Sonntag, 3. Dezember 2017

[ #wasser ] Baumwolle – der Stoff, der die Wüste macht

Die dramatischen Folgen der Wasserentnahme für den Baumwollanbau zeigen sich eindrucksvoll in Usbekistan. Das einstmals viertgrößte Binnengewässer der Erde ist heute in viele kleine Teile zerfallen und droht als Salzsteppe zu enden.

Baumwolle ist die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Naturfaser für Kleidungsstücke. Die Herstellung von Bekleidung aus Baumwolle ist jedoch mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden. Diese entstehen sowohl beim Anbau von Rohbaumwolle als auch bei deren Verarbeitung in der Textilindustrie. Die Rohbaumwolle hat beim Anbau einen sehr hohen Wasserbedarf und auch bei der Garnherstellung und der weiteren Verarbeitung werden große Mengen an Prozesswasser benötigt. Zudem entstehen durch den Einsatz von Chemikalien beim Anbau der Baumwolle (Düngemittel, Pestizide) und in der Verarbeitung (beim Bleichen, Färben, Bedrucken) große Mengen an verschmutzten Abwässern.
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