Montag, 9. Januar 2017

[ #sportjugend ] Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Kinder- und Jugendsport

Im Rahmen des Schwerpunktes Qualitätsoffensive in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport stellt das Themenfeld Persönlichkeits- und Teamentwicklung einen besonderen Arbeitsschwerpunkt dar.

Hier arbeitet die Deutsche Sportjugend seit dem Jahre 2001 erfolgreich mit Prof Dr Ralph Sygusch (mittlerweile Universität Nürnberg-Erlangen) und seinem Team, hier insbesondere mit Christian Herrmann (inzwischen Universität Basel) zusammen.

Eine neue Publikation reiht sich in eine Folge von Publikationen zum gleichen Thema in den Sportarten Gerätturnen, Handball, Fußball und Basketball ein Sie unterscheidet sich aber von den bisherigen Broschüren dadurch, dass sie nicht nur das Gesamtkonzept darstellt und einen kurzen Überblick über die bisher erfolgten Übersetzungen auf einzelnen Sportarten darstellt Darüber hinaus werden die Ergebnisse der PRIMUS-Studie wiedergegeben.

PRIMUS-Studie. Diese Studie hat mit der Überprüfung der Umsetzbarkeit und Wirksamkeit des Ansatzes Persönlichkeits- und Teamentwicklung einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Akzeptanz des Modells noch zu erhöhen Ohne die Ergebnisse vorweg zu nehmen, kann ich schon jetzt sagen, dass sich der Ansatz insbesondere in den Fragen der Umsetzbarkeit bewährt und damit den „Elchtest“ bestanden hat.

Arbeitshilfe. Die vorliegende Publikation stellt keine klassische Arbeitshilfe dar Sie wendet sich zwar auch an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die mit Jugendlichen zusammen den Übungs- und Wettkampfbetrieb gestalten Sie soll aber auch den verantwortlichen Funktionsträger/-innen in den Kinder- und Jugendsportstrukturen eine Entscheidungshilfe zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendarbeit geben Hier bietet der Beleg der Praxistauglichkeit, wie er in dieser Publikation geliefert wird, gute Argumente dafür, das Konzept Persönlichkeits- und Teamentwicklung in der eigenen Sportart umzusetzen. Besonders faszinierend an diesem Konzept ist, dass es nicht nur soziale Ressourcen fördert, sondern auch die sportliche Handlungsfähigkeit stärkt.

Deutsche Sportjugend. Die Deutsche Sportjugend (dsj) ist die Jugendorganisation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sie ist (laut eigenen Angaben) größter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Mitglieder der dsj sind über 9,7 Millionen Menschen im Alter bis 27 Jahre in über 90.000 Sportvereinen, die sich in 16 Landessportjugenden, 54 Jugendorganisationen der Spitzenverbände und 10 Jugendorganisationen der Sportverbände mit besonderer Aufgabenstellung organisieren.


[ #natur #freunde #umwelt ]

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:
Vorwort Ingo Weiss (Deutsche Sportjugend) 5
1 KONZEPTIDEE UND -ENTWICKLUNG 5
1.1 Grundidee 6
1.2 Von den Anfängen des Rahmenkonzepts über sportartspezifische Transferkonzepte bis zur PRimus-Studie 7
2 HANDREICHUNGEN9
2.1 Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Kinder- und Jugendsport.
Ein sportartenorientiertes Rahmenmodell zur Förderung psychosozialer Ressourcen (2005) 9
2.1.1 WAS soll gefördert werden? Auswahl psychosozialer Ressourcen  9
2.1.2 WOHIN soll gefördert werden? Kernziele zur Förderung psychosozialer Ressourcen 11
2.1.3 WIE soll gefördert werden? Methoden zur Förderung psychosozialer Ressourcen 13
2.2 Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Gerätturnen (2005) 20
2.3 Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Handball (2006) 22
2.4 Persönlichkeits- und Teamentwicklung beim Schwimmen lernen (2006)25
2.5 Spiele mit dem roten Ball – Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Kinderbasketball (2007)27
2.6 Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Basketball (2009)29
3 PRIMUS – EINE EVALUATIONSSTUDIE IM
HANDBALL UND GERÄTTURNEN 32
3.1 Die Intervention: Persönlichkeits- und Teamentwicklung im
Trainings- und Wettkampfalltag 32
3.1.1 Trainer/-innen und Trainingsgruppen 33
3.1.2 Trainingsplanung.35
3.1.3 Trainingsbegleitende Maßnahmen: Workshops und Newsletter 38
3.2 Die Evaluationsstudie PRimus.42
3.2.1 Fragestellung der PRimus-Studie 42
3.2.2 Anlage der PRimus-Studie 43
3.2.3 Stichprobe der PRimus-Studie.44
4 ERGEBNISSE ZUR UMSETZUNG UND UMSETZBARKEIT DES KONZEPTS 45
4.1 Umsetzung der methodischen Rahmenbedingungen: Trainer/-in und Trainingsgruppe 45
4.2 Umsetzung der methodischen Maßnahmen: Aufgreifen,
Inszenieren und Thematisieren.48
4.2.1 Grad der Umsetzung der methodischen Maßnahmen zum Aufgreifen,
Inszenieren und Thematisieren.48
4 PERSÖNLICHKEITS- & TEAMENTWICKLUNG IM KINDER- UND JUGENDSPORT 2002-2012
Inhalt
4.2.2 Voraussetzungen der Umsetzung 48
4.2.3 Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zur Konzeptumsetzung 52
4.3 Umsetzbarkeit des Konzepts aus Sicht der Trainer/-innen als „Expert/-innen für Ressourcenförderung“ 53
4.4 Fazit: Umsetzung und Umsetzbarkeit des Konzepts58
5 ERGEBNISSE ZUR WIRKSAMKEIT DES KONZEPTS 61
5.1 Selbstwirksamkeit und Selbstkonzept 62
5.2 Aufgabenbezogener Gruppenzusammenhalt65
5.3 Kooperationsfähigkeit69
5.4 Fazit: Wirksamkeit des Konzepts 71
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK.74
7 PERSÖNLICHKEITS- UND TEAMENTWICKLUNG IM KINDERUND
JUGENDSPORT – WIE GEHT ES WEITER (P LAUTENBACH)77
LITERATURVERZEICHNIS 78

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