Mittwoch, 16. August 2017

[ #rad + #bike ] Mountainbiker: Neun Fair-Play-Regeln

Die großartigste Sportarena: unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen.

Österreich hat einiges zu bieten: Die großartigste Sportarena, die es gibt, unsere Berge, unsere Wälder, unsere Flüsse und Seen. Wer wüsste das besser als die Hunderttausenden Radsportler, die Woche für Woche auf Rad- und Forstwegen unterwegs sind. Mountainbiker sein heißt: Natur pur hautnah erleben.

Fair Play im Wald. Die Broschüre "Fair Play im Wald" wurde in Anlehnung an die Österreichische Waldcharta erstellt und enthält Wissenswertes über den Wald, sowie viele Tipps und grundlegende Regeln für MountainbikerInnen. Sport und Fairness sind Begriffe, die fix zusammengehören und gelten auch für die SportlerInnen, die im Wald die Herausforderung suchen. MountainbikerIn sein heißt: Natur pur hautnah erleben. Und es bedeutet, ein Gefühl für FAIR PLAY IM WALD zu haben.

Regel Nr. 1 - Fußganger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle .

Regel Nr. 2 - Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

Regel Nr. 3 - "Don't drink and drive!" Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständern, verschmutzten Schuhen oder Kleidung). Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

Regel Nr. 4 - Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass dieser Weg primär der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung dient! Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Routen und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

Regel Nr. 5 - Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Walkman tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

Regel Nr. 6 - Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

Regel Nr. 7 - Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Strecke und schätze deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

Regel Nr. 8 - Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

Regel Nr. 9 - Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


[ #natur #freunde #umwelt ]

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