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Dienstag, 15. August 2023

[ #biologie ] Historisches zu "Pilze in Vorarlberg"



The New York Botanical Garden (New York, NY) - Mitglied der Biodiversity Heritage Library hat das Werk "Die Pilze (Fungi) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein (1905)" - Magnus, P. (Paul), 1844-1914 in ihrem Bestand und ist dieses Biodiversity-Dokument von ihr digitalisiert worden. 

Das Werk ist online lesbar und kostenlos zum Herunterladen.
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#natur #freunde #umwelt ]

Samstag, 8. Juli 2023

[ #biologie ] Leben Schafe auf Bäumen?


Was ist Baumwolle? Wo wächst sie? Wer erntet sie? Wie wird Baumwolle zum T-Shirt? 

All die Fragen beantwortet dir die Baumwoll-Seite. Und noch viel wichtiger: man erfährt etwas über fair gehandelte Baumwolle, denn wenn's um die Wolle geht, gibt es auch viel Ungerechtigkeit auf der Welt.
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Freitag, 7. Juli 2023

[ #natur ] Materialien für den Biologieunterricht

 


www.biologieunterricht.info ist eine private Site mit Materialien und Ideen zum problemorientierten Biologieunterricht und weiteren Themen. 
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Mittwoch, 28. Juni 2023

[ #eLexika ] Biodiversität Online: 40.000 Tier- und Pflanzenarten aus Österreich


[eLexika] Als Teil der internationalen Initiative von Biodiversitäts-Datenbanken, ist es das Ziel des Portals Global Biodiversity Information Facility, freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt zu bieten. 

 Ein einmaliges Online-"Nachschlagewerk"! Über GBIF-International können derzeit mehr als 526 Millionen Datensätze aufgerufen werden. Davon stellt das GBIF-Austria-Portal derzeit ca. 4,2 Millionen Datensätze zu über 40.000 Tier-, Pflanzen- (inkl. Flechten) und Pilzarten zur Verfügung. Ein Großteil dieser Arten ist in Österreich heimisch. Das GBIF-Austria Datenbanken-Netzwerk setzt sich derzeit aus 16 verschiedenen Datenbanken zusammen. Der Zuwachs neu abrufbarer Informationen beträgt ca. 100.000 Datensätze pro Jahr.
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Sonntag, 25. Juni 2023

[ #urbanes-leben ] Wasser im Siedlungsraum

Wasser ist die Grundlage des Lebens.

Eine reich illustrierte Broschüre stellt die Organismengruppen vor, die in den Gewässern vorkommen, sowie die Lebensräume Bach und Teich mit einigen charakteristischen Arten. 

Die Ratgeber-Broschüre geht auf die aktuellen Belastungen und Gefährdungen der Gewässer, deren Funktionen und andere wichtige Aspekte ein. In einem Praxisteil gibt die Publikation Auskunft zum Bau von Teichen, zur Revitalisierung von Bächen im Siedlungsraum und zum Umgang mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Regenwasserableitung. Sie zeigt auf, wie Mensch und Natur gleichermassen vom aquatischen Lebensraum in den Siedlungen profitieren können.

Die ersten Organismen sind im Wasser entstanden und selbst die Lebewesen, die sich im Laufe der Entwicklung vom Lebensraum Wasser entfernt haben, können nicht lange ohne Wasser auskommen. Auch für uns Menschen spielt Wasser eine wichtige Rolle. 

Flüsse und Seen bildeten die ersten wichtigen Verbindungsrouten. Verschiedene Gewerbe wie Müller und Gerberwaren auf Wasser angewiesen. Strom und damit die Industrie ist der Wasserkraft zu verdanken. Siedlungen entstanden daher bevorzugt an Bächen, Flüssen und Seeufern.

Heute noch prägt das Wasser viele Dörfer und Städte, obwohl viele Bäche eingedolt worden sind und die Flüsse begradigt wurden. In Agglomerationen werden Gewässer als Naherholungsgebiete genutzt. Naturnahe Gewässer bieten jedoch auch vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Daher braucht es Konzepte für Gewässer, welche für Tiere und Pflanzen ungestörte naturnahe Bereiche vorsehen und andere Bereiche für die Erholung der Menschen aufwerten.

 [ #natur #freunde #umwelt ]  

Ein schneller Blick auf den Inhalt vor dem Download:

Funktionen der Gewässer Seite 4
Lebensraum Gewässer Seite 6
Vernetzung bei Gewässern Seite 10
Lebensraum Teich Seite 12
Lebensraum Bach Seite 14
Belastung der Gewässer Seite 16
Weiher und Schwimmteiche Seite 18
Bäche, Flüsse und Seeufer Seite 20
Regenwasserableitung Seite 24
Praxis Seite 26
Literatur und Webseiten Seite 38
Impressum Seite 39

Samstag, 24. Juni 2023

[ #biologie ] Unterrichtsmaterialien Klimawandel und Biodiversität: Für alle Schulstufen online

Die Hintergrundinfos eignen sich für PädagogInnen aller Schulstufen. Sie können in der Sekundarstufe auch als Unterrichtsmaterialien für Schüler:innen verwendet werden. Die Vorschläge für Aktivitäten richten sich an PädagogInnen und sind jeweils für die Volksschule oder die Sekundarstufe entworfen.
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Freitag, 5. Mai 2023

[ #naturschutz ] Geschützte Pflanzen in Vorarlberg


In Vorarlberg dürfen wild wachsende Pflanzen weder missbräuchlich genutzt, noch mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.

Alle Arten folgender Gattungen und Familie sind neben anderen nach der Vorarlberger Naturschutzverordnung vollständig geschützt: Akeleien (Aquilegia), Igelkolben (Sparganium), Orchideen (Orchidaceae), Rohrkolben (Typha), Schwertlilien (Iris), Sonnentau (Drosera), Traubenhyazinthe (Muscari).
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Freitag, 24. März 2023

[ #biologie ] Lernen von der Natur


Kinder lieben es, sich mit Kletten zu bewerfen und nutzen dieselbe natürliche Technologie als kinderfreundliche Klettverschlüsse.

Führende Universitäten und Technikmuseen haben für das Projekt "Lernen von der Natur" hoch spannende Versuche entwickelt, die sich um sechs Themen aus der Bionik drehen. Alle Versuche wurden mit Grundschulkindern getestet und bereits erfolgreich an zahlreichen Grundschulen eingesetzt. Außer den Arbeitsblättern liegen ein Begleitheft für Lehrkräfte und Overheadfolien zum Download bereit.

Bionik.
Der Leitgedanke der Bionik - einer Kombination der Begriffe Biologie und Technik - kann unter dem Motto "Lernen von der Natur" zusammengefasst werden. Die Natur hat in einem seit über Millionen von Jahren andauernden Evolutionsprozess zahlreiche Problemlösungen entwickelt, die Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure selbst bei heutigem Wissensstand noch vor große Herausforderungen stellen.
Hierzu zählen unter anderem robuste Materialverbünde, raffinierte Mobilitätsmechanismen, funktionale Bau- und Wohnweisen, perfektionierte Informations- und Kommunikationssysteme bis hin zu hochempfindlichen Wahrnehmungssensoren. Viele dieser innovativen Problemlösungen der Natur entsprechen einer nachhaltigen Entwicklung: Die Natur erreicht ihre Ziele ökonomisch mit einem Minimum an Energie und führt ihre Abfälle immer vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück. Diesen Erfahrungsschatz der belebten Natur und das sich daraus ergebende hohe Innovationspotenzial muss für den Menschen nutzbar gemacht werden.


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Mittwoch, 1. März 2023

[ #vorarlberg ] Flechtenatlas: Die Flechten Vorarlbergs


Den Flechten Vorarlbergs ist ein eigener Schwerpunktband der Reihe "forschen und entdecken" der inatura gewidmet. 


Das ganze Landesgebiet wurde kartiert – vom Bodenseeufer bis in die hochalpinen Regionen erstreckt sich das Arbeitsgebiet.
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Dienstag, 21. Februar 2023

[ #biologie ] Wie ein Herbarium gelingt

Ein Herbarium oder Herbar (von lateinisch herba „Kraut“) ist eine Sammlung konservierter (meist getrockneter und gepresster) Pflanzen bzw. Pflanzenteile (Exsiccate) für wissenschaftliche Zwecke oder auch für die Liebhaber-Beschäftigung mit der Botanik.

Häufig auch eine "Hausaufgabe" in der Biologie-Stunde. Ein Herbarium erlaubt es, Pflanzen unterschiedlicher Herkunft zu vergleichen und unsichere Bestimmungen zu überprüfen („Vergleichsherbar“) oder Vorkommen bestimmter Arten an ihren Wuchsorten nachzuweisen („Belegherbar“). 

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Donnerstag, 9. Februar 2023

[ #biologie ] Einführung in die Biologie - ein freies Lehrbuch


Erstes freies Lehrbuch: Einführung in die Biologie (für die Sekundarstufe 1 und 2)

Biologie ist eine Naturwissenschaft, die vielen Schülern Spaß macht. In der Schule ist Biologie ganz oft das Lieblingsfach, welches einfach vielen Spaß macht! Denn, Tiere und Pflanzen genau zu beobachten, kann nicht nur spannend sein, es verrät uns auch viel über grundsätzliche und teilweise komplexe Vorgänge der Natur und den sich dahinter verbergenden Gesetzmäßigkeiten.
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Mittwoch, 26. Oktober 2022

[ #pflanzenwelt ] Biologie: Morphologie & Systematik der Pflanzen - ein Skript


Die Morphologie (aus griech. μορφή morphé, ‚Gestalt‘, ‚Form‘, und „-logie“) als Teilbereich der Biologie ist die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. 

In dem Skript für die Anfängervorlesungen am Lehrstuhl für Spezielle Botanik der Ruhr-Universität Bochum stellt Thomas Stützel (1998) die Grundlagen der Morphologie und Systematik von Pflanzen vor. In dem Skript werden die Anatomie von Blatt, Sprossachse, Wurzel und Blüte vorgestellt.

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Mittwoch, 19. Oktober 2022

[ #wald ] Papier: Vom Wald zum Blatt

Ein Unterrichtsmaterial für die Volksschule zum Thema Papier. Dieses Material bereitet methodisch vielfältig die Themen Geschichte des Papiers, Herstellung und Verbrauch von Papier sowie Umweltsiegel auf und stellt Alternativen zu Holz als Ausgangsmaterial für Papier vor.

In dieser Unterrichtseinheit werden fünf verschiedene Übungen vorgestellt, mit Hilfe derer es Kindern von 6 bis 10 Jahren ermöglicht wird, das Thema aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen.

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Dienstag, 11. Oktober 2022

[ #tierwelt ]Handreichung zur Umweltbildung: Blühende Landschaft für Bienen, Hummeln & Co.


Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. 

Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger.
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Dienstag, 27. September 2022

[ #boden ] Bodenschichten: Wer hat das Laub geklaut?


Humushaltiger Boden ist ein lebenswichtigesGut für Mensch und Tier, das allzu wenig Beachtung findet. 

Sorgloser Umgang mit der Ressource zerstört diese häufig, sodass Kinder hier erfahren sollen, wie komplex und wertvoll sich die Humusbildung darstellt.

Durch Bisse von „größeren“ Tieren (wie z. B. Springschwänzen) wird die Blatthaut für kleinere Tiere geöffnet. Lochfraß und Skelettfraß: Kleinere Larven, Schnecken, Asseln, Ohrwürmer, Milben usw. fressen erst Löcher, danach die Blätter bis auf die Blattrippen frei. Beginn der Verwesung: Weiterer Fraß von kleineren Tieren wie Moosmilben und auch Bakterien und Pilze zersetzen das Laub weiter. 

Unterricht. Digitale Fassungen und Lehrmaterialien für die  Grundschule Klasse 1-4 (PDF, 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)


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Samstag, 24. September 2022

[ #biodiversität ] Bodendiversität: Eifrige Asseln

 

Asseln sind relativ häufig und gehören zu den „großen“ Bodentieren, die man mit bloßem Auge erkennen kann. 

Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 20 mm und sind die einzigen Krebse, die außerhalb des Wassers leben können. Diese landlebenden Formen werden auch als Landasseln (im Gegensatz dazu: Wasserasseln) bezeichnet.

Asseln meiden landwirtschaftlich genutzte und saure Böden. Sie bevorzugen den oberflächennahen Bereich lockerer und kalkreicher Böden. Ihre Raumansprüche sind relativ gering, so dass sie auch unter Steinen und in der Nähe von Häusern leben können. Im Bodenkörper erreichen sie eine Siedlungsdichte von etwa 50-200 Exemplaren pro m² Bodenausschnitt von 30 cm Tiefe.

Bodenbiologie. Asseln spielen als Streuzersetzer bei Aufschluss des Bestandabfalls (Falllaub und Holzreste) eine beachtliche Rolle. Aufgrund ihrer kräftigen Mundwerkzeuge sind sie in der Lage, wenig oder noch nicht zersetztes Pflanzenmaterial zu zerkleinern. Sie bevorzugen allerdings leicht angerottetes Material, das schon mikrobiell vorzersetzt ist.

Neben organischen Materialien, wie Blättern oder Holzresten, nimmt die Assel auch stets mineralische Bodenbestandteile (z.B. Sandkörner oder Bodenkrümel) auf. Im Darm erfolgt dann eine gründliche Durchmischung der aufgenommenen Nahrung. Der ausgeschiedene Kot ist wie bei den Regenwürmern mit Ton-Humus-Komplexen angereichert. 

Weitere Informationen zu den Landasseln, Anleitungen für Versuche mit Asseln und nützliche Hinweise sind in den einzelnen Kapiteln zusammengestellt.


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Freitag, 2. September 2022

[ #biodiversität ] Die wichtigsten Blühstreifenpflanzen


Blühstreifen können verschiedenste Funktionen haben und daher müssen sie für unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedliche Anforderungen erfüllen.

Blühstreifen sind Flächen der Nützlingsförderung, der Bodenverbesserung, der Düngung. Die Förderung von nützlichen Insekten ist eine der möglichen positiven Auswirkungen. Eine artenreiche Pflanzenzusammensetzung der Blühstreifen bietet einen guten Lebensraum für sehr viele Nützlinge. So ist eine Schwebfliegenlarve ein gefräßiger Blattlausräuber. Bei den Marienkäfern sind es die Larven und die Käfer selbst, die Unmengen an Blattläusen vertilgen können. All diese Insekten haben aber nur einen eingeschränkten Aktionsradius, daher sollten unsere Agrarlandschaften in regelmäßigen Abständen Lebensräume wie Hecken oder Blühflächen für Nützlinge und andere Tiere aufweisen. Pflanzen wie Leguminosen oder Ringelblumen können auch positive Auswirkungen auf die Nährstoffversorgung und die Bodenstruktur haben. 

Mit einem vielfältigen Blütenangebot stellen Blühstreifen eine wertvolle Nahrungsquelle für alle Insekten dar, die auf Pollen oder Nektar angewiesen sind. Neben den Wildbienen profitiert auch eine Fülle anderer Insekten vom Lebensraum Blühstreifen. Nützliche Blattlausräuber sind da ebenso darunter wie Schmetterlinge, Spinnen, Heuschrecken oder die verschiedensten Laufkäfer. 

Die zahlreichen Insekten sind wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel oder Reptilien, die sich auch gerne in diesen Flächen aufhalten. Auch zahlreiche Kleinsäuger, wie der Feldhamster, leben in Blühstreifen und für Wildtiere sind die Streifen willkommene Deckung und Äsungsflächen. Insbesondere nach der Erntezeit benötigt das Wild Deckung in der nunmehr offeneren Landschaft. Zahlreiche Vögel benötigen ungestörte Brutflächen. 


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Montag, 15. August 2022

[ #biologie ] Schädlingsratgeber online


Der Schädlingsratgeber soll biozidfreie Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und der Vorräte befördern.

Schädlinge, wie z.B. Ratten, Mäuse und Flöhe, gefährden die menschliche Gesundheit und Nahrungsvorräte bzw. das Eigentum des Menschen. Deshalb möchte niemand Schädlinge in seiner Umgebung wissen. Doch drohen nicht nur von den Schädlingen Unannehmlichkeiten, durch die Verwendung von Bioziden bei der Bekämpfung sind auch Mensch und Umwelt zusätzlichen Gefahren ausgesetzt.

Risiko Biozide. Biozide werden eingesetzt, um schädliche Organismen zu töten oder abzuschrecken und so Gefahren für die Gesundheit abzuwenden. Da Biozide so zusammengesetzt sind, dass sie Organismen Schaden zufügen sollen und oft durch ihre Anwendung in die Umwelt gelangen, stellen sie ein potentielles Risiko für Mensch und Umwelt dar. Der Einsatz von Bioziden gegen Schadorganismen im Haushalt sollte deshalb möglichst minimiert werden.

Wissen ist Macht.
Der Schädlingsratgeber des neuen Biozidportales soll über einige der wichtigsten Haushaltsschädlinge informieren, damit biozidfreie Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und der menschlichen Vorräte vorgenommen werden können. Zu jedem Organismus - derzeit von Bettwanzen bis Wanderratten - findet man eine Beschreibung des Aussehens, des Lebensraumes und der Lebensbedingungen (Verhalten, Ernährung, Fortpflanzung).

Vorbeugung.
Vor allem aber liefert der Schädlingsratgeber Informationen zur Vorbeugung und Bekämpfung eines Schädlingsbefalls. Dabei deckt er natürlich nicht die ganze Spannweite an Schadorganismen ab, soll aber noch - work in progress - weiter mit Inhalten gefüllt werden.

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Mittwoch, 23. Juni 2021

[ #nutzpflanzen ] Bluza, Köch & Umurken - Auf den Spuren traditioneller Gemüsesorten in Österreich


Traditionelle Gemüsesorten in Österreich

Gemüse spielt in der heutigen Ernährung eine wichtigere Rolle denn je. Die bunte Vielfalt auf den Märkten täuscht aber darüber hinweg, dass global gesehen die Biodiversität im Bereich der Kulturpflanzen abnimmt.

Die Geschichte des Gemüsebaus in Österreich ist generell noch wenig bearbeitet worden. Wie auch insgesamt dem historischen Gartenbau und der Ernährungsforschung in unserem Raum wenig Beachtung geschenkt wurden. Mit dieser online lesbaren Broschüre wurde ein Ansatz gewagt, ein Spektrum von Gemüsearten mit ehemaliger oder aktueller Anbaubedeutung darzustellen.

Beispiele für traditionelle Gemüsesorten:
  • Gartenbohne
  • Feuerbohne
  • Saubohne
  • Erbse
  • Salat
  • Kraut & Kohl
  • Kürbis & Flaschenkürbis
  • Gurke 
  • Tomate
  • Paprika & Pfefferoni 
  • Gartenmelde
  • Neuseeländerspinat
  • Halmrübe / Kohlrübe 
  • Runkelrübe 
  • Rote Rübe 
  • Radies & Rettich 
  • Sellerie 
  • Zwiebel
  • Knoblauch 
  • Spargel
Kulturpflanzen. Neben historischen Aspekten des Gemüsebaus in Österreich zeigt sich hier auch, welcher Dynamik unsere Kulturpflanzen unterliegen und welche Faktoren ihre Viefalt beeinflussen. Es werden mehrere Prozesse deutlich sichtbar:

Wie rasch gängige Lokalsorten an Bedeutung verlieren können (Grazer Krauthäuptelsalat) oder unerwartet Aufwertung erfahren (Ölkürbis und Käferbohne). Dass es auch Nutzpflanzen gibt, die früher Bestandteil vieler Gärten waren, heute aber völlig unbekannt sind (Gartenmelde).Wie jung die Geschichte von Gemüse ist, das aus unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken ist (Paprika und Paradeiser). Wie die Beschränkung auf wenige Nahrungspflanzen vielseitige Nutzung und erfinderische Konservierungsmethoden förderte (Rüben). Welchen Beitrag Menschen zur Erhaltung und Entwicklung leisten und wie Kulturpflanzenvielfalt in Genbanken gesichert und von neuem zugänglich gemacht werden kann.

Hinweis. Bluza, Köch & Umurken - Auf den Spuren traditioneller Gemüsesorten in Österreich - Autorin: Michaela Arndorfer - Die Verwendung des Textes zu nicht-kommerziellen Zwecken ist nach Information an das ARCHE NOAH Büro mit Verweis auf ARCHE NOAH als Quelle gestattet.


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Sonntag, 7. Juni 2020

[ #schule ] Landwirtschaftliche Warenkunde: Entdecke das Land - Die kleine Landfibel


Leider verlieren wir immer mehr den Bezug zur Herkunft unserer Lebensmittelund damit natürlich auch zur Landwirtschaft. 

Dabei ist es notwendig, um den Wert einer Sache zu schätzen, dass wir wissen, wie viel Arbeit und Mühe erforderlich sind, bis wir eine Semmel, einen Apfel oder ein Wurstbrot in Händen halten. Obwohl wir jeden Tag die Produkte der Landwirtschaft genießen - die frische Milch, einen knackigen Salat oder einen Gemüseauflauf - kommen gerade Menschen, die in Städten leben, viel zu selten mit der Landwirtschaft in Berührung. Bei Kindern geht damit auch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu Produkten und deren Erzeugung verloren.
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