs wichtigste Baumarten? Testen Sie Ihr Wissen und finden Sie heraus, wer es besser weiß: Sie oder der Computer?

Blätter, Nadeln und Borke gelten neben Wuchsform,Früchten und Blüten als wichtigste Bestimmungsmerkmale eines Baumes.Manche Baumarten sind aufgrund ihrer charakteristischen Eigenschaften einfach zu bestimmen wie etwa der Ahorn mit seiner typischen Blattform. Der Unterschied zwischen Fichte und Tanne hingegen ist für Laien oft schon schwer zu erkennen
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Montag, 28. März 2022

[ #pflanzen ] Farbstoffe, Pigmente & Färbepflanzen


Es ist ein schöne aufbereitete Website mit viel verlinkter Information und frei von der gescheitknappen Lexikon-Sprache.

Es sind zwei kleine "Online-Lexika", das "Lexikon der Farbstoffe und Pigmente" und das "Lexikon der Färbepflanzen". Sie sind keinesfalls nur "Abfallprodukt" eines engagierten Chemielehrers, sondern schaffen durch Wissen aus Chemie und Biologie neben Einführung in die Farben und Kürze auch Übersicht und Verständlichkeit. Dazu noch Infos "Das Phänomen Farbe" und "Chemie und Malerei". Weit mehr Information als man für den Smalltalk bei Vernissagen für ein ganzes Jahr braucht.
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Dienstag, 8. März 2022

[ #bäume] Unter der Linden: Dominante Ortsbäume in Vorarlberg

Naturdenkmal: Die alte Linde neben der kleinen Kirche “Mariahilf” in Maria Ebene bei Frastanz
© Landesbildstelle

Als ein Baum, der bis zu tausend Jahre alt werden kann, hat so manche Dorflinde viele Generationen überlebt.

Eine Untersuchung über dominante Ortsbäume in Vorarlberg (Sonderdruck aus MONTFORT, 58. Jg. 2006 H. 2/3) von Helmut Tiefenthaler spannt thematisch den Bogen von der mythischen Beziehung zu Bäumen über die Baumsymbolik bis hin zu den Zeugen der Ortsgeschichte. Es wird ein Einblick über die verschiedenen dominanten Ortsbäume in Vorarlberg und deren Verbreitung gegeben. Behandelt wird sowohl die Linde als Baum der Gemeinschaft und andere heimische Laub- und Nadelbäume als auch die in der neueren Zeit eingeführten Parkbäume.
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Donnerstag, 3. März 2022

[ #pflanzen ] Eine kindgerechte Bestimmungshilfe für Laubbäume


Im Wald ist die Buche unser häufigster Laubbaum. 

Mindestens 1000 Ortsnamen enthalten das Wort "Buche". Auch "Buch" und "Buchstaben" will man mancherorts auf den Namen dieses Baumes zurückführen. Doch das ist eine andere Geschichte.
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