Die Nationalparks Austria Schulbroschüre offenbart einen kleinen Auszug aus den vielfältigen Programangeboten der österreichischen Nationalparks und soll Lust auf das machen, was die heimischen Schutzgebiete für SchülerInnen zu bieten haben.
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Der Naturpark Nagelfluhkette vereint alte Einheiten: Die Gemeinden aus dem südlichen Allgäu und dem vorderen Bregenzerwald.
Der Naturpark ist der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Bayern und Österreich. Acht Gemeinden auf österreichischer Seite steuern jeweils ihre gesamte Fläche zum Naturpark bei: Hittisau (46,7 km²), Sibratsgfäll (29,3 km²), Sulzberg (23,1 km²), Riefensberg (14,9 km²), Doren (14,2 km²), Langenegg (10,5 km²), Krumbach (8,7 km²) und Lingenau (6,9 km²).
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Eine Diplomarbeit an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg wurde von Christina Geils eine Diplomarbeit zum Thema "Handlungsfeld Klimawandel im Alpenraum. Das Beispiel Biosphärenpark Großes Walsertal in Österreich" geleistet.
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Basierend auf der Befragung von 21 Pärken in den Ländern des Alpenraums zeigt der Bericht “Erneuerbare Energien in Pärken der Alpen” die Konflikte zwischen Schutz und Nutzung in Bezug auf die Produktion erneuerbarer Energien sowie mögliche Lösungswege auf.
Bei den beteiligten Pärken aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich handelt es sich um 13 Regionale Naturpärke, 3 Biosphärenreservate, 4 Nationalpärke sowie ein UNESCO Weltnaturerbe.
Aus der Befragung geht hervor, dass die Situation hinsichtlich der Nutzung erneuerbarer Energien für Regionale Naturpärke in der Regel schwieriger ist als für Nationalpärke oder Biosphärenreservate. Letztere weisen eine flächendeckende zusammenhängende Zonierung mit einer Abstufung des Schutzgrades auf. Für jede Zone sind die Möglichkeiten für die
Nutzung geregelt. Für die Regionalen Naturpärke gibt es grundsätzlich kein spezielles Regelwerk, mit Ausnahme der Bestimmungen für die in Regionalen Naturpärken integrierten Flächen mit weitergehendem Schutz, z.B. Biotopschutzgebiete.
Die Mehrzahl der Konflikte wird heute durch Wind- und Wasserkraft verursacht. Bei der Wasserkraft bewirken die strengeren gesetzlichen Bestimmungen eine Entschärfung der Situation bei Restwassermengen, Schwall-/Sunkproblematik und Flussdynamik. Andererseits führen vermehrte Nutzungsansprüche zu neuen Konflikten. Windkraftwerke stossen bei den Natur- und Landschaftsschutzorganisationen generell auf Widerstand. Bei Photovoltaik und Biomasse ist das Konfliktpotenzial aktuell noch geringer, wird aber mit dem zukünftig erwarteten, steigenden Bedarf an erneuerbaren Energien mit grosser Wahrscheinlichkeit zunehmen.
Eine Standardlösung für den Umgang mit Konflikten gibt es nicht. Dafür ist die Situation der einzelnen Pärke zu unterschiedlich. So wünscht sich nur ein Teil von ihnen weitergehende Regelungen und die Formulierung von Energiezielen oder -konzepten wird unterschiedlich beurteilt. Unabhängig davon, für welchen Weg sich ein Park entscheidet, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema unumgänglich.
Österreichs Nationalparks sind insgesamt so groß wie Vorarlberg.
In Österreich wurden bisher sechs der ökologisch wertvollsten Regionen mit einer Gesamtfläche so groß wie Vorarlberg zu Nationalparks erklärt. Diese Nationalparks zeigen die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes - Gebirge in den Hohen Tauern, Wald im Gesäuse, Kalkalpen und Thayatal, Wasser und Auenlandschaft im Nationalpark Donauen und der Nationalpark mit der einzigartigen Steppenlandschaft.
Die Nationalparks sind Zentren in den Regionen mit vielfältigen Funktionen: Vorzeigeprojekte im Naturschutz und der Artenvielfalt, Umweltbildungszentren, Forschungsstätten und Besucherattraktionen. Dadurch haben die Nationalparks auch positive Effekte auf die regionale Wirtschaft.
Um die für Mensch und Natur wichtigen heimischen Nationalparks weiterzuentwicklen, wurde eine Nationalpark-Strategie von Lebensministerium, den Bundesländern und Naturschutz-NGOs (Naturschutzbund Österreich, Österreichischer Alpenverein, Österreichische Naturfreunde, Umweltdachverband und WWF Österreich) erarbeitet. "Schwerpunkt war es, eine effiziente Organisation und Koordination des Managements für die sechs Nationalparks unter der Dachmarke Nationalparks Austria festzulegen.
Jährlich investiert Österreich für die Nationalparks etwa 11 Millionen Euro, es gibt an die 300 Green Jobs vor Ort, knapp 2000 geführte Exkursionen/ Wanderungen finden jährlich statt. Etwa 74.000 Schülerinnen und Schüler besuchen pro Jahr einen Nationalpark, alleine in den Nationalpark-Besucherzentren werden jährlich 400.000 Besucher gezählt. Dazu kommen noch mehrere Tausend Wanderer, Sportler, Birdwatcher etc.
Die Argen ist ein Fluss, der zwischen Kressbronn und Langenargen mit einer mittleren Wasserführung von rund 20 m³/s als drittgrößter Zufluss in den Bodensee mündet, und somit faktisch ein Nebenfluss des Rheins ist.
Die im Oberallgäu entspringende Argen wurde zur deutschen Flusslandschaft der Jahre 2014 und 2015 gekürt. Vorgeschlagen hatten die Argen die baden-württembergische NaturFreunde-Ortsgruppe Ulm sowie die Stiftung Wilde Argen als Mitinitiator, unterstützt vom Fischereiverein Wangen im Allgäu.
Bodensee. Die Argen ist ein Fluss, der zwischen Kressbronn und Langenargen mit einer mittleren Wasserführung von rund 20 m³/s als drittgrößter Zufluss in den Bodensee mündet, und somit faktisch ein Nebenfluss des Rheins. Die Argen entsteht aus den Allgäuer Quellflüssen Obere Argen und Untere Argen und hat mit letzterer eine Gesamtlänge von 94,3 Kilometern. Nach dem Zusammenfluss legt die Argen noch eine Strecke von 23,4 Kilometern zurück.
FFH-Gebiet. Die Argen gilt als einer der letzten deutschen voralpinen „wilden“ Gebirgsflüsse. In seinem unteren Teil ist der Fluss als Naturschutzgebiet ausgewiesen und firmiert unter dem Namen „Argen und Feuchtgebiete südlich Langnau“ als FFH-Gebiet und damit Teil des EU-weiten Reservatsnetzes Natura 2000. Die „Obere Argen und ihre Seitentäler“ sind ebenfalls FFH-Gebiet, beschrieben als „alpin beeinflusste Flusslandschaft mit hoher Dynamik, tief eingeschnittenen Seitentälern und angrenzenden naturnahen Hang- und Auwäldern, Quellbereiche – zum Beispiel mit Tuffbildung –, sowie Seen, Weihern und Streuwiesen in extensiv genutzten Niedermoorgebieten“. Zu den in den beiden, zusammen rund 1400 Hektar großen FFH-Gebieten vorkommenden europaweit bedeutsamen Arten zählen unter anderem Kammmolch und Gelbbauchunke, Bechstein-Fledermaus und Großes Mausohr, Bachmuschel, Vierzähnige Windelschnecke, Große Moosjungfer, die Fische Strömer und Groppe sowie die Orchideen Frauenschuh und Sumpf-Glanzkraut.
Namensgeber. Dass die Arge in der Region schon früh eine zentrale Bedeutung hatte ergibt sich schon daraus, dass bereits ab dem Ende des 8. Jahrhunderts die karolingische Grafschaft Argungowe (Argengau) bestand. Urkunden aus dem 8. und 9. Jahrhundert belegen, dass folgende Ortschaften dem Argengau zugeordnet waren: Tettnang, Langenargen, Laimnau, Apflau, Haslach. Die Udalrichinger Grafen von Bregenz waren auch zeitweise Grafen des Argengaus.
Flusslandschaft des Jahres. Die Flusslandschaft des Jahres ist eine gemeinsame Initiative der NaturFreunde Deutschlands und des Deutschen Angelfischerverbandes, mit der die Bevölkerung für die natürlichen und kulturellen Schönheiten ausgewählter Fließgewässer sensibilisiert und gleichzeitig über die Bedrohung der jeweiligen Flüsse und ihrer Ökosysteme aufgeklärt werden soll. Beide Verbände setzen sich für eine verbesserte Gewässerökologie sowie eine nachhaltige Tourismusentwicklung in Flusslandschaften ein.
Unsere Wälder tragen in hohem Maße zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt bei.
Unsere Wälder tragen in hohem Maße zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Naturwaldreservate liefern hierfür wichtige Informationen. Sie gewähren tiefe Einblicke in waldökologische Zusammenhänge und zeigen die ungestörte Entwicklung der heimischen Flora und Fauna auf.
Bei der Ausweisung geeigneter Gebiete werden hohe Anforderungen gestellt. In Naturwaldreservaten
findet keine Bewirtschaftung statt und die Waldflächen können sich frei von menschlichen Einflussnahmen entwickeln.
2010, dem "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" wurde die Einrichtung des 200. Naturwaldreservates in Österreich unterzeichnet. Bereits 1993 hat sich Österreich bei den Resolutionen zum Schutz der Wälder in Europa verpflichtet, ein repräsentatives Netzwerk von Naturwaldreservaten zu erstellen. Heute können wir auf einen umfassenden Bestand von Naturwaldreservaten blicken. Die Repräsentativität dieses Schutzgebietsnetzwerkes soll zudem auch künftig durch die Ausweisung von weiteren Reservaten noch laufend verbessert werden.
Links. In der vorliegenden Broschüre findet man die wichtigsten Informationen zu den Naturwaldreservaten in Österreich.
Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
15.3.17 [Letzte Aktualisierung, online seit 27.3.12]
Ein schneller Blick auf den Inhalt vor dem Download: Naturwaldreservate in Österreich
1. Einleitung 3
2. Rechtliches 4
Verpflichtungen Österreichs
Das Verfahren
3.Naturwaldreservate 6
Begriffsdefinition
4.Typisierung 7
Arten der Naturwaldreservate
5. Biodiversität 8
Naturwaldreservate und ihre Bedeutung für Biodiversität
6. Auswahlkriterien 10
für die Ausweisung: Naturwaldreservat
7. Stand der Einrichtung 12
Aktuelle Verteilung in den Wuchsgebieten
8. Daten und Zahlen 16
Größe und Anzahl der Naturwaldreservate in den
Bundesländern
9. Ausblick 19
Über die Zukunft der Naturwaldreservate
Anhang: Links
Die Broschüre im handlichen A5-Format bietet einen Überblick über die 48 Naturparke Österreichs.
Die große Auswahl ermöglicht eine individuelle und vielfältige Freizeitgestaltung für alle Altersgruppen. Der Bogen spannt sich von naturräumlichen und kulturellen Schätzen, über sportliche Aktivitäten bis hin zu kulinarischen Gaumenfreuden. Führungen zu den verschiedensten Themen - sowohl für Erwachsene als auch für Kinder - runden die Palette ab.
Die Naturparke präsentieren ihre einzigartigen Landschaften und vermitteln den Besucher/innen so einen Einblick in die Kulturlandschaften und Naturräume ihrer Regionen. Zu jedem Naturpark wird ein Tier vorgestellt, das entweder typisch für den Naturpark ist.
Nutzen Sie dieses praktische Nachschlageheft auch für Ihre Freizeitgestaltung und Ausflugsgestaltung.