Freitag, 3. März 2017

[ #naturschutz ] Naturschutz und Anbau gentechnisch veränderter Organismen

Studie: Risikoszenarien und Umsetzungsstrategien zum Anbau gentechnisch veränderten Organismen im Hinblick auf den Naturschutz

Umwelt- und Naturschutzfragen sind beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) von großer Bedeutung, da immer Unsicherheiten aus der GVO-Risikoabschätzung verbleiben. Unerwartete Umwelteffekte können besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten sowie Schutzgebiete beeinflussen bzw. beeinträchtigen. Auch bestehen Schutzverpflichtungen sowohl nach europarechtlichen als auch nach nationalrechtlichen Vorgaben, die bei einem GVOAnbau zu berücksichtigen sind.

Im Fokus der Studie steht die Frage, wie Umwelt- und Naturschutzaspekte beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) berücksichtigt werden können. Dabei steht vor allem das räumliche Konfliktpotenzial zwischen GVO-Anbau und Naturschutz im Vordergrund.

Zwei Fallbeispiele zeigen die Auswirkungen eines potenziellen GVO-Anbaus in bzw. in der Umgebung von naturschutzrechtlich geschützten Gebieten. Das erste behandelt den Anbau von insektenresistentem Mais im südoststeirischen Hügelland, das zweite den Anbau von herbizidtolerantem Raps in der Nähe des Neusiedler Sees. In beiden Fällen werden Risikoszenarien dargestellt und Umsetzungsstrategien entwickelt. Darauf aufbauend werden Empfehlungen für den Anwendungsfall gegeben und aufgezeigt, welche Datengrundlagen notwendig sind, um potenzielle Risiken (z.B. für geschützte Arten) abzuschätzen.

[ #natur #freunde #umwelt ]⇒

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INHALT 
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
ZUSAMMENFASSUNG
SUMMARY

1 EINLEITUNG

2 UMWELTWIRKUNGEN VON GENTECHNISCH VERÄNDERTEN ORGANISMEN
2.1 Grundlagen
2.1.1 Gentechnisch veränderte Organismen
2.1.2 Allgemeine Umwelteffekte
2.1.3 Bewertungsproblematik
2.2 Insektenresistenz am Beispiel Bt-Mais
2.2.1 Effekte auf Nichtzielorganismen
2.2.2 Effekte auf ökologische Funktionen
2.2.3 Resistenzentwicklung
2.3 Herbizidtoleranz am Beispiel HT-Raps
2.3.1 Effekte auf Nichtzielorganismen
2.3.2 Genflussproblematik
2.3.3 Persistenz und Invasivität
2.3.4 Veränderung der Managementmaßnahmen und Herbizidresistenz

3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN
3.1 Naturschutzrechtliche Grundlagen
3.1.1 Naturschutzgesetze
3.1.2 Schutzgebiete
3.1.3 Prädikate
3.2 Gentechnikrechtliche Grundlagen
3.2.1 Europarecht
3.2.2 Die Gentechnikvorsorgegesetze der Bundesländer

4 ÖSTERREICHISCHE RAPS- UND MAISANBAUGEBIETE
4.1 Räumliche Gegebenheiten
4.1.1 Maisanbaugebiete
4.1.2 Rapsanbaugebiete
4.1.3 Schutzgebiete
4.2 Konfliktpotenzial
4.2.1 Maisanbau vs. Naturschutz
4.2.2 Rapsanbau vs. Naturschutz

5 FALLBEISPIELE
5.1 Allgemeines
5.1.1 Ziele
5.1.2 Auswahl der Fallbeispiele
5.2 Fallbeispiel 1: Anbau von Bt-Mais in einem Teil des südoststeirischen Hügellandes
5.2.1 Gebietsbeschreibung
5.2.2 Anbauszenario
5.2.3 Gefährdungsszenario
5.2.4 Möglichkeiten der Gesetzgebung
5.2.5 Umsetzungsszenario
5.3 Fallbeispiel 2: Anbau von HT-Raps im Bereich Neusiedlersee und Umgebung
5.3.1 Gebietsbeschreibung
5.3.2 Anbauszenario
5.3.3 Gefährdungsszenario
5.3.4 Möglichkeiten der Gesetzgebung
5.3.5 Umsetzungsszenario

6 SCHLUSSFOLGERUNGEN
6.1 Zusammenfassende Analyse
6.2 Zusammenfassende Empfehlungen
6.3 Offene Fragen

7 LITERATURVERZEICHNIS

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